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  • Der Schweizer Jura

    Fantastische Ansichten über das Schweizer Mittelland bis zu den Alpen, verschneite Tannen und traumhafte Sonnenuntergänge, das ist der Schweizer Jura. Entdecke die schönsten Foto-Spots im Schweizer Jura!

  • Matterhorn-Workshop 2017

    Vom 3.8.2017-5.8.2017 führte ich zusammen mit Roland den Workshop "Matterhorn" auf der Fluhalp oberhalb Zermatt durch. Wir hatten optimale Bedingungen, während man in den Niederungen wegen der Hitze stöhnte, hatten wir es schön kühl auf rund 2700 M.ü.M. Roland und ich reisten schon einen Tag früher auf die Fluhalp oberhalb Zermatt um letzte Vorbereitungen für den Workshop vor Ort zu treffen. So marschierten wir an diesem Tag rund 12 km. Da wir zusätzlich 3 NiSi Filtersets und zwei Gitzo Stative zu Testzwecken dabei hatten, erhöhte sich das Gewicht im Rucksack auf rund 20 kg. Auf der Fluhalp bezogen wir unser Zimmer im obersten Stock mit einem wunderbaren Blick direkt zum Matterhorn. Ein kleines aber gemütliches Zimmer in der Fluhalphütte. Berghaus Fluhalp bei Zermatt. Den Nachmittag verbrachten wir um die Gegend rund um die Fluhalphütte nach geeigneten Spots für den Workshop auszukundschaften. So stiegen wir auch hoch bis zum Ausläufer des Findelngletscher. Die karge und steinige Bergwelt dort oben ist einzigartig. Fluhalphütte vor dem Matterhorn Findelngletscher Ein Teilnehmer zeigt schon mal das Hauptmotiv an diesem Workshop Matterhorn vor Sonnenaufgang am Stellisee Dann war auch schon Essenszeit. Da wir später noch runter zum Stellisee wollten erkundigten wir uns beim sehr freundlichen Hüttenwart ob es möglich wäre dass wir bereits um 18 Uhr das Nachtessen serviert bekommen. Auch das war kein Problem. So genossen wir als einzige in der gemütlichen Gaststube das Nachtessen. Das war wirklich hervorragend. Restaurant auf der Fluealp Kartoffelsuppe Natürlich gab es nach der Suppe noch einen gemischten Salat. Nudeln mit Poulet Und zum Schluss noch ein Dessert. Die sehr gute Verpflegung war auch die folgenden Tage ein Thema, es war einfach gut! Bald darauf machten wir uns auf den Weg zum Stellisee. Leider zeigte sich der Himmel bewölkt und die Spitze des Matterhorns blieb die ganze Nacht von Wolken verhüllt. Später stiegen wir wieder hoch zum Findelngletscher, die Wolken waren nun zwar etwas weniger, der Mond leuchtete die Gegend schon recht stark aus, aber es war kein ansprechendes Foto möglich. So zogen wir uns nach 23 Uhr und über 12 km Fussmarsch müde in unsere "Kojen" in der Fluhalphütte zurück. Den Wecker stellten wir auf 4.30 Uhr. Was gegenüber den Dolomiten im Juli doch schon eine Stunde mehr Schlaf bedeutete. Aber auch am nächsten Morgen zeigte sich das Matterhorn verhüllt. Die Wetterprognosen versprachen für Freitag/Samstag Besserung. Es war jedoch die ganze Zeit angenehm warm. Wieder zurück bei der Fluhalphütte genossen wir zuerst das ausgiebige Frühstück, leider blieb Roland nur sehr wenig Zeit, da er um 9.30 Uhr in Täsch die Workshopteilnehmer in Empfang nahm. Ein Dankeschön dass mir diese zusätzlichen Kilometer erspart blieben. Workshopteilnehmer fotografieren die Abendstimmung von der Terrasse des Berghaus Fluealp. Am nächsten Morgen waren alle um 4.45 Uhr vor der Fluealphütte, der Morgen war sternenklar und wir marschierten runter zum Stellisee. Wir waren die ersten und jeder hatte genügend Zeit "seinen" Standort zu finden. Gleich zu Beginn eines Workshops solch optimale Wetterbedingungen anzutreffen ist schon grosses Glück! Nach und nach kamen auch andere Fotografen zum See und das ganze fühlte sich wie eine "Hüttengaudi" an. Friedlich surrte eine Drohne in der Luft und zwischen den Steinen, eine Gruppe Amerikaner kamen mit dem Bike herangekurvt, einer ging schnell in die Knie und schoss sein Foto. Ich nannte ihn "Speedfotograf". Aber es war ein friedliches Miteinander und man nahm Rücksicht, so gut es halt ging. Einige Workshopteilnehmer am besten Platz am Stellisee. Das Matterhorn spiegelt sich im Stellisee bei Sonnenaufgang Etwas später sah es dann so aus. Bei diesem Andrang war es mir unmöglich ein Foto zu machen zu dem gilt das Motto: zuerst die Workshopteilnehmer. Aber da auch der folgende Tag die gleichen Wetterbedingungen versprach hoffte ich darauf. Danach ging es wieder hoch zur Fluealphütte, das wohlverdiente Frühstück wartete und danach eine Pause bis zum Mittag. Am Nachmittag wanderten wir wieder hoch in die Gegend des Findelngletschers und die Teilnehmer konnten sich geeignete Spots für den Abend suchen. Blick von der Fluealphütte Richtung Matterhorn Ausruhen am Mosersee. Am Mosersee Auf der Moräne des Findelngletscher. Fluhalphütte im Mondlicht. An diesem Workshop konnten wir ausgiebig die Langzeitbelichtung ausprobieren, das Mondlicht hatte schon richtig Kraft. Am nächsten Morgen war für mich schon um 4 Uhr Tagwache, ich wollte unbedingt auch "mein" Foto vom Matterhorn am Stellisee. Um diese Zeit war erst ein Milky Way Fotograf an der Arbeit, aber der optimale Standort war frei. Wie ich da so alleine stand, gingen mir einige Gedanken durch den Kopf: wer stand schon alles vor mir an der genau gleichen Stelle oder dass wir jetzt schon so weit sind, dass man "seinen" Platz quasi reservieren muss. Aber das ist auf der Belchenfluh im Herbst mittlerweile genauso. Wir tragen die Fotos in die Welt und das "Verkehrsaufkommen" an den schönsten Plätzen wird nicht geringer. Müssen wir wohl in 10 Jahren einen "Bodyguard" engagieren der uns nachts den Platz freihält? Kurze Zeit später kamen auch noch vier Workshopteilnehmer dazu, die anderen vier erlebten den Sonnenaufgang am Mosersee. Dann war auch schon Frühstück und packen angesagt und um 11 Uhr wir trafen uns zu Kaffee und Kuchen auf der Terrasse des Berghaus. Warten auf den Abmarsch zum Grindjisee Letzte Handyfotos bevor uns ein beschwerlicher Marsch an den Grindjisee und dann runter nach Blauherd anstand. Der Matterhorn Workshop neigte sich dem Ende entgegen. Ganz bestimmt einer der uns lange in Erinnerung bleiben wird, wettermässig sowieso. Mehr über den Dolomiten Workshop 2017 Diesen Blog abonnieren? Schreibe einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist. https://www.adrian-wirz.com/feed.xml Kommentare sind wie immer willkommen! #Matterhorn #Stellisee #Zermatt #Findelngletscher #Fluhalphütte #Blauherd #Sunnegga #Fluealp #Workshop #Wallis #Valais #BerghausFluealp

  • Frühling in Berchtesgaden

    Im Mai 2017 war ich mit Andreas in Berchtesgaden. Start war um 3.30 Uhr. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt, ohne Stau, erreichten wir das Hotel Krone in Berchtesgaden am frühen Nachmittag. Maria Gern Wallfahrtskirche bei Berchtesgaden. Hotel Krone in Berchtesgaden. Ein grosses Zimmer mit kleinem, aber gemütlichen Balkon und wunderschöner Aussicht auf den Obersalzberg und das "Eagles Nest" (Kehlsteinhaus) erwartete uns. Aussicht vom Balkon im Hotel Krone in Berchtesgaden zum Obersalzberg. Kurz nach der Ankunft machten wir uns auf den Weg zum Hintersee, eine bekannte Location. Leider mussten wir auch die folgenden Tage immer eine etwas mühsame Umfahrung benutzen, da die normale Strasse gesperrt war. Hintersee bei Ramsau Am Hintersee Am Hintersee Am nächsten Morgen waren wir in aller Früh wieder hier. Für den Abend war die Maria Gern Kapelle auf dem Programm, aber zuerst wollten wir uns nach dem anstrengenden Tag dem Nachtessen widmen. Was liegt näher als das Gasthaus Maria Gern. Noch konnten wir uns nicht für richtig bayrisches Essen entscheiden und setzten auf ein bewährtes Cordon Bleu mit Pommes. Auch das war ein richtiger Genuss! Auch ein Bier vom Hofbräuhaus Berchtesgaden gehörte natürlich dazu. Maria Gern Kirche mit Watzmann bei Berchtesgaden. Maria Gern Kapelle Blick zum Watzmann und Maria Gern Kapelle. Maria Gern Kapelle Am nächsten Morgen fuhren wir wieder zum Hintersee bei Ramsau, wir erhofften uns etwas Nebel auf dem See, aber leider waren nur ganz wenige und dünne Nebelschwaden unterwegs. Jedoch bot sich uns eine wunderschöne Stimmung als die Sonne die umliegenden Bergspitzen beleuchtete. Danach fuhren wir zurück nach Berchtesgaden ins Hotel, das Frühstücksbuffet wartete! Nach der kurzen Frühstückspause ging es direkt weiter an den Königssee, wir wollten das erste Schiff erreichen um den Obersee vor den Touristenströmen zu erreichen. Allerdings war es doch schon recht warm, so dass wir am Obersee im nächsten Restaurant einen Zwischenstopp einlegten. St. Bartholomä Wallfahrtskapelle am Königssee. Die erste Fischerhütte am Obersee. Kurz darauf wurde dieser Ort von den Touristen gestürmt, jeder wollte ein Foto von sich auf diesem Steg. An ruhiges fotografieren war nicht mehr zu denken! Danach nahmen wir den etwas beschwerlicheren Weg zum anderen Ende des Obersees unter die Füsse. Die zweite Fischerhütte am Obersee im Visier. Fischerhütte am Obersee. Nach dem anstrengenden Rückweg fuhren wir zum Hotel zurück, aber das Tagesprogramm war noch nicht abgeschlossen. Zu Fuss erkundeten wir Berchtesgaden und fanden eine gemütliche Pizzeria wo wir uns verpflegten damit wir den steilen Aufstieg zur Kirchleitn Kapelle auch noch bewältigen konnten. Kirchleitn Kapelle bei Berchtesgaden Kirchleitn Kapelle bei Berchtesgaden. Dokumentation Obersalzberg. Am nächsten Morgen fuhren wir zum Taubensee, aber die Vegetation war noch nicht so weit fortgeschritten dass es brauchbare Aufnahmen erlaubte. So fuhren wir nach einem Kaffeestopp in Ramsau zurück ins Hotel nach Berchtesgaden, genau richtig zum Frühstück. Danach besichtigten wir die Dokumentation Obersalzberg. Ein Museum mit Relikten vom 2. Weltkrieg. Nur etwa 5 Gehminuten davon entfernt stand zu Nazi Zeiten Hitlers Berghof. Hier gab "der Führer" Ende August 1939 den Befehl Polen am 1. September anzugreifen, nachdem ihm Aussenminister J.von Ribbentrop das Dokument mit dem Nichtangriffspakt Deutschland-Russland wenige Tage zuvor an diesem Ort überreicht hatte. Damit begann der 2. Weltkrieg welcher schlussendlich ca 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Heute stehen an dieser Stelle nur noch die Stützmauern des ehemaligen Berghofs. Stützmauern vom ehemaligen Berghof. Damit man sich in etwa vorstellen kann wie das damals aussah: Berghof auf dem Obersalzberg Berghof auf dem Obersalzberg. Adolf Hitler und Joseph Goebbels Später fuhren wir nach Oesterreich zum Gollinger Wasserfall und der Mühle. Leider ist diese vor kurzem restauriert worden. Der alte Charme fehlt! Gollinger Wasserfall Gollinger Mühle Schweinsbraten mit Knödel und Kraut im Wirtshaus Hocheck in Ramsau Pfarrkirche St. Sebastian bei Ramsau. Ramsau, unsere letzte Station bevor es am nächsten Tag nochmals zum Hintersee ging und dann nach Hause. Vier spannende und abwechslungsreiche Tage, mit wenig Schlaf, gutem Essen und einigen Marschkilometern waren zu Ende. Im Mai 2018 (Auffahrt) findet in Berchtesgaden ein Workshop statt. Es lohnt sich das Datum zu reservieren. Details zu diesem Workshop folgen später. Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist. https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Berchtesgaden #HotelKrone #EaglesNest #MariaGern #Königssee #Obersee #Berghof #DokumentationObersalzberg #Hintersee #AdrianWirz #Watzmann #Kehlsteinhaus

  • Foto-Workshop-Berchtesgaden

    Vom 10.10.2019 - 14.10.2019 führte ich den Lightexplorers Herbst Fotoworkshop im Berchtesgadener Land durch. Ein paar Infos zu Berchtesgaden: Berchtesgaden ist eine malerische Stadt im Südosten Bayerns, Deutschlands, die durch ihre atemberaubende Landschaft und reiche Kultur bekannt ist. Die Stadt liegt am Fuße der Alpen und ist umgeben von den Bergen Watzmann, Hochkalter und Untersberg. Eines der beliebtesten Touristenziele in Berchtesgaden ist der Königssee, ein tiefblauer See, der durch seine malerische Umgebung und seine ruhige Atmosphäre bekannt ist. Touristen können hier eine Bootsfahrt unternehmen, um die atemberaubende Landschaft zu genießen, oder die St. Bartholomä-Kapelle besuchen, die auf einer Halbinsel im See liegt. Ein weiteres Highlight in Berchtesgaden ist das Schloss Berchtesgaden, ein prächtiges Renaissancebauwerk, das einst von den Herzögen von Bayern bewohnt wurde. Heute beherbergt es das Deutsche Alpenmuseum, das die Geschichte und Kultur der Alpenregion dokumentiert. Einer der bekanntesten Orte in Berchtesgaden ist dasKehlsteinhaus, auch bekannt als das "Eagle's Nest". Dieses beeindruckende Gebäude wurde im Jahr 1938 als Geschenk für Adolf Hitler zum Geburtstag errichtet und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die Umgebung. Heute ist das Haus ein beliebtes Touristenziel und ein Museum, das die Geschichte des Ortes und seiner Verbindung zum Dritten Reich dokumentiert. Der Workshop: Wie beim Frühlingsworkshop im Mai regnete es die ganze Hinfahrt, aber der Wetterbericht versprach für die folgenden Tage prächtiges Herbstwetter. Bei meiner Ankunft lag dichter Nebel über Berchtesgaden und es regnete weiterhin. In der Hoffnung dem Nebel zu entfliehen fuhr ich hoch zur Kapelle Maria Gern, aber auch dort war alles komplett verhangen. So schlief ich eine Stunde im Auto und machte mich danach auf den Weg nach Ramsau. Der Nebel hatte sich in der Zwischenzeit verzogen und es zeigten sich zaghaft ein paar Sonnenstrahlen. So verbrachte ich die Stunden vor WS Beginn mit Scouting und traf am Hintersee Dennis Heidrich und Christoph Engelmoor zu einem Kaffee.....leider war gerade Stromausfall und die Kaffeemaschine deshalb nicht in Betrieb, so musste ein Mineralwasser reichen. Danach machte ich mich auf den Weg nach Berchtesgaden zum Hotel. Nach unserem Zimmerbezug im Hotel Vier Jahreszeiten trafen auch bald schon die Workshopteilnehmer ein. Nach einem kurzen Kennenlernen in einem nahegelegenen Restaurant ging es auch schon los. Erster Spot an diesem Fotoworkshop war die Kirche St. Sebastian in Ramsau. Zwar regnete es zeitweise wieder leicht, aber das tat unserer Freude an diesem idyllischen Ort zu weilen keinen Abbruch. Wie schön und vielleicht auch kitschig es an diesem Ort sein kann, zeigt das folgende Foto welches ich ein paar Tage später gemacht habe. Am nächsten Morgen zogen wir früh los um den frisch verschneiten Watzmann mit der Kapelle Maria Gern zu fotografieren. Danach ging es zurück ins Hotel wo uns das Frühstücksbuffet erwartete. Danach machten wir eine Schiffsfahrt über den Königssee. Unser Ziel war der Obersee, bei der Abfahrt lag dichter Nebel über dem See und die Kapelle St. Bartholomä war nur schemenhaft zu erkennen. Trotzdem legten wir hier einen Stopp ein und der Nebel lichtete sich zunehmend. Nach der Rückkehr, auf dem Weg ins Hotel, besuchten wir noch die Dokumentation Obersalzberg, jedesmal laufen mir Schauer über den Rücken, denn hier befand sich in unmittelbarer Nähe Hitlers ehemaliger Berghof, sein zweiter Regierungssitz. Wir besuchten auch die wenigen Überreste dieses ehemals pompösen Feriendomizils. Danach kehrten wir zurück ins Hotel und ruhten uns aus. Dann wartete auf die Workshop-Teilnehmer ein weiteres Highlight, der Hintersee mit den beiden Felsen. Es war fast Vollmond und so entstand dieses Foto mit dem Mondlicht. Natürlich kam die gute bayrische Küche auch nicht zu kurz. Wir besuchten jeden Abend eine andere Gaststätte und genossen von Schweinsbraten mit Knödel bis zur Forelle nach Bäuerinnenart die ganze kulinarische Vielfalt im Berchtesgadener Land. Natürlich stand auch ein Besuch des Gollinger Wasserfall und der Gollinger Mühle auf dem Programm. Das Besucheraufkommen an diesem beliebten Wasserfall hielt sich in Grenzen und so konnten wir praktisch ungehindert gute 2 Stunden an diesem wunderschönen Ort fotografieren. Der letzte Morgen hatte es in sich: schon um halb vier Uhr Morgens war Abmarsch. Zuerst fuhren wir hoch zur Wallfahrtskapelle Maria Gern. Dank Vollmond war die ganze Gegend hell beleuchtet und so konnte ich mein schon Tage zuvor geplantes Foto umsetzen. Knappe 10 Min. Belichtungszeit lässt das Licht schön weich werden. Danach fuhren wir zur nahegelegenen Kirchleitn Kapelle um auch diese im Vollmondlicht zu fotografieren. Dann folgte unser letzter Stopp an diesem wunderschönen Ort hoch über Berchtesgaden, wir sahen wie die Sonne die Bergspitzen des Watzmann beleuchteten und gingen ein letztes Mal zürück ins Hotel zum wohlverdienten Frühstück. Falls du auch einmal mit uns Berchtesgaden mit seinen unzähligen Spots besuchen möchtest, nächsten Oktober hast du die Gelegenheit dazu. Weitere Blogs zum Berchtesgadener Land: Berchtesgaden im Mai 2017 Berchtesgaden im Dezember 2017 Berchtesgaden Fotoworkshop im Frühling Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: ​https://www.adrian-wirz.com/feed.xml

  • Marketing Strategie: auch für Fotografen?

    Was macht eigentlich Adrian Wirz wenn er nicht fotografiert? Ja klar, er kurvt mit dem E-Bike im Oberbaselbiet rum! Ja das auch, aber das ist mehr ein Ausgleich zu der sitzenden Tätigkeit und ich war schon immer gerne draussen unterwegs, bei jedem Wetter. Letzten Oktober stellte ich mit Schrecken fest dass meine Website immer mehr in den Tiefen des Web verschwand. Was war passiert? Lange konnte ich mir darauf keinen Reim machen. Klar, ausser Fotos hochladen und ein paar Blogs lud ich nicht mehr viel hoch auf meine persönliche Website. Bei mir stand die Website von Lightexplorers im Fokus. Es war spannend zu sehen wie diese immer weiter stieg im Google Ranking und obwohl viel weniger Content auf der Website vorhanden war als bei meiner eigenen, erreichte sie Spitzenpositionen. Wie war das möglich? Klar, SEO spielt eine grosse Rolle, aber nicht nur! Es sind/waren vor allem die Links von Schweiz Tourismus und Baselland Tourismus welche gute Platzierungen in der Google Suche ermöglichten. Zuoberst in der Trefferliste bei Google bedeutet auch mehr Umsatz. Wir stellten das bei Lightexplorers sehr deutlich fest. Ich habe jeweils nachgefragt bei den Teilnehmern welche ich noch nicht von Social Media kannte wie sie auf uns gestossen sind. Sehr oft war die Antwort: Google! Ziemlich ratlos sass ich letzten Oktober vor meiner eigenen Homepage, aber ich wusste, es muss was geschehen! Nur, zwei Websites gleichzeitig auf Vordermann zu halten, schien meine Kräfte zu dieser Zeit doch etwas zu überfordern. So liess ich das Ganze schleifen und überlegte mir aber immer wieder: wo soll es bei mir hingehen? Google oder Social Media? Für mich war schnell klar: Google Je länger je mehr ist mir die Scheinwelt von Instagram und Co. ein Greuel. Was jetzt nicht heisst dass ich auf Instagram oder Facebook nichts mehr poste, aber im Moment eher reduziert. Ich habe mich nie abhängig von Social Media gemacht. Ich möchte auch kein Influencer sein, unglaublich was in dieser Beziehung inzwischen alles abgeht! Auch ich kriege immer wieder Anfragen zum Vermarkten eines Produkts, vom Kaffeebecher bis zum Auto. Einmal habe ich das gemacht, für "Appenzeller Alpenbitter" Wobei ein Autoverleih wohl den Vogel abgeschossen hat: Letzten Herbst kontaktierte mich ein Autoverleiher und fragte mich, ob ich ihr Top Auto Modell promoten könnte. Mich interessierten die Konditionen. "Sie können das Auto bei uns in der Halle fotografieren und kriegen einen gewissen Betrag vom ersten Leasingbetrag wenn ein Interessent ein Leasing aufgrund Ihrer Bewerbung auf Insta abschliesst." Ich dachte ich höre nicht richtig?? Ich stellte meine finanziellen Forderungen und hörte nie wieder etwas von dieser Firma. Anscheinend haben sie genügend "Dumme" gefunden und die stehen jetzt in Reih und Glied bis sie das Auto fotografieren dürfen. Mir auch recht! Aber es hat mir endgültig gezeigt dass dies nicht mein Weg ist! Ich kann mir jeweils ein Lächeln nicht verkneifen wenn ich bei Insta Stories oder Posts lese:...bezahlte Werbepartnerschaft mit xy... Ich brauche keine 10 Stative, meine 3 genügen mir und ich brauche auch keine 5 Fotorucksäcke, auch da bin ich bestens ausgerüstet! Möchtest du für einen bekannten Fotorucksackhersteller Botschafter sein? Du kannst dich direkt auf ihrer HP anmelden....ob du einen Gratis Rucksack erhältst bezweifle ich....pimpe deinen Insta Account aber zuerst mittels Bot oder Follower Zukauf auf mindestens 10T Follower. Dann darfst du Werbung dafür machen und kriegst nicht mal nen feuchten Händedruck....ahh ja....natürlich: du kriegst einen Link auf deine HP, der könnte was wert sein, wenn Google dem auch folgt, was nicht unbedingt in Stein gemeisselt ist, auch da gibt es ein Hintertürchen, auch viele Webmaster kennen das follow/unfollow Spiel mit den Links...... Du siehst wie weit der ganze Insta Schmarrn inzwischen im Sumpf steckt. Es gibt wohl nur wenige Fotografen welche davon leben können. Schon seit längerer Zeit stört es mich gewaltig wenn Facebook oder Instagram bestimmen wem mein Foto gezeigt wird! Klar, je aktiver, desto öfter im Feed, das ist mir schon klar! Aber ich lass mich nur widerwillig fremdbestimmen. Zudem wird vor allem auf Instagram betrogen was das Zeugs hergibt. Noch immer werden dort BOTs (roBOTer) eingesetzt um nach aussen den Eindruck zu erwecken erfolgreich zu sein. Kleiner Tipp: Viele Instagramer welche über 2000 Personen folgen setzen Bots ein. Ist ganz einfach festzustellen: Screenshot vom Profil machen und 1-2 Tage später wieder, verändert sich die Zahl der Personen welchen dieser Instagramer folgt, um etwa +30 oder -30 pro Tag, oder mehr, ist das ein klares Indiz auf einen Bot, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es gibt auch eine geniale Gratis Website dazu, dort lässt sich das Follow/Unfollow über mehrere Tage feststellen. Oder schau dir mal die Personen an welchen diese Person folgt. Du wirst manch Lustiges und Fragwürdiges entdecken. Der eingesetzte Bot fragt nicht nach wem er folgen soll. Vielleicht werde ich darüber später mal einen separaten Blog schreiben. Material dazu hätte ich genug. Hier mal ein Blick hinter die Kulissen von "Adrian Wirz Fotografie" auf Facebook. Über 5600 Personen haben "Adrian Wirz Fotografie abonniert und gerade mal etwa 600 Personen werden meine Beiträge angezeigt! Aber ja, mit 40 Fr. kann ich 10'000 Personen erreichen! Cool oder? Dieses Social Media Zeugs brauch ich je länger je weniger! Auch wenn ich zur Zeit relativ wenig poste heisst das nicht dass ich nicht am Fotografieren bin. Ich habe zur Zeit einfach andere Prioritäten als Social Media. Gegen Ende Jahr dann mehr dazu. Aber zurück zu meiner reduzierten Sichtbarkeit im Web. Google bestimmt zwar auch was in ihrem Index an welcher Stelle auftaucht.....aber.....halte ich mich an die Spielregeln von Google wird das früher oder später belohnt! Ja, auch das ist nicht so einfach wie es tönt, zuerst muss man sich durch die Spielregeln arbeiten, zudem ändern sich auch diese fortlaufend! Viele Fotografen kapitulieren vor dem grossen SEO Aufwand. Letzten Oktober gehörte ich auch zu dieser Gruppe, ich hatte einfach keine Lust! Ein Spruch der schon seit vielen Jahren bei mir haften bleibt: "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit" Irgendwann im letzten Herbst bemerkte ein befreundeter Fotograf: " Du kannst dich gut verkaufen....." Ja das kann ich wirklich! Aber....sich selber verkaufen, oder Fotos verkaufen, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Material zum Verkaufen habe ich in der Zwischenzeit mehr als genug! Jahrelang bin ich in der Schweiz rumgekurvt um einzigartige Fotos zu machen. Hoch damit auf Facebook oder Instagram.......und das war es? Für ein paar Likes? Das kann es doch nicht sein! Ich kenne einige welche ihr Selbstwertgefühl mit Likes aufpolieren, für mich ist das definitiv zu wenig! Es gibt einen Markt für meine Fotos, man muss nur auf sich aufmerksam machen, mit legalen Mitteln und natürlich auch unter Einsatz der Ellbogen, das gehört halt auch dazu! Aber wer mich kennt weiss, dass ich auch gerne mal einen Auftrag abgebe wenn er nicht zu mir passt, oder ich kein Bildmaterial davon habe. Und so begann ich im April mit den Aufräumarbeiten, nach einer optischen Analyse meiner HP durch zwei kritische Fotografinnen. Herzlichen Dank nochmals dafür! Vieles setzte ich um, einiges liess ich so wie es war. Hier ein Auszug aus der schriftlichen Kritik der alten HP, von Leah und Susann Im April raffte ich mich auf und designte die ganze Website neu. Natürlich reicht es nicht einfach ein neues Design zu gestalten und schon erreicht man Top Platzierungen in der Google Suche. Google interessiert das Design überhaupt nicht, nur die Lesbarkeit. Nein, da gehört einiges mehr dazu. Es geht wieder aufwärts, Google nimmt fast wöchentlich neue Seiten in den Index. (Das waren mal über 1000) Das heisst dass auch mehr Fotos und Texte etc. im Google Index auftauchen. Auf der Grafik oben sieht man dass Google innerhalb weniger Wochen knapp 30 Seiten mehr in den Index aufgenommen hat. Die Bemühungen zeigen dass ich auf dem richtigen Weg bin. Aber im Google Index vorhanden sein, heisst noch nicht dass jetzt mehr Traffic auf der Website ist. Dazu muss das Google Ranking auch passen. Das heisst im hartumkämpften Markt mit dem passenden Schlüsselwort unter den ersten 10 Treffern bei der Google Suche erscheinen. Leider war mein Blog ein paar Tage ausser Betrieb, deshalb die 94 Fehler. Das Problem ist bei Google gemeldet und dürfte demnächst verschwinden. Rechts sieht man wieviele Objekte ausgeschlossen sind, aber das werden wöchentlich auch wieder weniger. Aber es ist nicht alleine SEO zu verdanken wieso meine Seite wieder besser bei Google gelistet wird! Ein einziger, qualitativ hochwertiger Link ist viel mehr wert als 100 Links von Webseiten welche keine Sichtbarkeit im Web haben. Auf dieser Grafik sieht man so einen Link der Gold wert ist! Solch ein Global Player macht den Link nicht einfach so aus Nächstenliebe und das weiss auch Google! Google "honoriert" so einen Link kräftig! Das heisst, meine Website kriegt einen kräftigen Schub. Die Auswirkungen sieht man schon nach kurzer Zeit. Siehe untere Grafik. Einige werden sich jetzt fragen: "Was war der Deal?" Das werde ich hier nicht kommunizieren, aber hauptsächlich sind es die Fotos! Wozu diese benutzt werden, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Ein kleiner Rückblick: vor genau 10 Jahren stellte ich die Website belchen-schweiz online. Schon damals waren Backlinks ein wichtiges Instrument bei Google. So fragte ich fast alle Gemeinden im Kanton Baselland für einen Backlink an. Viele sagten spontan zu, ich kann mich erinnern, dass sogar Bottmingen einen Link setzte und das liegt vor den Toren von Basel und der Bölchen am anderen Ende des Kanton Baselland. Solche Links sind bares Geld wert. Google weiss dass Domainnamen von Ortschaften nicht einfach so ändern, die bleiben. So kriegte ich unzählige Gemeinde-Links und die Website stieg im Ranking in ungeahnte Höhen. Damit wurde auch die Nebelwelle im Web sichtbar. Natürlich hat damals auch Facebook dazu beigetragen. Und natürlich war es mit belchen-schweiz einfacher hochwertige Links zu erhalten. Es ist einfacher sich von einer guten Position sich weiter nach oben zu arbeiten, als wieder von weit unten hochzukommen. Leider geht der Bildverkauf allgemein immer weiter zurück, resp. es sind immer mehr Anbieter auf dem Markt. das wissen auch die Firmen und probieren zu feilschen. Bei grossen Firmen absolut kein Problem, ich musste noch nie feilschen. Leider gibt es immer noch Leute, welche ein Foto für nen "Fuffi" haben wollen......und leider gibt es auch immer noch Fotografen welche das machen, obwohl sie schon einige Jahre im Geschäft sind. Das sind aber auch diejenigen die jeden Like auf Social Media mit einem Jauchzer quittieren und ihr Selbstwertgefühl damit stärken. Obwohl ich eher spärlich mit Tipps und Ratschlägen umgehe, falls ihr eine Bildanfrage kriegt und nicht wisst wieviel ihr verlangen sollt, fragt nach der Auflage, je grösser desto mehr könnt ihr verlangen......oder fragt Jan Geerk, er ist mir schon oft mit gutem Rat zur Seite gestanden. Weil die Einnahmen aus Bildverkäufen immer weiter zurückgehen sind neue Ideen, oder eben Marketingstrategien erforderlich Aber was ist jetzt meine Marketingstrategie? Daran hat sich nicht viel geändert, ich setze weiterhin auf Google, hochwertige Fotos, Content und wertvolle Links und die Erkenntnis ständig weiter an der Website zu arbeiten. Und ja, es gibt einen triftigen Grund warum ich auf Google setze und weniger auf Social Media, aber dazu in einem späteren Blog Ende Jahr mehr. Gute Positionierungen in der Google Suche sind bares Geld wert. Und natürlich bin ich in erster Linie ein Baselbieter Fotograf und erst als zweites ein Schweizer Fotograf. Leider haben solche Blogs wie dieser hier einen Halbzeitwert von wenigen Jahren, dann sind sie überholt. Ein kleines Beispiel: früher war der Bindestrich bei Google sehr willkommen, das hat sich geändert......heute mag Google das Pipe Zeichen (senkrechter Strich) mehr (nicht immer). Da liegt noch einige Arbeit vor mir! Aber ich halte mich gerne an den Spruch des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer, welcher jeweils auf die Frage: ".....aber Sie haben doch kürzlich gesagt...." antwortete, "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!" Dieser Satz gilt wohl auch für Google. Übrigens ist auch dieser Blogbeitrag SEO optimiert, (ein Schelm wer dabei Böses denkt) es wäre sicher einfacher frisch von der Leber weg draufloszuschreiben, aber gewisse Keywords sind einfach wichtig und das macht das Schreiben nicht unbedingt einfacher. Aber ja, in erster Linie ist der Blog für den Leser und nicht dass er Google konform ist.....aber auch hier sind halt gewisse Stolpersteine im Weg. Wir können sie ignorieren und weiterstolpern.....oder wir beachten sie und steigen mit weniger Aufwand im Ranking höher. Und ganz zum Schluss noch dies: Wer denkt ich bastle mir jetzt mal ne Homepage und warte dann neben dem Telefon auf Aufträge.....das wird nie funktionieren. So was gibt es nur im Fernsehen. Eine Website ist jahrelange Arbeit, immer dranbleiben und das Ganze ohne Garantie auf Erfolg! So und jetzt gehe ich ne Runde biken, das Wetter passt (es regnet) und im Berghaus Ober-Bölchen gibt es den besten Kaffee weit und breit. 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  • Zermatt-Matterhorn-Gornergrat

    Ende März war ich wieder einmal im Wallis. Mein Ziel war Zermatt und der Gornergrat. Der Wetterbericht versprach schönes Wetter und so startete ich frühmorgens um halb 6 Uhr. Im Baselbiet schneite es noch leicht, aber alle Wettermodelle versprachen für das Wallis traumhaftes Wetter. Der Schneefall wurde Richtung Berner Oberland immer stärker und in Kandersteg erwartete mich tiefster Winter. Rund 15 Minuten später in Goppenstein erwartete mich traumhaftes und wolkenloses Wetter. Unser erstes Ziel war der Gornergrat auf rund 3100 M.ü.M. PS: Warum ich auf einen wolkenlosen Himmel hoffte? Experimente kann ich im Schweizer Jura machen, der liegt vor der Haustüre. Wenn ich viel Geld in die Hand nehmen muss, verzichte ich lieber auf die "magischen Momente". Ein Bahnticket auf den Gornergrat kostet um diese Jahreszeit knapp 100 Fr. In den Sommermonaten noch mehr. Den Autoverlad durch den Lötschberg schlägt mit 50 Fr. ein weiteres Loch in die Kasse und gegessen hat man dann auch noch nichts. Ich verzichte lieber auf den berühmten Schweif am Matterhorn. An diesem Tag passte für mich alles! Auf dem Gornergrat genoss ich erstmal einen Kaffee und der war zu meinem Erstaunen mit Fr. 4.20 günstig. Das Thermometer zeigte -15 Grad, aber die Märzsonne wärmte schon richtig, so dass wir den Kaffee auf der Terrasse geniessen konnten. Danach machte ich umich auf den Weg zur Aussichtsplattform und genosse den Blick auf die Dufourspitze, das Monte Rosa Massiv, Grenzgletscher, Gornergletscher und natürlich das Matterhorn! Auf dem Gornergrat bei frostigen Minustemperaturen. Blick zur Dufourspitze, der höchstgelegene Gipfel in der Schweiz mit 4643 M.ü.M. Links der Gornergletscher. Blick zum Lyskamm und Grenzgletscher. Blick zum Matterhorn, der wohl bekannteste Berg in der Schweiz Am frühen Nachmittag fuhr ich wieder runter nach Zermatt um dieses "Bergsteigerdorf" genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein Bummel durch die Einkaufsmeile von Zermatt, irgendwie zog mich ein bekannter Geruch magisch an....dazu später mehr. Zu einem Besuch im Matterhorn Museum reichte es leider nicht. Aber das Nächstemal werde ich da ganz sicher hineinschauen. Mich interessieren solche Relikte und Geschichten aus früheren Zeiten. Auch ein Besuch im alten Ortsteil von Zermatt durfte nicht fehlen. Viele guterhaltene Walliser Stadel konnte ich bewundern. Danach liefen wir runter zur Kirchbrücke, auch ein beliebter Spot für Fotografen. Aber dieser Spot mit dem gezähmten Findelbach ist nicht so mein Ding. Sehen wollte ich es trotzdem. Das Licht war zu grell und so suchte ich den Ort wo wir vorher den bekannten Duft gerochen hatten. Gegessen hatte ich bis dahin nur wenig und Ungesundes. Immer der Nase nach, das bekannte amerikanische Restaurant liess ich links liegen und schon bald prangte eine Riesenbratwurst auf dem Trottoir. Endlich gibt es was anständiges und günstiges zu Essen! Eine feine Walliserplatte! Danach hatte ich noch genügend Zeit bis zum Sonnenuntergang, ja eigentlich zu viel! So vertrieb ich mir die Zeit mit erkunden und landeten im Bahnhofbuffet. Der Kaffee dort ist gar nicht zu empfehlen, eine wässrige Brühe. Eine Stunde vor Sonnenuntergang machte ich mich auf den Weg zu den beiden letzten Spots an diesem Tag. Ein traumhafter Ort mit den Walliser Stadel im Vordergrund. Dieser Spot war der Hauptgrund meines Besuchs in Zermatt. Fotografenherz was willst du mehr, besser geht immer, aber ich war vollkommen happy mit diesem wunderschönen Tag im Wallis. Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Matterhorn #Zermatt #ZermattbyNight #Wallis #Winter #Horu #Toblerone

  • Das Emmental

    Sicher hast du auch schon die vielen Fotos mit den alleinstehenden Bäumen auf den Emmentaler Hügeln gesehen. Meistens mit den Berner 4000er im Hintergrund. Buche hier deine Emmentaler Rundreise und entdecke die schönsten Emmentaler Foto-Locations!

  • Filtertest: Lee Filter vs. NiSi Filter

    Vor etwa 3 Monaten habe ich mein gesamtes Filtersystem von Lee auf NiSi umgestellt. Über die ersten Erfahrungen möchte ich an dieser Stelle berichten. Eines gleich vorweg, ich werde weder von NiSi noch von sonst irgendjemand für diesen Bericht bezahlt. Ich bin auch kein Technik Experte. Aber ich will für das viele Geld, welches so ein Filtersystem nunmal kostet, die beste Qualität. Preislich unterscheiden sich die beiden Systeme wenig. Qualitätsmässig zumindest die Verlaufsfilter schon. Während man bis vor wenigen Jahren noch monatelang auf die Lee Filter warten musste, hat sich die Situation heute entspannt. Wenn ich mich zurückerinnere, gab es damals unter Fotografen sowieso nur ein Filtersystem: Lee! Fast jeder schwörte auf dieses System. Zu Beginn hatte ich das System von Cokin und der Qualitätsunterschied nach dem Wechsel zu Lee war gewaltig. Während das Cokin System in meinen Erinnerungen immer einen etwas bräunlich-magenta artigen Farbstich hatte, war es beim Lee immer schön blau, das gefiel mir zu Beginn. Das obere Foto wurde mit dem Verlaufsfilter 0.9 Soft von NiSi gemacht, mit der Sonne im Rücken. Das Ankenballenfoto mit dem Lee Verlauf 0.9 Soft, allerdings am frühen Morgen, noch ohne Sonnenlicht. Bei diesen beiden Fotos sieht man den Unterschied deutlich. Ok, vielleicht nicht ganz repräsentativ da der Ankenballen in der blauen Stunde aufgenommen wurde, während das Kirschblüten Foto später aufgenommen wurde. Trotzdem, der Blaustich ist so oder so enorm. Die meisten werden jetzt sagen, den Blaustich mache ich in der Bearbeitung mit Photoshop weg. Nur, warum muss ich mir die Mühe machen wenn es auch anders geht. Zudem ist es für Anfänger nicht ganz einfach das Blau zu entfernen, am Himmel oder beim Nebel ist es ja vielleicht erwünscht? In diesem Bereich liegt in meinen Augen der NiSi Verlaufsfilter ganz klar vorne da er die neutraleren Farben hat. Aber die Disziplin "direkt ins Sonnenlicht" fotografieren, da ist der NiSi Verlaufsfilter Weltklasse! Mit dem Lee habe ich das zu Beginn einmal ausprobiert, die reinste Katastrophe, kein Foto brauchbar, alles voller Blendenflecke in jeder Art und Grösse. Leider habe ich davon kein Foto mehr auf der Festplatte. Deshalb liess ich das auch sein und sobald direktes Sonnenlicht vorhanden war, befand sich auf meinen Objektiv kein Filter mehr. Das änderte sich mit dem Kauf des NiSi Systems. Das Leuchtturm Foto unten habe ich mit dem NiSi Verlauf 0.9 Soft gemacht. Es hatte zwar einen kleinen Blendenfleck, der liess sich aber problemlos in der Nachbearbeitung entfernen. Wie die meisten wissen, liebe ich Langzeitbelichtungen. Mit einem Filtersystem bin ich in der Lage die Dämmerung am Morgen zu verlängern, oder am Abend früher mit dem Fotografieren zu beginnen. Sobald ich Wolken oder Nebel sehe, beginnen meine Augen zu leuchten! Aber meine Lieblingsdisziplin ist ganz klar der fliessende Nebel. Da brauche ich sehr oft die ND Filter, früher den Lee Big Stopper (10x) oder den Little Stopper (6x). Zuerst zu den ND-Filtern von Lee, da habe ich mehr Erfahrung als mit dem NiSi System. In meinen Augen sehr gute Filter, bis auf den Blaustich, aber wenn man sich daran gewöhnt hat sind diese Filter problemlos. Mein erstes Top Foto mit dem Lee System machte ich im November 2014 (Foto unten). Damals hatte ich den Big Stopper und einen Polfilter von Hoya montiert. Den Verlaufsfilter liess ich weg, wegen den obengenannten Problemen. Obwohl die Sonne rechts oben hinter mir war, traute ich mich nicht diese einmalig schöne Szenerie evtl. zu verpfuschen. Roland Moser neben mir hatte den Lee Verlaufsfilter 0.9 Hard zusätzlich zu den anderen Filtern installiert und wie sich auf seiner Version zeigte, ohne Blendenflecke. Meine Vorsicht war also unbegründet. Noch etwas zur Handhabung der beiden Systeme, da liegt das NiSi System vorne, während man bei Lee für viel Geld einen zusätzlichen Polfilter kaufen kann, oder man benutzt, wenn vorhanden, einen Fremdhersteller so wie ich das machte. Aber, das ist umständlich, da der Filter auf das Objektiv geschraubt wird und danach erst die Filterhalterung montiert wird. Man kann so den Polfilter nur noch mühsam drehen, da man diesen fast nicht mehr greifen kann und meist dreht sich dann der Filterhalter mit. Das hat NiSi viel besser gelöst. Der Polfilter ist im Grundset enthalten und der lässt sich dann problemlos über zwei kleine Rädchen drehen ohne dass sich der Filterhalter mitdreht. Perfekt gelöst! Zu meiner Arbeitsweise mit den ND Filtern. Es gibt immer eine Tabelle mitgeliefert, aus welcher die optimalen Verschlusszeiten zur jeweiligen Situation aufgeführt sind. Ich selber benutze diese nicht, ich mach das immer aus dem Gefühl. Zudem sehe ich ohne Brille sowieso nicht was dort steht und bis ich alles eingestellt hätte, wäre der ideale Moment vorbei. Ich mache das rein aus dem Gefühl heraus. Modus "bulb" , passende Blende und möglichst tiefer ISO Wert. Ich gehe ganz selten über ISO 160 hinaus, weil man sonst auch schon Luminanzrauschen festellen kann sollte die Aufnahme unterbelichtet sein. Ja, ich liebe unterbelichtete Aufnahmen, aber der Grat ist dann relativ schmal zwischen brauchbar und unbrauchbar. Vor allem der fliessende Nebel hat da so seine Tücken! Nikon Vollformatkameras sind da mit ihrem Dynamikumfang einfach genial. Zur Kontrolle werfe ich dann kurz einen Blick auf das Histogramm, dort sehe ich sofort ob die Aufnahme brauchbar ist. Bei den Wolken ist es etwas einfacher. Ich schaue kurz zum Himmel, hat es irgendwo grosse Lücken, was ich nicht brauchen kann. Oder ziehen die Wolken schnell? Das ist jeweils optimal. In etwa so entstehen meine Langzeitbelichtungen. Städtefotografie bei Dämmerung haben dann wieder andere Bedingungen und Einstellungen, und sind meistens ohne Filter. Das folgende Foto wurde mit den NiSi ND 1000 (10x) gemacht, dieser ist analog zum Lee Big Stopper. Letzten Dezember floss der Nebel tagelang wunderschön über die Jurahöhen. Ich hatte einen Spot ausfindig gemacht wo man den Nebel wunderschön fotografieren konnte. Damit mich niemand für lebensmüde hielt, oder aud dieselbe Idee kam, wartete ich bis alle Besucher von dort oben verschwunden waren. Dann stieg ich den Abhang runter, hielt mich an den zahlreichen Ästen fest und stand bald am Abgrund einer Felswand. Als ich alles montiert hatte, wurde mir schnell klar: Das könnte ein Prachtsfoto geben, aber ich musste gegen die Sonne fotografieren! Aber, da ich wegen der negativen Erfahrungen mit dem Lee Verlauffilter auch nie einen Lee ND Filter montiert hatte wenn ich gegen die Sonne fotografierte. Ich musste es riskieren. Zwei Versuche würden mir bleiben, bevor das Licht im Keller ist. Ich war angenehm überrascht, das Ergebnis mit dem Lee Big Stopper kann sich sehen lassen! Bis auf den störenden Kranz um die Sonne bin ich sehr zufrieden. Fazit: Der Test gegen die Sonne mit den NiSi ND Filtern steht noch aus, aber ich bin mir sicher dass beide auch in dieser Disziplin überzeugen werden. Beide Filtersysteme haben ihre Vorteile, beim NiSi ist es die einfache Handhabung des integrierten(und entfernbaren) Polfilters, sowie die etwas hochwertigere Filterhalterung. Die Qualität des gesamten System ist beeindruckend, die Farbneutralität sowieso. Der Verlaufsfilter ist wohl konkurrenzlos, er hat mich jedenfalls vollkommen überzeugt. Während der Lee Verlaufsfilter aus Kunststoff ist und somit leicht Kratzer entstehen, ist das gesamte NiSi System aus optischem Glas. Bei Lee sind nur die ND Filter aus optischem Glas, aber beide, Little Stopper und Big Stopper sind meiner Meinung nach sehr gute Filter! Mein ehemaliges Lee Filterset ( inzwischen verkauft) , praktisch fand ich die beiden Metallboxen für die ND Filter, sie sind sehr stabil, unzählige Kratzer und Dellen auf den Boxen zeugen von meinem manchmal eher rustikalen Umgang mit diesem Zubehör. Unpraktisch die Etuis, sie nehmen viel Platz im Rucksack weg und ich hatte nie ein (bruch)sicheres Gefühl. An einem unserer Workshops ging bei einem Teilnehmer auch schon ein Big Stopper zu Bruch, weil er ihn in diesem etwas schwammigen Etui links aufbewahrt hatte. Im Vergleich die NiSi Verpackung Die NiSi Aufbewahrungsbox (Zubehör) ist optimal, man hat alle Filter in einer praktischen und stabilen Box, Integriert sind auch Abstandshalter, so kann man auch die kurzen ND-Filter problemlos herausnehmen. Allerdings sieht man beim oberen Foto auch schon etwas eine Verformung der Front, ob das von Beginn weg so war, kann ich nicht mehr beurteilen. Vielleicht sollte ich den Verlaufsfilter in einen hinteren Slot platzieren. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, ich habe in meinem Fotorucksack kein richtiges System und packe einfach mal drauf los. Hier wäre wahrscheinlich Handlungsbedarf nötig. Bis jetzt ging mir aber noch nie irgendein Filter zu Bruch! An jedem unserer Workshops kannst du das NiSi Filtersystem testen. Leider sind fast alle Workshops ausgebucht, aber am Belchen Workshop im Oktober hat es noch ein paar wenige Plätze. Sicher der optimale Standort wenn es denn Nebel hat um die NiSi Filter in der Praxis zu testen! Du hast schon Lee ND Filter? Behalte sie, sofern du mit dem Blaustich klarkommst. Sie sind von sehr guter Qualität! Stehst du jedoch vor der Entscheidung ein Filtersystem zu kaufen, dann empfehle ich dir das NiSi Filtersystem! Es macht den hochwertigeren und stabileren Eindruck als das Lee System und der Polfilter ist integriert, zudem ist auch der Verlauffilter aus optischem Glas und ein hervorragender Filter um auch gegen die Sonne zu fotografieren, ein "must Have"! Auch die Adapterringe für die meisten Objektivdurchmesser sind inklusive, die muss man bei Lee separat kaufen und sind richtig teuer! Du kannst auch beide Filtersysteme nutzen, die Lee Filter passen in die NiSi Filterhalterungen und umgekehrt. PS: Das sind meine ganz persönlichen Erfahrungen und können von anderen Ergebnissen abweichen. Natürlich gibt es noch andere und sicher auch sehr gute Filterhersteller wie Haida oder Hitech. Ich habe aber mit diesen Herstellern keinerlei Erfahrung. Über Kommentare freue ich mich immer! #Filter #Filtertest #NisiFilter #LeeFilter #Verlauffilter #BigStopper #LittleStopper #Lee #NDFilter #Filterhalterung

  • Gitzo GT2542 mit Markins Q3i

    Seit einigen Monaten habe ich nun das Gitzo Mountaineer GT2542 Stativ zusammen mit dem Markins Q3i Kugelkopf im Einsatz. Über meine Erfahrungen mit dieser Stativkombination berichte ich in diesem Blogbeitrag. Schon seit längerer Zeit war ich auf der Suche nach einem stabilen Reisestativ. Es sollte mit Kugelkopf nicht mehr als etwa 2 kg wiegen. Lange Zeit war für mich ein Gitzo Traveler Stativ der Favorit. Nach mehrmaligen Besuchen bei Patrik Oberlin von Kropf Multimedia in Herzogenbuchsee entschied ich mich aber für ein Gitzo Mountaineer GT2542 . Der Gitzo Kugelkopf überzeugte mich in der Handhabung aber nicht ganz, so empfahl mir Patrik Oberlin einen Markins Q3i Kugelkopf Und da ich gerne etwas ausgefallene Sachen liebe, entschied ich mich für einen in blauer Farbe. Auch einen Roten gibt es im Angebot. Warum ich mit dem blauen Kugelkopf nicht zufrieden war, schildere ich später. Da ich 3-Wege Neiger Stativköpfe von Manfrotto gewohnt bin, fiel mir der Umstieg auf einen Kugelkopf schwer, obwohl die Vorteile eines Kugelkopfs nicht von der Hand zu weisen sind. Klein, kompakt und leichter. Beim Markins Kugelkopf Q3i gefiel mir von Anfang an, dass ich die Friktion am selben Regler einstellen kann wie den Neigungswinkel. Eine praktische Sache. Beim Manfrotto Kugelkopf XPRO mit dem Stativ 190 GO, hatte ich immer Mühe den richtigen Regler zu erwischen. Ende Oktober 2018 unterzog ich das Gitzo Mountaineer Stativ einem ausführlichen Test im Oberengadin. Test heisst bei mir: ist es praktisch? lässt sich alles problemlos bedienen, auch im Dunkeln? Der erste Spot war am Sandstrand vom Stazersee. Sand? Nur die wenigsten Stative haben im Gegensatz zu uns Menschen Freude daran. Ich denke da mit Schrecken an den Sand beim Rhonegletscher zurück, als mein Manfrotto 190GO Stativ danach wochenlang Sand im "Getriebe" hatte. Ok, könnte man reinigen, aber ich bin alles andere als ein guter Mechaniker. Auseinandernehmen könnte ich es sicher, aber zusammenbauen? Dementsprecheng ging ich vorsichtig zu Werke. Aber stabil stehen sollte es trotzdem, denn bei der Ankunft war ausser dem Vollmondlicht kein anderes Licht vorhanden. Also drückte ich das Stativ doch etwas fester in den Sand. Dabei muss ich wohl einen der angeschraubten Plastikfüsse verloren haben, das bemerkte ich aber erst beim Morteratsch Gletscher. Dieser wurde mir jedoch von Kropf Multimedia unkompliziert ersetzt. Seither mache ich Zwischendurch immer wieder eine Kontrolle ob die Stativfüsse auch richtig fest sitzen. Das Stativ hat mit voll ausgefahrenen Beinen eine Arbeitshöhe von 139 cm , das reicht für mich ohne dass ich zu grosse Verrenkungen machen muss. Ich selber bin 179 cm gross. Mit ausgefahrener Mittelsäule kommt das Stativ auf eine Höhe von 167 cm. Die Mittelsäule habe ich aber noch nie benutzt. Das Stativ macht einen sehr soliden Eindruck, da wackelt nichts. Einzig beim Gewicht habe ich immer noch etwas Bedenken ob da nicht eine starke Böe das Stativ kippen lassen könnte, denn es wiegt mit Stativkopf "nur" 2.1 Kg.. Aber für solche Windverhältnisse ist mein 4.5 Kg Manfrotto Stativ wohl besser geeignet. Aber nun zum Markins Kugelkopf Q3i. Wie schon beschrieben, machte dieser blaue Kugelkopf von Anfang an etwas Probleme. Er lief nicht ganz rund! Obwohl ich verschiedene Stufen bei der Friktion einstellte, er ruckelte immer etwas. Den Horizont mit der Kamera Wasserwaage genau ausrichten wurde zum Geduldsspiel. Ich brachte den Kugelkopf zu Kropf Multimedia zur Kontrolle. Auch dort wurde dieses Ruckeln festgestellt und Ersatz bestellt. Aber auch beim neuen Kopf das ähnliche Problem. Anscheinend ein Problem mit der blauen Legierung. So liess ich mir kurzerhand und unkompliziert den grauen Kugelkopf montieren. Dieser funktioniert tadellos. So bin ich nun halt auch "Grau" unterwegs..... Mit diesem Kugelkopf bin ich nun rundherum glücklich....sofern ich das mit einem Kugelkopf überhaupt sein kann. Ich gehöre nach wie vor zur aussterbenden Gattung der 3-Wege Neiger Fraktion. Mitte Dezember machte ich nochmals einen Halt beim Landwasserviadukt in Filisur. Etwa 40cm Neuschnee sind in der Nacht gefallen. Das Stativ bekam beim Aufstieg eine gehörige Portion Schnee ab. Danach ging es über den Julierpass nach St. Moritz. Ein richtiges Kälteloch! Einige ahnen was jetzt kommt......Schnee....warmes Auto....Wasser..... Genau! Auf der Fahrt verflüssigte sich der Schnee und drang wahrscheinlich auch in die Dichtungen der Stativverschlüsse ein. Das Auto stand dann rund 2 Stunden in der Kälte und die Temperaturen waren bei - 12 Grad. Danach liefen wir zum Spot am Sankt Moritzersee. Genau richtig zur blauen Stunde waren wir am Standort angelangt. Aber ohhh Schreck! Die untersten Stativbeine liessen sich nicht mehr bewegen, eingefroren. Ich gehe jeweils ziemlich rustikal mit meinem Material um, Geduld ist nicht meine Stärke wenn etwas nicht so funktioniert wie es sollte. So drehte ich mit voller Kraft an den Verschlüssen, aber der Gummiverschluss drehte ins Leere. Bevor ich noch irgendwas beschädigen konnte, ging ich halt auf die Knie und liess die untersten Stativbeine geschlossen. Ging auch! Ich weiss, dass unter solchen Bedingungen die Stativbeine einfrieren können, aber ich sage mir dann jeweils: "Geht schon...." In der Zwischenzeit habe ich mir für das Gitzo Stativ Gummipolsterungen von LensCoat zugelegt. Eine feine Sache, da ich oft auch bei grösster Kälte ohne Handschuhe fotografiere. Das lästige an- und ausziehen nervt mich. So fühlt sich das Carbon beim Tragen nicht mehr ganz so eiskalt an. Kürzlich war ich frühmorgens bei dieser Bergföhre auf dem Foto. Bei der Rückkehr fragte mich Martin Schnetzler : "Hast du keine Handschuhe dabei, oder sind sie im Auto?" Ich antwortete: "Doch hab ich dabei, im Fotorucksack!" Fazit: Mit dem Gitzo Mountaineer GT2542 in Kombination mit dem Markins Kugelkopf Q3i bin ich rundherum glücklich und kann diese Kombination bedenkenlos weiterempfehlen. Saubere Verarbeitung, leicht und sehr stabil. Es gibt dieses Stativ noch eine Stufe grösser, das Gitzo Mountaineer GT2543L , dieses Stativ ist dann bei eingefahrener Mittelsäule 179 cm hoch. Einen Testbericht über Das Gitzo Traveler Stativ findest du hier: Gitzo Traveler Stativ Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Stativtest #Gitzo #Mountaineer #MarkinsKugelkopf

  • Reduzieren auf das Wesentliche

    Bin ich Landschaftsfotograf? Kunstmaler? oder Minimalist? Wahrscheinlich von allem etwas! Wenn ich zurückblicke auf meine 10 Jahre als Landschaftsfotograf, habe ich wohl alle Fehler gemacht welche ein Anfänger in der Landschaftsfotografie macht! Möglichst viel mit aufs Foto! Eiger, Mönch und Jungfrau, noch eine schöne Blumenwiese und ein paar Alphütten, rechts stehen noch ein paar Kühe, die müssen auch noch mit drauf! Fertig ist das Landschaftsfoto?! Es gibt Fotografen welche diese Art der Landschaftsfotografie beherrschen, ich gehöre definitiv nicht dazu. Ich bin der Zoomer, eher weniger der Weitwinkler. Durch eine lange Brennweite lässt sich ein Foto auf das Minimum reduzieren, ähnlich wie bei einem Makroobjektiv. Deshalb faszinieren mich auch Makroaufnahmen ungemein! In meiner Anfangszeit als Fotograf war ich ausschliesslich auf den Rennstrecken in Europa unterwegs. Ein grosse Kanone vor der Kamera war Wichtigste! Was wollte ich damals mit einem Weitwinkel und Stativ, die Zuschauer auf den Tribünen? Nein, das Auto und der Fahrer möglichst formatfüllend. Damals wie heute will ich auf meinen Fotos am liebsten so wenig wie möglich mit drauf, dafür das Wenige ohne Krimskrams. Diese Art der Fotografie liebe ich! Aber zurück zu der Linde im Emmental. Anfang März 2020 sah ich ein Foto in einer Instagram Story und ich war Hin- und Weg von der Schlichtheit! Eine Linde auf einem Emmentaler Hügel und dahinter der schönste 4000er im Berner Oberland, was will man mehr! Unzählige Fotos gibt von diesen alleinstehenden Bäumen mit prachtvollen Sonnenuntergängen, aber mit so einem wohlklingenden Namen wie das Schreckhorn im Hintergrund, das habe ich noch nie gesehen! Rund 2 Monate später war ich vor Ort. es war ein kühler Frühlingsabend mit guter Fernsicht. Es war ein netter Frühlingsabend im Emmental zusammen mit Daniel Horisberger. Aber das geht noch besser! Mitte November war es so weit. An einem Freitagabend fragte mich Daniel ob ich am nächsten Morgen zum Bölchen gehe. An einem Samstagmorgen gehe ich höchst selten auf die Bölchenfluh! Aber ich fragte ihn was er meint zur Linde im Emmental, es war tiefer Nebel vorhergesagt. Das könnte passen meinte er. Also trafen wir uns schon am nächsten Morgen um 6 Uhr am verabredeten Treffpunkt und marschierten los, mit dabei war auch noch Barbara Klopfenstein. Es war noch stockdunkel und am Horizont war erst schwach ein Lichtstreifen zu erkennen. Am Spot angekommen konnten wir den Baum und das Schreckhorn nur schwach sehen, die Distanz ist gewaltig! Zum Glück sind im Emmental die Höfe noch zahlreich und die meisten Landwirte um dieses Zeit mit der Stallarbeit beschäftigt. So fand auch der Autofokus durch die Stallbeleuchtung einen Punkt zum scharfstellen. Diesmal hatte ich meine Nikon D7500 dabei, die benutze ich sonst nur für die Tierfotografie. Aber mit der Kombination Nikon Z7 und Sigma 150-600mm war ich schon im Frühjahr nicht glücklich. Der Nebel waberte vor dem Schreckhorn und es war Eile angesagt da ich keine ND Adapterringe für das Sigma habe. Schon der erste Schuss ein Volltreffer! Durch die lange Distanz und durch die eingeschränkte Schärfe des Sigma bei 600mm erscheint das Foto wie ein Gemälde. Leider ist das Sigma 150-600 mm f5.6-6.3 DG HSM Contemporary nur beschränkt Landschaftsfototauglich. Aber durch den Nebel wird die schlechte Abbildungsleistung bei 600mm (900mm bei DX) in der nautischen Dämmerung kaschiert. Ich ahnte zwar was für Diskussionen dieses Foto auslösen könnte, war aber schon etwas überrascht, dass so viele Leute dachten das Foto sei eine Fälschung oder ein Photoshop Composing. Aber ich kann mir auch gut vorstellen dass Leute welche mit der Fotografie nicht viel am Hut haben so denken. Das Foto sieht wirklich surreal aus. Ich hatte an diesem Morgen Glück weil ich den richtigen Riecher hatte und mit Daniel Horisberger eine guten Kollegen, der das Emmental und sein Wetter kennt. Ohne seine Bestätigung, dass es passen könnte, wäre ich wohl nicht hingefahren! Wir waren ein paar Wochen später zu einer andern Tageszeit wieder dort, von diesem Abend gibt es kein Foto, weil der Nebel etwas zu hoch war. Dass es echt ist sieht man auf dem Making of Foto, ich musste es trotz der enormen Brennweite noch ein wenig croppen. Noch ein paar infos zum schönsten 4000er in den Schweizer Alpen: Das Schreckhorn ist ein beliebtes Ziel für Bergsteiger die eine Herausforderung suchen. Der Gipfel kann über mehrere Routen erreicht werden, darunter eine anspruchsvollere Route durch die Nordwand und eine einfachere Route durch die Südwand. Die erste erfolgreiche Besteigung des Schreckhorns erfolgte im Jahr 1861 durch eine Gruppe von englischen Alpinisten. Seitdem hat der Gipfel viele Besteigungen durch erfahrene Alpinisten auf der ganzen Welt angezogen. Das Schreckhorn ist auch ein wichtiger Bestandteil der Umwelt, da es Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn ist. Dieser Bereich ist bekannt für seine beeindruckenden Gletscher, hohen Berge und unberührte Naturlandschaft. Es ist wichtig zu beachten, dass die Besteigung des Schreckhorns sehr anspruchsvoll und gefährlich sein kann und es erfordert eine gute Kondition, Erfahrung und Ausrüstung. Es wird empfohlen, einen erfahrenen Bergführer zu engagieren und die aktuellen Wetter- und Gletscherbedingungen sorgfältig zu prüfen, bevor Sie sich auf den Weg machen. Foto des Monats November 2020 Foto des Jahres 2020 Foto des Jahres 2020 bei SRF METEO Ein weiteres Foto von diesem imposanten und nördlichsten 4000er der Alpen ist mir im Frühling 2016 mit dem Vollmond gelungen. Das Foto mit der Linde vor dem Schreckhorn hat einige Diskussionen ausgelöst, unter anderem wurde ich auch gefragt ob es zu meinen Besten gehört? Nein, da ist leider aus meiner Sicht in den letzten Jahren keines dazugekommen. Welche drei Fotos aus meiner Sicht die besten sind kannst du in folgendem Blog nachlesen: Meine drei besten Fotos Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter unten in der Fusszeile, oder abonniere den RSS Feed unten links.

  • Nikon D7500 mit Sigma 150-600

    Seit rund vier Monaten bin ich jetzt im Besitz des Sigma 150-600mm 5-6.3 DG OS HSM Contemporary (was für ein langer Name...) Nachdem dieses Objektiv zuerst an einer Nikon Z7 zum Einsatz kam und die Ergebnisse aus meiner Sicht eher dürftig ausfielen, schickte ich das Objektiv in den vorläufigen Ruhestand. So machte das definitiv keinen Spass. Riesen Objektiv und hinten hängt eine kleine Kamera, das ganze ist auch extrem unhandlich und der "langsame" Autofokus (im Vergleich zur D7500) gab dieser Kombination den Rest. Allerdings hatte ich während des Lockdowns genügend Zeit mich schlau zu machen welche Kamera zu diesem Objektiv passt. So fiel meine Wahl auf die Nikon D7500. Eine Entscheidung von der ich vollkommen begeistert bin. Klar, vielleicht wäre eine D500 noch besser, beide besitzen den gleichen Sensor, einzig der Autofokus soll noch etwas flotter sein, aber für mich ist die Tierfotografie...deswegen hab ich nämlich das Sigma und die Nikon gekauft....ein Ausgleich zur Landschaftsfotografie. Ich persönlich empfinde die Sommermonate als Landschaftsfotograf eher etwas mühsam. Das frühe Aufstehen, die späte Heimkehr zehren an der Substanz. Aber trotzdem möchte ich während der Sommermonate weiterhin fotografieren. Eigenschaften der Nikon D7500: Die Nikon D7500 verfügt über einige Funktionen, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Ein Beispiel dafür ist die Gesichtserkennungsfunktion, die es ermöglicht, Personen in einem Foto automatisch zu erkennen und zu scharfstellen. Auch die Augenerkennungsfunktion, die ermöglicht, dass die Kamera automatisch die Augen einer Person im Fokus hält, basiert auf KI. Ein weiteres Beispiel ist die Funktion "Scene Recognition System", die die Kamera ermöglicht, die Umgebung automatisch zu erkennen und die besten Einstellungen für die Aufnahme zu wählen. Diese Funktion basiert auf der KI der Kamera, die in der Lage ist, verschiedene Szenen wie Landschaften, Porträts und Action-Aufnahmen zu erkennen und die Einstellungen entsprechend anzupassen. Diese Funktionen zeigen, dass KI in der Fotografie immer wichtiger wird und dass Hersteller wie Nikon sie in ihre Kameras integrieren, um den Fotografen die Arbeit zu erleichtern und die Qualität der Aufnahmen zu verbessern. Tierfotografie ist etwas ganz Besonderes, das durfte ich schon früher erleben. Mich interessierte nämlich vor allem diese Art der Fotografie bei meinem Einstieg in die Naturfotografie. Nebelwellen und Lighttrails kamen erst später dazu.... Klar, auch für die Tierfotografie muss ich relativ früh aufstehen, aber es reicht wenn ich kurz vor Sonnenaufgang vor Ort bin und zudem ist auch das Baselbiet mit einer reichhaltigen Tierwelt versehen. Als erstes mussten die Gämsen am Bölchen "dranglauben". Langsam tastete ich mich mit der ISO Zahl an die optimale Kombination ISO/Verschlusszeit heran. Ich bin eigentlich eher skeptisch bei allen Fotos welche über 200 ISO sind. Man sieht die Unterschiede zu 64 oder 100 ISO einfach, da kann man mir erzählen was man will. 200 ISO, vielleicht auch mal 250 ISO sind bei mir die absolute Obergrenze. Bei den Gämsen bin ich aber gezwungen die ISO Zahl kräftig in die Höhe zu schrauben, mit ein Grund weshalb ich mit der Kombination Nikon Z7 und Sigma 150-600 nie zufrieden war. Aber jetzt habe ich ja neu noch eine Nikon D7500 im Fotorucksack! 800 ISO, Blende 6, 600mm, 1/80 Sec und Freihand.....die Einstellungen für das Gämsenfoto oben....die Ergebnisse erstaunten mich! Der vielgepriesene APSC Sensor der D7500 und D500 hält was er verspricht! Da ist fast kein Unterschied! Noch ein paarmal besuchte ich die Gämsen bevor ich mich auf etwas schwierigeres Terrain wagte. Gämse mit Kitz: Blende 6.3, ISO 800, 1/200 Sec, 600mm und Freihand. Ich war also in den letzten Monaten wieder vermehrt in der Schweizer Belchenregion unterwegs. So lief mir auch mehrmals dieser Feldhase vor die Linse, resp. er versuchte sich davor zu verstecken. Auf meinen unzähligen Biketouren die letzten Monate kam ich immer wieder bei einem Naturschutzgebiet vorbei. So konnte ich einen Biber beobachten und zum erstenmal aus weiter Ferne einen Eisvogel. Mein Interesse war geweckt, denn die wunderschönen blauen Vögel durfte ich schon auf unzähligen Fotos bestaunen. Der optimale Standort in diesem Naturschutzgebiet war schnell gefunden! Auch mein alter Fotorucksack welcher jahrelang vor sich hinstaubte fand wieder eine sinnvolle Verwendung! So war ich eine ganze Woche jeden Tag um 7 Uhr vor Ort und ich wurde nicht enttäuscht. Jeden Morgen setzte sich ein Eisvogelmännchen auf diesen Ast, ab und zu gesellte sich auch das Weibchen dazu, aber eher selten. Nikon D7500 mit Sigma 150-600mm f/5-6.3 DG OS HSM Contemporary Blende 6.0 ISO 1000 f8 1/80 Sec. 600mm Wer diese Einstellungsdaten sieht, merkt dass hier noch Luft nach oben ist....ich habe nämlich in der Hitze des Gefechts vergessen die Blende ganz zu öffnen! Blende 6.0 ISO 1000 f6.3 1/200 Sec. 600mm Langsam tastete ich mich an die optimale Kombination mit ISO/Blende/Verschlusszeit heran. Blende 6.0 ISO 640 f6.3 1/200 Sec. 600mm Natürlich kommt es auch immer auf die Lichtverhältnisse an, diese sind zu dieser Jahreszeit und für dieses Motiv um etwa 8 Uhr Morgens am optimalsten. Das Zeitfenster ist also relativ kurz, den schon um 8.15 scheint die Sonne auf den Ast. 15.08.2020: Ich taste mich immer weiter vor mit den ISO Zahlen, das Reh oben wurde mit 2000 ISO fotografiert. Ich denke den Einstieg in die Tierfotografie habe ich wieder geschafft und ich finde es ist die ideale Ergänzung zur Landschaftsfotografie, denn die Bildkomposition ist genau so wichtig! Viel Positives habe ich über den APS-C Sensor der Nikon D7500 und D500 gelesen und nach den ersten Fotos mit diesem 21 MP Sensor stimme auch ich ein in die Begeisterungsstürme. Nie hätte ich es für möglich gehalten bei 1000 ISO solch rauscharme Fotos zu machen! Natürlich nützt der beste Sensor nichts wenn das Objektiv nicht mithalten kann. Auch hier bin ich überzeugt in dieser Preisklasse um die 1000 Fr. ist man mit dem Sigma 150-600 5.6-6.3 DG OS HSM Contemporary auf der sicheren Seite. Allerdings dürfte auch das Pendant, das Tamron 150-600 G2 in der gleichen Liga spielen. Ich bin mehr als zufrieden mit der Kombination Nikon D7500 und Sigma 150-600 DG OS HSM Dich interessiert die Nikon Z7? Dann lies diesen Beitrag! Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? 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  • Nikon Z7: ein Erfahrungsbericht

    Seit genau 9 Monaten bin ich nun im Besitz einer spiegellosen Nikon Z7. Was ist der Unterschied zur Nikon D850 oder gar zur Nikon D810? Vorgeschichte: Im Juli 2019 fuhren Roland und ich nach Südfrankreich, unser Ziel war Valensole und seine blühenden Lavendelfelder. Während des Check-In im Hotel wurde unsere ganze Ausrüstung inkl. Kleider etc. aus dem Auto gestohlen. Alles was ich nach Hause brachte, waren die Wanderschuhe und ein Iphone Ladekabel, sonst war alles weg! Am Tag zuvor hatte ich zum erstenmal überhaupt eine Versicherung für meine Kameraausrüstung abgeschlossen, Südfrankreich ist ein heisses Pflaster, die Hochburg der Gauner, Marseille ist nur etwa 100 km entfernt. Der grosse Moment, Roland beim öffnen der Heckklappe, dann sahen wir die "Bescherung". Alle unsere Sachen waren gestohlen. Wir beide waren am rotieren, erst den Schock verdauen. Ich überlegte fieberhaft was ich alles versichert hatte, begann zusammenzuzählen und kam auf einen Betrag der zwar nicht das ganze Equipement einschloss, aber zumindest konnte ich mir wieder eine Ausrüstung kaufen. Nur, zahlt die Versicherung wirklich? Der Versicherungsschutz lief ja erst seit dem Vortag, zudem war es das erstemal dass ich bei Lings eine Versicherung abschloss. Gibt es einen Haken, habe ich etwas übersehen? Viele Fragen blieben vorerst offen. Aber meine Bedenken waren unbegründet! Lings erledigte den Fall unkompliziert und schon in derselben Woche wurde mir das Geld überwiesen! Der Vorteil dieser Versicherung dass man sie online und tageweise abschliessen kann. Ich sah das ganze positiv und überlegte mir, was es nun für eine Cam sein darf? Den Gedanken wieder eine Nikon D850 zu kaufen, verwarf ich schnell. Ist nicht jetzt der optimale Zeitpunkt um auf Spiegellos umzustellen? Mein Objekt der Begierde war die Nikon Z7 Die Nikon Z7 ist eine hochwertige spiegellose Kamera, die für Profis und Enthusiasten entwickelt wurde. Sie verfügt über einen 45,7 Megapixel Vollformatsensor und einen exklusiven Bildprozessor, der hochauflösende Bilder mit beeindruckender Schärfe und Klarheit liefert. Eines der beeindruckendsten Merkmale der Nikon Z7 ist ihr Autofokus-System. Es verfügt über 493 AF-Punkte, die über den gesamten Bildsensor verteilt sind und eine schnelle und präzise Scharfstellung ermöglichen. Dies ist besonders nützlich für Sport- und Actionfotografie, bei der es wichtig ist, schnell scharfzustellen, um den perfekten Moment einzufangen. Die Nikon Z7 verfügt auch über eine Vielzahl von Videofunktionen, darunter 4K UHD-Aufzeichnung und Zeitlupe- und Zeitraffervideos. Diese Funktionen machen die Kamera zu einer großartigen Wahl für Fotografen, die ihre Fähigkeiten auf dem Gebiet der Videografie erweitern möchten. Ein weiteres großartiges Merkmal der Nikon Z7 ist ihr elektronischer Sucher mit einer Auflösung von 3.690.000 Punkten. Dieser ermöglicht es dem Fotografen, das Bild in Echtzeit zu sehen und sicherzustellen, dass es genau so aussieht, wie es im endgültigen Ergebnis aussehen soll. Die Nikon Z7 verfügt auch über eine Vielzahl von Anschlüssen, darunter einen USB-C-Anschluss für schnelles Aufladen und Datenübertragung, einen HDMI-Ausgang für die Verbindung mit externen Monitoren und einen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss für die Aufzeichnung von Ton. Insgesamt ist die Nikon Z7 eine hervorragende Wahl für Profis und Enthusiasten, die hochwertige Bilder und Videos aufnehmen möchten. Mit ihrem leistungsstarken Autofokus-System, ihren Videofunktionen und ihrem elektronischen Sucher bietet sie alles, was man von einer professionellen Kamera erwartet. Ein paar Tage später war ich stolzer Besitzer einer spiegellosen Nikon Z7 Kamera mit FTZ Adapter, für den Anschluss von Objektiven mit F-Mount. Dazu kaufte ich mir die beiden Objektive Nikkor Z 14-30 f 4 S und das Nikkor Z 24-70 f 2.8 S. Das sollte vorerst reichen. Aber mit dem Brennweitenbereich von 14-70mm war ich doch sehr eingeschränkt, so gesellte sich nach ein paar Wochen ein Tamron SP 70-200 2.8 Di VC USD G2 dazu, welches mit dem FTZ Objektivadapter tadellos funktioniert. Nun war ich also wieder sehr gut ausgerüstet für die Landschaftsfotografie. Ende Juli blühen jeweils die Sonnenblumenfelder am Jurasüdfuss, also nicht weit entfernt von meinem Wohnort. Unzählige Sonnenblumenfelder leuchteten im schönsten Gelb, es war schon spät und noch immer hatte ich keinen passenden Standort gefunden. Meistens störten Hochspannungsmasten den Gesamteindruck. Kurz vor Sonnenuntergang klappte es dann doch noch. Aber es blieb keine Zeit mehr um das Stativ zu positionieren. So fotografierte ich Freihand. Zuhause am Computer stellte ich zum erstmal die unglaubliche Schärfe des Nikkor Z 14-30 4.0 fest. Da es sich um eine Tagesaufnahme handelt liess diese Aufnahme nur wenig Rückschlüsse auf den Dynamikumfang zu. Einzig dass die Wolken weniger ausgefressen waren als dies bei der Nikon D850 der Fall gewesen wäre. Was mir zusätzlich auffiel war der starke Kontrast und allgemein die kräftigeren Farben in den RAW Dateien. Ein paar Tage später war ich im Baselbiet unterwegs. Wieder musste alles rasch gehen, trotzdem blieb mir Zeit um das Stativ aufzustellen. Von den Baselbieter Hochebenen lässt sich in den Sommermonaten oft ein traumhafter Sonnenuntergang beobachten. Gerne hätte ich zu diesem Foto einen Vergleich mit der D850 gemacht um die Unterschiede aufzuzeigen. Aber hier lässt sich der Dynamikumfang der Z7 schon sehr gut feststellen. Nur ganz wenige Stellen am Himmel waren ausgebrannt, aber mit dem Lichterregler im RAW Converter lässt sich das einfach beheben. Einfach genial was die Nikon Z7 bei solchen Bedingungen abliefert. Fotografiert mit dem Nikkor Z 24-70 2.8. Die Nikon D850 wäre bei solchen Bedingungen (ohne Doppelbelichtung) überfordert gewesen. Das Foto wurde ohne Filter gemacht. Das waren meine ersten beiden Fotos mit der spiegellosen Nikon Z7. Zu was sie aber wirklich fähig ist, zeigt das folgende Foto. Die Wallfahrtskapelle Maria Gern bei Berchtesgaden hat mir bis jetzt sehr viele einzigartige Stimmungen beschert. Natürlich gehört immer auch genaue Planung dazu. Dieses Foto entstand während des Berchtesgaden Workshop um 4 Uhr morgens. Ich hatte dieses Bild schon Tage vorher im Kopf. Ich musste nur noch vor Ort feststellen, wann das Vollmondlicht am optimalsten ist. Um etwa 4 Uhr morgens sollte es passen, der Mond rechts oben, noch kein zu flacher Winkel, damit die Region schön ausgeleuchtet ist. So war es dann auch und dazu war es noch praktisch windstill. Aber, und hier kommt wohl das grösste Manko einer spiegellosen Kamera: da ich bei der Z7 im Sucher direkt auf den Sensor schaue, herrscht auch bei Vollmondlicht nur Dunkelheit, kein Umriss, rein gar nichts. Ich musste erst ein paar Testaufnahmen mit hoher ISO machen, damit ich den Bildausschnitt festlegen konnte. Der Autofokus ist ok, mehr aber auch nicht! Wer jemals mit einer Nikon D850 fotografiert hat, weiss wie genial dieser Autofokus ist. Der sitzt auch unter schwierigsten Bedingungen und auch bei Vollmondlicht ist das Bild gut im Sucher sichtbar. Ich bin mir sicher mit der Nikon D850 wäre ich zu den einem ähnlichen Resultat gelangt. Wenn du dieses Foto im unbearbeiteten RAW Format und im Vergleich zum bearbeiteten Foto sehen möchtest, hier kannst du das: Vorher/Nachher Natürlich reicht es nicht, bei den RAW Dateien einfach den Tiefenregler in Lightroom oder Photoshop hochzudrehen, das Ergebnis wäre höchst unbefriedigend. Im April ist im Kanton Baselland Kirschblütenzeit. Dieses Jahr wollte ich an zwei bekannten Hotspots etwas anderes verwirklichen als den Sonnenaufgang. So war bei Vollmond schon um 4 Uhr morgens beim wohl bekanntesten Kirschbaum im Baselbiet. Die Bedingungen waren optimal. Den Mond im Rücken so dass der Kirschbaum und ich selber angeleuchtet werden. Zusätzlich beleuchtete ich den Baum mit meiner Stirnlampe. Natürlich war ich nicht besonders überrascht wie gut die Nikon Z7 solche Situationen bewältigt. Während bei vielen anderen Kameras oftmals Farbabrisse im Blauton zu sehen sind, sind solche Aufgaben für die Z7 kein Problem. Ich muss allerdings gestehen dass ich rund 1.5 Std brauchte um das optimale Licht und das perfekte Foto zu realisieren. Aber da ich sehr früh vor Ort war, konnte ich ungestört üben. Fazit: Der Umstieg von der Nikon D850 auf die Nikon Z7 war für mich erstmals gewöhnungsbedürftig. Im Vergleich zur D850 fühlt sich die Z7 wie ein Spielzeug an. Als ich zum erstenmal ein Foto im RAW Konverter betrachtete entfuhr mir ein leises "Wow". Diese kräftigen Farben und der hohe Kontrast, einfach genial. Ich konnte kürzlich mit einem befreundeten Fotografen welcher ebenfalls eine Z7 besitzt über die Vor- und Nachteile diskutieren. Ihm fielen diese Sachen auch als erstes auf. Was mich aber wirklich umhaute war die Schärfe der Z7 in Kombination mit dem Nikkor Z 24-70 f 2.8 S. Ich durfte kürzlich ein Bild für einen Kunden bei Whitewall drucken lassen. Es handelte sich um ein Foto der deutsche Eiche (siehe unten) Das Ergebnis haute mich von den Socken! Diese Schärfe und Klarheit, einfach fantastisch. Leider sieht man das hier in den Blogfotos nicht wirklich. Woran ich weniger Freude habe ist der Preiszerfall: würde ich die Kamera mit den beiden Nikkor Objektiven heute kaufen, hätte ich knappe 2000 Fr. weniger zu bezahlen als im Juli 2019. Die einen freuts......die andern nervts.... Wäre mir die Nikon D850 nicht gestohlen worden, ich hätte sicher keinen Wechsel vollzogen. Ja die Nikon Z7 ist gut, sehr gut sogar! Der Gewichtsvorteil gegenüber einer Spiegelreflex ist enorm. Aber lohnt sich deswegen so eine teure Investition? Für mich nicht, aber ich hatte das "Glück" dass ich durch den Diebstahl dazu gezwungen wurde. Von daher wünsche ich dem jetzigen "Besitzer" viel Spass mit meiner Nikon D850! Seit kurzem bin ich Besitzer des Sigma 150-600 Contemporary Objektivs, ich bin mal gespannt was dieses Objektiv bei der Tierfotografie für Ergebnisse abliefert. So richtig hat es mich kürzlich bei einer Landschaftsfotografie mit dem Supermond nicht überzeugt. Irgendwie fehlt mir der satte Kontrast bei 600mm. Der Autofokus hingegen funktioniert bei dieser Kombination tadellos. Das war auch der Grund weswegen ich mir kein Tamron 150-600 zugelegt habe. Dort funktioniert der Autofokus mit der Z7 nicht. Korrektur: Ab April 2020 funktioniert auch das Tamron 150-600 G2 mit der Z7/Z6 Compatibility Nikon Z und Canon EOS R Da ich kein Freund von Adaptern bin und das Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD G2 leider nur damit funktioniert, bin ich gespannt was das neue NIKKOR Z 24–200 mm 1:4–6,3 VR bringt. Mit knapp 600 Gramm und einem Preis von 1100 Fr. vielleicht eine Alternative? Das NIKKOR Z 70–200 mm 1:2,8 VR S ist mir im Moment mit rund 3200 Fr. zu teuer. Aber ich denke da wird sich der Preis so um 2500 Fr. einpendeln. Zum Schluss noch ein Foto mit dem FTZ Adapter und dem Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD G2. Die Brennweite ist 190mm. Auch diese Kombination funktioniert tadellos! Du fotografierst gerne Tiere? Vielleicht hilft dir dieser Beitrag weiter? Oder du interessierst dich für das Reisezoom Nikkor 24-200 4.0-6.3? Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter , oder abonniere den RSS Feed. 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Adrian Wirz
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