
Adrian Wirz
Fotografie

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- Rückblick 2021: Es geht immer noch besser!
Dieses Jahr mache ich mal einen Jahresrückblick als Blog und nicht wie gewohnt mit einer Bildergalerie, es soll auch keine Top 12 Galerie oder was auch immer sein. Andererseits ist das ganze Top 2596 Gedönse inzwischen auch etwas abgelutscht. Im Januar fiel auch im Baselbiet Schnee, nicht nur ein Fläumchen sondern eine dicke Schneedecke. Anfang Januar war ich frühmorgens beim Schloss Ebenrain in Sissach. Eine gepflügte Spur führt direkt zum Eingangstor von diesem schönen Schloss im Baselbiet. Schon oft habe ich mich gefragt: was ist jetzt schöner, mit dem gepflügten Weg oder ohne? Letzteres ist allerdings schwierig zu realisieren, da es eine vielbegangene Allee ist und Fussspuren möchte ich so wenig wie möglich. Nein, ich bin sehr zufrieden mit diesem Foto. Den Vordergrund habe ich mit einer Taschenlampe aufgehellt. Der Birnbaum bei Rünenberg, auch im Winter ein lohnenswertes Motiv! Obwohl ich an dieses Foto etwas zwiespältige Erinnerungen habe, auf der Heimfahrt rutschte ein anderer Automobilist in mein Heck, so mag ich doch die Stimmung die damals vor Ort herrschte. Dichter Schneefall, eine Stille und weit und breit kein anderer Fotograf in Sicht. Natürlich gibts dieses Foto auch mit kürzerer Belichtungszeit. Mitte Januar war ich frühmorgens im Berner Oberland unterwegs. Mein Ziel war diese Kirche. Es hatte frisch geschneit und diese Kirche ist einfach schön. Ich war zwar schon mehrmals hier, aber so tief verschneit habe ich sie noch nie vorgefunden. Es geht immer noch besser! Von dieser Kirche gibt es immer verschiedene Ansichten, mir gefiel diese von Anfang an. Diese Kiche ist so schön dass es keine weiteren "Zutaten" mehr braucht. Ende Februar war ich nochmals in dieser Region unterwegs. Ziel war das Schloss Thun bei Vollmondlicht mit dem Niesen im Hintergrund. Das war es für mich auch schon mit dem Winter und ich freute mich auf einen Frühling mit blühenden Krokuswiesen und weiss leuchtenden Kirschbäumen. In der Zwischenzeit war ich viel mit dem Mountainbike im Ober-Baselbiet unterwegs, bei Schnee, Pflotsch und jede Menge Dreck! Mein Bedürfnis nach frischer Luft, Bewegung und Natur konnte ich damit vollkommen decken. Anfang April war es endlich soweit, die ersten Krokuswiesen leuchteten in weiss-violett. Ein herrlicher Anblick. Diesmal zog es mich aber nicht auf die inzwischen total überlaufene Alp im Emmental, sondern wieder ins Berner Oberland. Danach spürte ich grosse Vorfreude auf den kommenden Frühling und insbesondere auf den "Baselbieter Blütenzauber". Aber es sollte alles anders kommen. Während mir zu Beginn der Kirschblüte noch einige "Money Shots" gelangen, kam wenige Tage später der Frost und machte alles zunichte. Ein trauriger Anblick. Auch der Foto-Workshop fiel ins Wasser und als damit nicht schon genug wäre, ging auch der Sommer baden. Nach der Absage des Fotoworkshops und den darauffolgenden Aktionen hatte ich die Schnauze gestrichen voll. Die wohl schönste Kirche im Ober-Baselbiet steht für mich in Kilchberg, andere werden sagen die schönste Kirche steht in Oltingen. Leider lässt sich diese schwer in die Landschaft einbauen da sie in einer Senke steht. Ganz anders diese Kirche. An diesem Frühlingsmorgen hatte es dichten Nebel und zufällig fuhr ich auf der Strasse Richtung Kilchberg. Glücklicher weise war auch mein 150-500mm Objektiv mit dabei und so entstand die folgende Aufnahme. Gewagt und abstrakt, auch solche Fotos mag ich. Auf meinen Biketouren kam ich immer wieder an alten und abgestorbenen Kirschbäumen vorbei. Dabei schwirrte mir immer der Song "Gipsy Joe" von Polo Hofer im Kopf rum. Ich fand der passt gut zu folgendem, abstraktem Foto. Durch den vielen Regen schon im Frühling war im Gegensatz zu früheren Jahren die ganze Landschaft im Ober-Baselbiet kräftig grün. Ich nutzte das und konzentrierte mich mehr auf die Tierfotografie. So konnte ich einige schöne Fotos realisieren, wie dieser Rehbock bei Eptingen. Anders als bei der Landschaftsfotografie, hat man für solche Aufnahmen nur sehr wenig Zeit, innerhalb weniger Sekunden muss alles passen. Das wars auch schon mit dem Sommer 2021 und umso mehr freute ich mich auf den Herbst und der wurde richtig goldig! Mitte Oktober war mein letzter Workshop im Engadin, darauf freute ich mich. Auch wenn die Nadelverfärbung an manchen Orten im Engadin noch nicht auf dem Höhepunkt war, es waren trotzdem herrliche Tage. Ich genoss jeden einzelnen Tag, auch im Wissen dass es mein letzter Workshop ist. Tausende Fotos gibt es von diesem Steg, auch ich war schon viele Male vor Ort. Es gibt aber nur eine Version die mich vollends überzeugt, diese hier. Ist die Sonne schon zu hoch und beleuchtet den Lärchenwald gibt es unschöne Schatten, das Gesamtbild passt dann für mich nicht mehr. Zum Abschluss noch zwei Fotos bei welchem ich es dem Auge des Betrachters überlasse welches das bessere, resp. schönere Foto ist. Aber sehr gerne erinnere ich mich an die Entstehung dieser beiden Fotos zurück. Das habe ich in einem andern Blog schon mal gemacht: Goldener Herbst 2021 Die Idee zu diesem Pano kam mir während eines Gesprächs mit einem Kunden und so schwang ich mich gleich am nächsten Tag nochmals auf mein E-Mountainbike und realisierte dieses Foto, zur vollkommenen Zufriedenheit des Kunden. Natürlich darf das Emmental in meinem Rückblick nicht fehlen. Fast perfekte Bedingungen hatte ich an diesem Morgen. Leider hat auf der Hinfahrt ein entgegenkommender Automobilist im Nebel ein Reh überfahren, es lag mitten auf der Strasse. Ich zog das Tier von der Strasse und kehrte zum Autofahrer zurück. Ihm war es wichtiger sich zuerst um sein beschädigtes Auto zu kümmern....ich machte ihn dann darauf aufmerksam dass er sofort die Polizei verständigen muss. Einmal mehr wurde ich in meiner vorsichtigen Fahrweise bei schlechter Sicht bestätigt. Ich hoffe dass sich zukünftig mehr Automobilisten zu dieser Fahrweise entschliessen. Viele schöne Momente in der Natur konnte ich 2021 erleben. Natürlich gab es auch weniger schöne im zwischenmenschlichen Bereich. Was mich sehr lange beschäftigt hat, war der Wortbruch von zwei ehemaligen Lightexplorers Team-Mitgliedern und der darauffolgenden Verwüstung der Webseite. Irgendwie erinnert mich dieser Vorgang an das Abkommen, resp. den schriftlichen Nichtangriffspakt zweier Diktatoren im 2. Weltkrieg. Ich hatte, resp. habe es auch schriftlich, es wurde trotzdem gebrochen. Wobei der Vergleich etwas hinkt, es waren keine Diktatoren am Werk, sondern die oft zitierten und rücksichtsvollen Natur-Fotografen, aber umso schlimmer. Aber für mich gilt weiterhin: wer mein Wort hat, kann sich zu 100% darauf verlassen und braucht keinen Vertrag. Damit bin ich bis anhin gut gefahren und halte es auch weiterhin so. Aber ich denke es ist gut und auch an der Zeit mal aufzuzeigen, dass in dieser nach aussen heilen Fotografenwelt nicht alles immer "Friede, Freude, Eierkuchen" ist. Im November gab es diesen Shitstorm wegen der Spotverkäufe. Ich wiederhole es gerne nochmals, das sind keine reinen Spotverkäufe, das sind Online Workshops mit Tipps zu den richtigen Einstellungen an der Cam sowie zur Bildkomposition. Hier ein kleiner Ausschnitt aus einem unserer Online Workshop: Das sind Infos welche du meistens nur auf Anfrage an einem Vor Ort Workshop erhältst. Vielleicht weil der Platz begrenzt ist oder aus andern Gründen. Bei unseren Online WS hast du immer alles auf dem Handy dabei, sofern du Empfang hast. Klar, es ist schade gab es diesen Aufruhr, aber er war zu erwarten! Einige Fotografen haben sich entfreundet, neue sind hinzugekommen wie das im Leben halt so ist! Ich kann damit gut leben! Das war mein Rückblick..... tempi passati, freuen wir uns auf ein friedlicheres 2022 und ich schwing mich jetzt auf mein E-Mountainbike und geniesse den Neujahrstag an der frischen Luft in meinem Oberbaselbiet! In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein gutes neues Jahr und jederzeit "guet Liecht" Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter oder den RSS Feed unten in der Fusszeile.
- Memories III - Bölchen
Viele Schnappschüsse lagern noch auf der Festplatte. Einige davon zeige ich hier. Sie stammen hauptsächlich aus der Anfangszeit als ich in die Landschaftsfotografie umgesattelt bin. Sie wurden alle in der Bölchenregion gemacht. Ich weiss es zu schätzen in der Nähe einer heute von Fotografen vielbesuchten Region zu wohnen. Damals war mir das fotografische Potenzial dieser Region nicht wirklich bewusst. Belchenfluh, Dezember 2012. Grosse Schneemassen türmten sich im Dezember rund um die Belchenfluh. Die Pass-Strasse war in diesem langen Winter 12/13 von Dezember bis April gesperrt. Eisige Kälte und stürmischer Wind erschwerte das Fotografieren im Dezember 2012 auf der Bölchenfluh. Der Weg zur Belchenfluh im Dezember 2012. So lange wie damals im Dezember brauchten wir nie wieder um auf die Bölchenfluh zu gelangen. Ein wahrer Hindernislauf auf dem Weg zur Belchenfluh. Dezember 2012. In der Zwischenzeit wurden dort sehr viele Tannen gefällt, auch aus Sicherheitsgründen. Kein Durchkommen nach dem Abbruch dieses Schneebretts auf dem Kilchzimmersattel im Dezember 2012. Schon lange träume ich von diesem Knusperhäuschen als mein Zweitwohnsitz. Oktober 2012. Oktober 2012. Pfad zum höchsten Punkt in der Bölchenregion. Kurz darauf geriet ich in wirkliche Bergnot. Es war leichtsinnig in Gedanken versunken den Abstieg bei diesen Verhältnissen auf der anderen Bergseite zu wagen. Während einer guten Stunde stand ich auf der anderen Seite bei einem Baum und konnte weder vor- noch zurück. Die ganze Misere ausgelöst hat ein Ast der abbrach als ich mich daran festhalten wollte und ich ein paar Meter in die Tiefe rutschte. Glücklicherweise stoppte ein Baumstamm meine Schlittelpartie. Mit einer kleinen selbstgebauten Schneebrücke schaffte ich es dann doch noch, die erste rutschte ab, die zweite hielt dann. Noch heute denke ich jedes Mal daran wenn ich bei (trockenen) Verhältnissen jenen schmalen Grat passiere. Sicher das einschneidenste Erlebnis in der Bölchenregion. Immer wenn ich diese heikle Stelle passiere, erinnert mich der abgebrochene Ast an dieses nicht ungefährliche Abenteuer. Leider denkt man in solchen Situationen an anderes als ein Handyfoto zu machen. Dieser Pfad führt zum nachfolgenden Blockhaus. Auch das war ein nicht ungefährliches Unterfangen. Der Hang liegt auf der Sonnenseite und Mitte Februar hatte die Sonne schon die Kraft den Schnee hier aufzuweichen.Auf der Oberfläche war der Schnee schon wieder gefroren, aber darunter war es ziemlich matschig. Bei jedem Tritt musste ich zuerst die gefrorene Fläche durchbrechen und oftmals rutschte der Schuh darunter weg. Auch lösten sich ganze Schneeflächen und rutschten ab. An dieser Stelle hier zögerte ich lange aber ich wagte es dann doch. Februar 2013. Alaska? Nein, ein ehemaliger Bunker der Schweizer Armee in der Belchenregion Februar 2013. Nach dem anstrengenden Aufstieg war kurz nach dem passieren dieses Blockhaus fertig. Meterhohe Schneeverwehungen türmten sich auf diesem Grat und ich sank oftmals hüfthoch ein. Auf der einen Seite am Abgrund einer hohen Felswand und auf der anderen ein steiler Abhang. Es war nicht mehr ersichtlich wo der Grat genau verläuft. Ich kehrte wieder um.. Das neue Kassenhäuschen bei der Belchenfluh im Stil der Belle Époque Auf dem Ankenballen, August 2011 Warten auf den Sonnenaufgang. Dezember 2013. Mit Eva Rudin. Auf der Belchenfluh, März 2014. Nebelwelle am Bölchen, Januar 2017 Ankenballen und Belchenregion auf Wanderkarten. Gämse in der Belchenregion, Tierwelt, Februar 2016 Belchenhorn im SportXX in Oftringen Du möchtest meinen Blog abonnieren? Einfach den folgenden Link in deinem RSS Feed eintragen: http://www.adrian-wirz.com/feed.xml Natürlich freue ich mich auch immer über Kommentare! #Belchen #Bölchen #Belchenfluh #Bölchenfluh #Bölcheflue #AdrianWirz #Winter #Gämsen #Gemsen #GämsenamBelchen #Gämsbock
- Ice Age: 2018
Mitte Februar setzte die russische Kältepeitsche (Bise) ein und blieb rund 10 Tage aktiv. Am wohl kältesten Tag mit dem stärksten Wind war ich zusammen mit Andreas Gerth am Bodensee. Zwei Tage später mit Martin Schnetzler am Genfersee. Unglaublich was uns am Bodensee erwartete, der Wind blies in Sturmstärke und ich musste mich immer wieder umdrehen so dass mein Gesicht für kurze Zeit windgeschützt war. Da habe ich mich doch gefragt was ich hier eigentlich mache! Rund zwei Stunden waren wir der arktischen Kälte und der stürmischen Bise ausgesetzt, suchten aber zwischendurch immer wieder einen windgeschützten Ort auf. Irgendwo in der Arktis? Nein, der Bodensee im Februar 2018 Bodensee, Februar 2018 Altnau am Bodensee Auf der Heimfahrt ein gemütliches Lokal gefunden und was Warmes gegessen. Leuchtturm des Pâquis am Genfersee Zwei Tage später startete ich zusammen mit Martin Schnetzler um 3 Uhr morgens Richtung Genfersee. Morgens um 4 Uhr in der Autobahnraststätte Grauholz. Stärkung für das was uns erwartete! Am Genfersee, immer noch kalt, aber zum Glück nur noch eine schwache Bise! Ich überlegte schon am Abend vorher, ob man bei stürmischer Bise und Wellen überhaupt fotografieren kann, ohne gleich zum Eiszapfen zu erstarren. Man ist auf diesem Steg zum Leuchtturm, der Bise und vor allem den Wellen, sehr ausgesetzt! Eine Ansicht die ich so schnell nicht vergessen werde! Eigentlich erwartete ich nicht alleine dort zu sein. Aber ausser Martin Schnetzler und mir weit und breit kein Stativ in Sicht. Etwas anders präsentierte sich die Ansicht beim Badehäuschen in Gorgier am Neuenburgersee. Dort tummelten sich an diesem Morgen über 20 Fotografen! Weiss glitzerte das Eis in der Morgendämmerung und anders als am Bodensee war es sauber und nicht mit Sand durchsetzt! Zuerst hoffte ich noch auf etwas Mondlicht im Rücken, aber dieser verschwand frühzeitig. Aber gegen Osten zeigte sich ein praktisch wolkenloser Himmel, mehr wollte ich gar nicht. Die Kälte welche im Vergleich zum Bodensee erträglich war, merkten wir nicht mehr! Handschuhe überflüssig. Traumhafte Momente am Genfersee beim Leuchtturm des Pâquis. Eine Kältewelle gab es auch im Jahr 2017, damals war ich am Neuenburgersee, nachzulesen in folgendem Blogbeitrag: Ice Age 2017 Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Bodensee #IceAge #Genfersee #Russenpeitsche #Leuchtturm
- Winter in Berchtesgaden
Ende November versprach der Wetterbericht Schneefälle bis in tiefe Lagen. Spontan plante ich einen Kurztrip nach Berchtesgaden. Schon früh am nächsten Morgen fuhren wir los. Am frühen Nachmittag erreichten wir Berchtesgaden und waren zuerst etwas enttäuscht da praktisch kein Schnee lag. Aber es kam noch schlimmer: am späteren Nachmittag setzte Regen ein. Immer wieder kontrollierte ich meine Wetter Apps. Diese versprachen Schnee am Mittwoch Abend. So verbrachten wir zwei Tage ohne fotografieren, aber Berchtesgaden bietet zur Adventszeit einen schönen Weihnachtsmarkt und viele urchige Restaurants und Cafes. Uns wurde nicht langweilig. Die Unterkunft buchten wir kurz vor Abreise schon in der Schweiz und wir wurden nicht enttäuscht. Im Hotel "Vier Jahreszeiten" praktisch mitten in Berchtesgaden fanden wir ein gemütliches Zimmer. Dieses Hotel wird auch unsere Unterkunft während des "Berchtengaden Workshop" vom 10.10 - 13.10.2018 sein. Den Tag verbrachten wir mit einem Besuch am Königssee und des Bahnhofs, welcher noch aus der Nazizeit stammt und wie ganz Berchtesgaden den 2. Weltkrieg unversehrt überstanden hat. Bahnhof in Berchtesgaden Nur wenige "Touristen" verirrten sich an den Königssee, zur wärmeren Jahreszeit ist hier fast kein Durchkommen. Danach fuhren wir hoch zur Dokumentation Obersalzberg und später suchten wir noch die Reste von Hitlers ehemaligen Berghof. Stützmauern beim Berghof Überreste der Auffahrt zu Hitlers Berghof Überreste der Treppe zum Berghof Hotel zum Türken oberhalb des ehemaligen Berghofs Zuerst eine Sacher Torte, dann noch ein Kaffee...... Zu Besuch in einem der unzähligen Cafes in Berchtesgaden. Kaffee mit Nussboigerl Am Mittwochabend fuhren wir wie schon zweimal zuvor wieder hoch zur Maria Gern Wallfahrtskapelle, aber an ein Foto war auch diesmal nicht zu denken, Nebel verhüllte die ganze Gegend und es regnete, aber es mischten sich doch schon ein paar Flocken darunter, unsere Freude war gross und der Hunger auch..... Auch diesmal brauchten wir wieder eine Angewöhnungszeit und setzten vorerst auf Bewährtes. Im Bahnhofsgebäude war auch ein Burger King untergebracht.... Danach fuhren wir frisch gestärkt für die kommenden Aufgaben zurück ins Hotel. Aber irgendwie fand ich keine Ruhe, schon um 2 Uhr morgens war ich wieder auf dem Balkon um nachzuschauen ob es jetzt auch in Berchtesgaden schneit. Und tatsächlich setzte auch hier der Schneefall ein. Berchtesgaden liegt ja nur knapp 600 M.ü.M. Ich musste raus.....ja es war erst kurz nach 2 Uhr! Ich weckte Martin und er war sofort dabei. Ich schlug ihm vor zum Adventsmarkt zu gehen. Aber an was ich in der ganzen Vorfreude gar nicht gedacht hatte......die Weihnachtsbeleuchtung war ausgeschaltet! Seither muss ich oft den Spruch hören: "Weck mich nie mehr um 2 Uhr um einen Weihnachtsmarkt zu fotografieren!" Also ein weiteres Mal hoch zur Maria Gern Kapelle, schon kurz oberhalb Berchtesgaden war die Strasse schneebedeckt und jetzt schneite es wirklich intensiv, die Maria Gern Kapelle war nicht sichtbar. So warteten wir im Auto bis uns die Idee kam nach Ramsau zu fahren, dort ist die Kirche beleuchtet. Dieser Entscheid war goldrichtig. Genau zur Dämmerungszeit erreichten wir die Kirche St. Sebastian. Aber es ist dort nicht ganz einfach mit dem fotografieren, immer wieder "zerstörte" ein durchfahrendes Auto unser Foto. Bei Maria Gern kann es es ja erwünscht sein, in Ramsau definitiv nicht. So kamen wir endlich nach langem Warten auf den Schnee zum ersten von vielen Fotos in dieser wunderschönen Region von Bayern. Was viele wahrscheinlich nicht wissen, das wohl berühmteste Weihnachtslied "Stille Nacht, Heilige Nacht" hat einen engen Bezug zur Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau: Joseph Mohr, der Texter von diesem Weihnachtslied, verbrachte nach seiner Priesterweihe 1815 einige Monate in Ramsau als Pfarrgehilfe. Gut möglich, dass er von der winterlichen Idylle der Kirche in Ramsau beeinflusst wurde. Danach war noch ein Abstecher zum Hintersee auf dem Programm und gerade noch rechtzeitig waren wir zurück im Hotel zum Frühstück. Frühstücksraum im Hotel "Vier Jahreszeiten" in Berchtesgaden. Frühstück mit Blick zum Watzmann im Hotel "Vier Jahreszeiten" in Berchtesgaden. Danach war erstmal "Zimmerstunde". Aber ich war zu aufgeregt, inzwischen fiel ununterbrochen Schnee. Doch ich fand noch etwas Zeit das Hotel etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nachfolgend ein paar Handyfotos. Beim Empfang im Hotel. Mein Einzelzimmer während des Aufenthalts in Berchtesgaden Gemütliche Sitzecken im Hotel. Besprechungszimmer im Hotel "Vier Jahreszeiten" in Berchtesgaden. Pool im Hotel. Nun war es aber Zeit für das Mittagessen und dazu spazierten wir die 5 Minuten und schon waren wir mitten in der Altstadt von Berchtesgaden, für mich einfach ein wunderschöner Ort. Schnell wurden wir auch fündig und genossen einen Gemüseeintopf. Der Adventsmarkt in Berchtesgaden war zwar noch nicht vollständig aufgebaut, trotzdem war schon abzusehen wie wunderschön das aussieht mit dem frischgefallenen Neuschnee. Bevor es aber dann ein weiteres Mal zur Wallfahrtskapelle Maria Gern ging, zuerst noch einen Abstecher in eines der unzähligen Cafes in Berchtesgaden. In der Zwischenzeit hatte es aufgehört zu schneien und sogar die Sonne zeigte sich fahl durch die Wolken, aber der Watzmann blieb unsichtbar. So machten wir einfach Fotos ohne Watzmann. Wallfahrtskapelle Maria Gern bei Berchtesgaden. Maria Gern Danach fuhren wir wieder runter nach Berchtesgaden, der Magen knurrte und der Adventsmarkt war eröffnet. Diesmal war uns aber nach bayrischem Essen und so landeten wir im Gasthof "Goldener Bär" Hackbraten "Grossmutterart" mit Butterspätzle und Schwammerl für mich...... Schweinshaxe mit Knödel für Martin. Jetzt noch einen Verdauungsspaziergang durch den Adventsmarkt: Der Himmel klarte zusehends auf, einige Sterne zeigten sich auch schon..... Am nächsten Morgen war ich wie üblich schon um 4 Uhr wach und trat auf den Balkon. Ganz Berchtesgaden war im Nebel......aber.....ich sah doch einige Sterne, die Vorfreude stieg ins Unermessliche! Um kurz vor 6 Uhr waren wir wie üblich schon im Frühstücksraum und genossen unseren Kaffee. Dann aber los, die Temperatur war jetzt deutlich unter Null, auch der Nebel war fast vollständig verschwunden. Maria Gern Wallfahrtskapelle mit Watzmann Fazit: "I love Berchtesgaden" , eine wunderschöne Altstadt, romantische und freistehende Kapellen zuhauf, viele Seen und gutes Essen, jede Menge Cafes und rustikale und gemütliche Restaurants......und immer den Watzmann im Blickfeld! Ich freue mich auf den Workshop in Berchtesgaden vom 10.10.2018 - 13.10.2018 Es würde uns freuen wenn du auch dabei bist, im wunderschönen Berchtesgadener Land, bei einem Foto-Workshop der gemütlicheren Art......Hintersee, Königssee, Obersee, Wimbach, Weisswurscht, Schweinshaxn, Knödel, Ramsau, Lockstein und Maria Gern...."An Guaden"! all das erwartet dich in Berchtesgaden! Wie es in Berchtesgaden im Frühling aussieht findest du in diesem Blog: Berchtesgaden im Frühling Weitere Fotos von Berchtesgaden und Umgebung Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: www.adrian-wirz.com/feed.xml #Berchtesgaden #MariaGern #Bayern #Watzmann #Ramsau #Königssee #Adventmarkt #Lighttrails
- 10 Jahre Landschaftsfotografie
Im April 2011 kaufte ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Ich muss gestehen ich hatte keine Ahnung von der Vielfalt an digitalen Kameras die es damals schon gab. Schon in jungen Jahren wollte ich immer eine Nikon, leider hat es nie geklappt. Im April 2011 war es endlich soweit. Voller Stolz trug ich ein grosses Paket mit einer Nikon und zwei Objektiven aus dem Grossverteiler. Bis heute bin ich der Marke treu geblieben. Der Bölchen mit seiner abwechslungsreichen Juralandschaft liegt quasi vor meiner Haustüre. So war ich die ersten zwei Jahre praktisch ausnahmlos in dieser Gegend unterwegs. Man beachte meine Winterausrüstung damals....Jeans bei -12 Grad, während der Kältewelle im Februar 2012. (nur die Harten kommen in den Garten). Ein normaler Rucksack reichte und noch nichts von Hightech Bekleidung. Immerhin war es genügend kalt so dass ich mich zum tragen einer kratzenden Mütze gezwungen sah, die Ohren hätten es sonst nicht überlebt. Das Foto ist von Paul Menz aus Arlesheim. Mit ihm und Werner Schmutz vom Niederbölchen war ich damals auf der Bölchenfluh, wir waren die einzigen. Die Bratwurst mit Rösti anschliessend im Challhof ist mir noch immer in bester Erinnerung! Ob man wohl damals auch schon wegen der Nebelwelle auf die Bölchenfluh pilgerte? Die Frau in der Mitte der Ansichtskarte steht fast am selben Ort wie ich auf dem oberen Foto. Mein allererstes Foto mit einer Spiegelreflexkamera. Ich habe mir die Mühe gemacht und in alten Dateien gesucht. Oben ein Foto vom 18.04.2011, damals war ich hauptsächlich wegen der vielfältigen Tierwelt am Bölchen unterwegs. Das ist mein allererstes Foto. Damals nur im JPEG Format. Ich wusste schlichtweg nicht dass es ein RAW Format gibt. Wenn man heute Bölchen hört, denkt man gleich an Nebelwelle und vielleicht noch Ankenballen. Obwohl viele Fotografen nicht wissen dass dieser Ankenballen in unmittelbarer Nähe zur Bölchenfluh liegt. Ich kannte zwar die Nebelwelle schon länger, aber für mich war das früher weder eine Welle noch sonst was. Es war einfach in den Herbst/Wintermonaten da. Es war schön zum anschauen, aber dass diese Welle mal zum Objekt der Begierde für Fotografen von Nah-und Fern werden würde, von dieser Vorstellung war ich meilenweit entfernt. Die Jahre vorher war ich sehr oft in der Bölchenregion unterwegs, zu Fuss oder meistens mit dem Mountainbike, damals noch ohne E- vornedran. Eine kleine Knipse war auch immer im Rucksack. Aber ich hatte wirklich keine Ahnung was in den folgenden Jahren in dieser Region abgehen wird. Um noch besser oder aussergewöhnliche Spots zu erkunden, schreckten wir auch nicht davor zurück eine Klettertour am Bölchen zu unternehmen. Ich kann mich noch gut erinnern wie ich im Sommer 2012 im Web u.a. auf die Fotos von Rainer Mirau gestossen bin. "Wow"....ich stellte fest diese Fotos sind ganz andere Kaliber als alles was ich bisher geliefert hatte. Mein Ehrgeiz war geweckt und ich hatte ja meinen Bölchen! Langzeitbelichtungen waren schon in diesen Jahren ein grosses Thema für mich. Sehr oft stand ich irgendwo in der Bölchenregion bis spät in die Nacht, oder bei Vollmond und probierte einzigartige Stimmungen mit Mondlicht oder künstlichem Licht zu erzeugen. Im Jahre 2012 entdeckte ich im Web ein Foto von Ian Plant mit einer Nebelwelle in den USA, ich war so fasziniert von diesem Foto und so langsam interessierte mich wie man so was macht! Ich kannte zwar Filter, hatte auch schon mal was von Graufiltern gehört und dass man damit die Verschlusszeit verlängern kann. Aber für was brauchte ich das früher? Ich wollte doch das Motiv so zeigen wie es ist, am liebsten schnell aus der Hand fotografieren. Aber 10 Min lang das selbe Motiv belichten....unvorstellbar. Im folgenden Herbst begann ich mich intensiv damit auseinanderzusetzen und bestellte mir einen 10-fach ND Filter, damals noch mit Lieferzeiten von einem Monat und mehr. Und so war ich in den folgenden Wochen mehrmals die Woche auf der Bölchenfluh, es wurde zu meinem Morgenspaziergang. Unter der Woche war ich meistens alleine oben, konnte in aller Ruhe meinen Filter testen, zuhause an den RAW Dateien herumbasteln. Schnell merkte ich worauf es ankam. Am nächsten Morgen stand ich wieder auf der Bölchenfluh. Das erste wirklich Super Wellenfoto gelang mir allerdings nicht auf der Belchenfluh, sondern an einem benachbarten Standort. Im Jahr zuvor schuf ich mir dort in stundenlanger Arbeit freie Sicht auf die Welle. Wer heute ganz selbstverständlich an diesem inzwischen auch überlaufenen Spot fotografiert, hat meistens keine Ahnung was für eine Vorarbeit damals nötig war. Damals Anfang August 2013 war ich zum Sonnenaufgang an diesem Spot, damals noch mit Ästen die weit ins Bild ragten und zum Sonnenaufgang eine geniale Tiefenwirkung erzeugten. Da ich meistens 1-2 Stunden vor Sonnenaufgang am Spot bin hatte ich genügend Zeit meiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Ergebnis im November 2014 war mehr als ich mir je vorstellen konnte. Sechs Jahre brauchte es bis ich endlich das Foto vom Ankenballen mit Nebel und Sonnenuntergang im Kasten hatte. Das Foto unten war ein erster....zaghafter....Versuch. Das obere Foto ist vom 11.11.2014 und das untere vom 24.11.2020. Man sieht wie schnell die Sonne wandert in knapp 2 Wochen. Ein paar Tage später und die Sonne wäre nicht mehr im Bild, oder ich hätte einen weiteren Ausschnitt wählen müssen....was allerdings nicht ins Schema des Fotografen gepasst hätte. Mit diesem Ergebnis von 2020 bin ich vollkommen zufrieden, so habe ich mir das vorgestellt. Der Nebel lag ruhig über dem Tal und nur dünne Wolken zierten den Himmel. 6 Jahre dauerte es bis endlich alles passte. Die Zeitspanne beträgt also nur rund 2 Wochen, dann muss alles passen! Die Sonne geht immer unter, aber ob die Nebelobergrenze dann auch passt ? Als Betrachter fällt dir das vielleicht gar nicht auf, aber sehr oft ist eine Menge Geduld nötig, manchmal über Jahre. Natürlich hatte ich auch viele eindrückliche Begegnungen mit Fotografen/innen oder Naturliebhabern rund um den Bölchen. Ich denke rund 90% der Bekanntschaften traf ich dort oben zum erstenmal. Lighttrails übten schon immer eine grosse Faszination auf mich aus. An diesem bitterkalten Abend im März 2013 harrte ich lange aus bis ich endlich ein einigermassen richtig belichtetes Foto im Kasten hatte. Wie es wirklich geht, zeigt das untere Foto von 2019. Ja auch Narzissen gibt es am Bölchen. Dieses Foto von 2013 ist der Beweis. Die meisten wissen allerdings, dass ich diese schönen Frühlingsblumen selber gepflanzt habe. Das Foto ist von 2013. Aber sie blühen noch heute und in vielleicht 150 Jahren pilgert man nicht mehr auf die Vue des Alpes um diese zu fotografieren, sondern zum Bölchen. Ja an Ideen mangelte es mir nie, diese Idee habe ich allerdings nicht weiterverfolgt. Auch mit der Taschenlampe experimentierte ich schon damals gerne. Oben ein misslungenes Foto vom Bölchenhorn 2012. Wie es aussehen kann wenn man die Taschenlampe richtig einsetzt, zeigt das Foto oben mit dem Schloss Ebenrain vom Januar 2021. Heute bin ich stolz viele Hot Spots geschaffen zu haben und je länger je mehr stört es mich nicht mehr wenn diese kopiert werden, im Gegenteil ich bin sogar etwas stolz. Es gibt wohl nicht viele Fotografen welche das von sich behaupten können. Einige Neider werden mir das wieder als Arroganz auslegen, das stört mich überhaupt nicht. Ich kann wenigstens behaupten dass ich mir immer treu geblieben bin, meinen Stil konsequent verfolgt und ausgebaut habe und gewisse Strömungen spurlos an mir vorbeigegangen sind. Ich mach mein Ding, das war schon immer so und wird auch so bleiben. Die Depressionismus Episode, welche anscheinend nahtlos in die Post-Depressionismus Phase übergeht und leider immer noch anhält, habe ich nie mitgemacht. Hier eine Auswahl meiner Hot Spots: Ganz sicher gehört der Birnbaum in Rünenberg heute zu einem der meisten fotografierten Motive im Baselbiet. An diesem Morgen im April 2014 stimmte alles. Die Kirche zwischen den blühenden Kirschbäumen. Diese Idee hatte ich 2014. Schnell entwickelte sich auch dieser Spot zu einem "Must Have" unter Fotografen. Auch dieser Kirschbaum erfreut sich heute ungebrochen grosser Beliebtheit. Auch hier habe ich meine Idee verwirklicht, mit Licht von meiner Stirnlampe. Die Idee zu diesem Foto mit dem Bärlauch und dem Wasserfall stammt aus dem Jahre 2012, leider waren die ersten Versuche etwas bescheiden, ein Jahr später passte es perfekt. Eine von vielen Nebelwellen, eine der Gründe warum ich mich als Fotograf im Baselbiet pudelwohl fühle. Nirgendwo lässt sich dieses Schauspiel besser betrachten. Die inzwischen weltberühmte Belchen Fogwave. Ich bin ganz sicher nicht der Erfinder, ich habe sie einfach perfektioniert und populär gemacht. Die Eiche mit dem Sonnenstern. Gerne erinnere ich mich daran zurück wie ich im Sommer 2018 das erstemal dort stand und das grosse Loch im Stamm der Eiche sah. Ich war mir auch ohne App sicher dass es mit dem Sonnenstern später im Jahr passt. Nachdem dieser Baum in den Fokus vieler Fotografen gerückt war, las ich in verschiedenen Social Media Kommentaren: "......diesen Baum habe ich schon vor Jahren fotografiert, im Nebel, über dem Nebel....." Super, aber das wahre Potenzial wurde nicht entdeckt. Ein anderer Neider-Fotograf meinte zu diesem Baum: ".....alles wurde schon mal fotografiert, du bist nicht der erste...." Ja, das mag stimmen, aber auch hier hat obiger Satz seine Gültigkeit. Nachfolgend zwei Fotos bei welchen ich sicher nicht der erste gewesen bin welcher diese Motive ablichtete, aber dafür auf meine Art. Der Ankenballen mit Blitzen vom August 2014. Auch hier erinnere ich mich gerne daran zurück. Ich wartete damals im Berghaus Ober-Bölchen und konsultierte meine Wetter App. Von Westen zog ein Gewitter auf. Ich marschierte hoch zur Bölchenfluh und wartete oben. Aber irgendwie kam das Gewitter nicht weiter vorwärts und blieb fast stationär. So machte ich mich einmal mehr mit dem Gedanken vertraut dass ich wiedermal vergebens gewartet habe. Auf dem Parkplatz unten sah ich aber immer noch Blitze über der ersten Jurakette. Im Osten war es noch praktisch Wolkenlos und der Mond schien schon ziemlich hell. So fasste ich den Entschluss rüber zum Ankenballen zu fahren. Ich wollte nicht zum klassischen Standort sondern weiter unten. Ich wollte erst "nur" etwa 5 Minuten belichten, schlussendlich wurden 11 Min. draus. Der Mond erhellte die Szene perfekt. Als ich das Endergebnis auf dem Monitor sah wusste ich dass es perfekt belichtet ist. Ein weiteres Foto mit Mondlicht mit der Kapelle Maria Gern bei Berchtesgaden Das Foto von Maria Gern sieht vielleicht auf den ersten Blick nicht besonders aus. Man hat dieses Motiv schon x-mal gesehen und ist etwas abgestumpft. Doch dieses unterscheidet sich von den andern. Es wurde um 4 Uhr morgens gemacht bei Vollmondlicht. Warum um 4 Uhr morgens? Dann hat der Mond den optimalen Standort und beleuchtet die Szene von rechts oben. Durch die lange Belichtungszeit verändert sich der Winkel des einfallenden Lichts und leuchtet die Szenerie noch besser aus. Auch wenn ein Motiv schon x-mal fotografiert wurde, es gibt immer noch eine Steigerung. Natürlich liegt die Latte um einiges höher, aber wenn dich dein Vorstellungsvermögen, deine Ausdauer und Hartnäckigkeit nicht im Stich lässt, ist das möglich. Natürlich ist es einfacher ein völlig neues Motiv zu fotografieren, nur du kennst (vorerst) den Standort und hast Zeit deiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Keep it Simple Keep it Simple: natürlich darf hier das wohl bekannteste Foto nicht fehlen. Aber die Idee zu diesem Foto ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich hatte einfach den richtigen Riecher an diesem Novembermorgen mit der tiefen Nebelobergrenze. Und ohne die ausgezeichneten Emmental Kenntnisse von Daniel Horisberger hätte ich den Spot wohl nie gefunden. Keep it Simple: dieses Foto mit dem Postauto ist für mich auch ganz speziell. Sicher 4 Anläufe brauchte ich in jenem Jahr dazu. Hier war die Kunst den optimalen Zeitpunkt zu finden. Ein paar Tage vorher blühte das Rapsfeld noch nicht, hingegen stand der Kirschbaum schon in voller Blüte. Das letzte Foto gehört für mich auch in die Kategorie" Keep it Simple". Schon einige Jahre habe ich versucht den Kirchturm von Kilchberg richtig in Szene zu setzen. Ich habe schon so viele Möglichkeiten abgeklappert, mit Kirschbäumen, mit weiss ich was alles.......dabei ist es so einfach! Ein Rapsfeld, eine Wiese und Nebel, fertig.....keep it simple....je länger desto mehr... Irgendein Fotograf hat mal gesagt:"....5 gute Fotos pro Jahr sind eine gute Ausbeute...." das mag stimmen wenn du erst 30 bist......aber was wenn du schon 95 bist und erst mit 70 begonnen hast zu fotografieren? Oder ist dein Ziel mit 30 jährlich 5 gute Fotos abzuliefern? Eher nicht.... Ich kann mit solchen Weisheiten nicht viel anfangen! Wenn ich heute auf 10 Jahre Landschaftsfotografie zurückblicke kann ich sagen: ich habe vieles richtig gemacht. Begonnen habe ich 2011 am Bölchen und heute bin ich im ganzen Ober-Baselbiet unterwegs. 2013 war ich das erstemal ausserhalb meiner Region, am Creux du Van. Viele schon damals populäre Spots habe ich auch besucht: Rämisgummen, Rosengarten, Stazersee etc. Auch in den Dolomiten war ich mehrmals, genauso in Berchtesgaden. Ja es gab eine Zeit da war ich ständig unterwegs, wollte dieses und jenes sehen und selber fotografieren. Ich glaube der Höhepunkt war im Dezember 2017 als wir nach Berchtesgaden fuhren. Für 3-4 Fotos 1200 km abgeraffelt. So etwas ist für mich heute unvorstellbar. Obwohl das Foto mit der Kapelle Maria Gern und den Lighttrails noch immer zu meinen liebsten Fotos gehört. Aber an Kohle hat es mir noch gar nichts eingebracht. Aber es waren schöne und lustige Tage damals in Berchtesgaden und das ist auch was wert. In all den Jahren habe ich vieles ausprobiert und viele Erkenntnisse gewonnen. Ich bin kein Bergfotograf,(die Ausnahme bestätigt die Regel) halte mich lieber in den gemässigteren Zonen des Ober-Baselbiets auf. Lange Autofahrten sind mir ein Greuel, vor allem in den Sommermonaten. Dafür liebe ich es den ganzen Tag mit dem E-Mountainbike im Oberbaselbiet unterwegs zu sein. Viele Orte die ich von früher, oder überhaupt nicht kannte, lassen sich jetzt leicht erreichen. Ich weiss, die Wanderer freuts jeweils weniger wenn ihnen die fast lautlosen E-Bikes um die Ohren surren. Aber es ist wie fast immer, allen Leuten recht getan, ist eine Kunst die niemand kann. Meistens ist auch die Kamera dabei, mit dem neuen Nikkor Z 24-200 4-6.3 VR Objektiv bin ich sehr flexibel und wenn ich Abends unterwegs bin ist auch immer ein kleines Stativ und ein Fernauslöser dabei. Was mir lange Zeit vollkommen fremd war, Tageslichtfotografie. Das mache ich heute immer mehr. Der erfahrene Fotograf sieht sicher schnell was ich auf dem obigen Foto ablichtete. Zu Fuss dahinzugelangen ist so mühsam! Für dieses Foto oben fuhr ich dann nochmals ein paar Höhenmeter. Manchmal kommt es anders als man denkt: hier war abends ich mit der Fotoausrüstung unterwegs zu einem schwer erreichbaren Spot im Ober-Baselbiet. Ein Plattfuss stoppte das Unterfangen. Aber auch für Bikes gibt es heute den TCS. Die holen das Bike ab, bringen es zum Velohändler und schon am nächsten Tag ist es wieder fahrbereit. Je nach Distanz muss auch immer noch ein Schnelladegerät mit in den Rucksack. Es gibt einige Bergrestaurants bei welchem man das Bike problemlos laden darf. Habe noch nie negative Erfahrungen gemacht. Ab Sommer gibt es bei einigen Ober-Baselbieter Restaurants Schnelladestationen welche in Zusammenarbeit mit Baselland-Tourismus realisiert werden. Oftmals ist Warten angesagt, aber mit so einem Ausblick fällt mir das leicht. Als ich hier auf dem Bänkli sass und die Aussicht genoss, kam von unten ein Fotograf mit Stativ und grossem Objektiv in meine Richtung. Er war auf Fuchsjagd. Man kam ins Gespräch und als ich meinen Namen nannte überlegte er kurz: ".......ahhh...sie sind der Bölchenfotograf, der mit den Nebelwellen...." Ich habe am Bölchen mit der Landschaftsfotografie begonnen, habe die Nebelwelle populär gemacht und obwohl ich nicht mehr viel am Bölchen unterwegs bin, sind die Fotos den Leuten in bester Erinnerung. Das macht mich stolz und ich finde den Begriff "Bölchenfotograf" oder "Wellenfotograf" überhaupt nicht abwertend. Es gibt wohl nur wenige Fotografen welche so einen klangvollen Titel haben. Heute heisst das Bölchengebiet unter Insidern auch "Wirzgebirge". Wie vielen Fotografen war früher der Begriff "Baselbiet" geläufig? Ich kann mich erinnern wie ich vor ein paar Jahren während der Kirschblüte zwei Fotografen traf und mit ihnen ins Gespräch kam (gäll Fredi). Sie waren erstaunt über die wunderschöne Baselbieter Landschaft. Bis jetzt war ihnen nur der Bölchentunnel als Verbindung zwischen Mittelland und Basel bekannt. Ein anderer Fotograf meinte mal: ".....ja du hast das Baselbiet, da ist es leicht gute Fotos zu machen..." Ist das so? Hat nicht auch z.B. das Fricktal seinen Reiz? Man muss es nur ausgiebig erkunden. Du kannst in der ganzen Welt herumreisen, vielleicht bringst du den einen oder andern "Supershot" nach Hause. Aber richtig aus dem Vollen schöpfen kannst du nur in deiner näheren Umgebung. Hier bist du schnell vor Ort und auch wieder schnell zuhause, die finanziellen Aufwendungen halten sich in Grenzen. Und jetzt freue ich mich auf weitere 10 Jahre: "Fotografie im Ober-Baselbiet" Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter unten in der Fusszeile, oder den RSS Feed unten links.
- Memories II
Ganz viele Handy-Speicherkarten schlummern irgendwo vor sich hin. Ich habe sie mal hervorgekramt und durchgeschaut. Einige Fotos davon möchte ich in diesem Blogbeitrag zeigen. Belchenregion Mai 2011, das Abenteuer Landschaftsfotografie beginnt. Mit einer Nikon D5000 zog ich damals tagelang durch die Schweizer Belchenregion, erkundete jeden Pfad und jeden Aussichtspunkt. Emmental, April 2014 Emmental, April 2014 Beim Ankenballen, November 2014. Mit Martin Mägli, Koni Frey und Tobias Ryser. Nachts auf der Belchenfluh, Dezember 2014. Der Lichtpunkt ist vom Bergrestaurant Kallhof. Belchenregion, Januar 2015 Belchenregion, Januar 2015 Belchenfluh, Februar 2015 Thunersee, März 2015 Vierwaldstättersee, im Hintergrund der Pilatus. März 2015 Workshop Frühstück, Berghaus Ober-Bölchen. Workshop Mittagessen im Berghaus Ober-Bölchen. Étang de La Gruère, Mai 2015. Creux du Van, Juni 2015. Hinten sind die Ausläufer eines Mega Gewitters zu sehen, welches uns mit voller Wucht überraschte und wir gezwungen waren diesen "Thunderstorm" knappe zwei Stunden draussen auszusitzen. ( Die Story dazu findest du im Blog: "Gewitter auf dem Creux du Van" Creux du Van, Juni 2015. Stormchaser.....oder auf der Jagd nach spektakulären Fotos. Grimselpass, Juli 2015. Im Mittelland herrschte drückende Hitze, hier oben war es angenehm kühl. Grimsel, Juli 2015 Grimsel, August 2015 Grimsel, August 2015. Grosse Scheidegg, Juli 2015 Bachalpsee September 2015. draussen fiel der erste Schnee. Bachalpsee, September 2015 Seealpsee, September 2015. Seealpsee, September 2015. Nach dem anstrengenden Marsch runter zum Parkplatz. Burg Hohenzollern. September 2015.Ein eindrückliches Erlebnis. Das lange Warten hat sich mehr als ausbezahlt. Chateau Chillon, Januar 2016 Gurnigel, Januar 2016 Den Pilatus im Visier, Februar 2016 Hospental, Februar 2016. Grindelwald, März 2016. Eine abenteuerliche Tour nimmt hier ihren Anfang.(Ein paar Gedanken zu diesem Abenteuer findest du in diesem Blog: "Immer höher, immer weiter") Alp Rämisgummen, April 2016. Ein "grosser" Wasserfall. Baselbiet, April 2016. Immer wieder schön die eigenen Fotos auf Wanderkarten zu sehen. Buchhandlung in Aarau, 2015. Drei Zinnen, Juli 2016 Du möchtest meinen Blog abonnieren? Einfach den folgenden Link in deinem RSS Feed eintragen: http://www.adrian-wirz.com/feed.xml Natürlich freue ich mich auch immer über Kommentare #Bölchenfluh #Belchenflue #Belchenregion #Baselbiet #Baselland #AdrianWirz
- Meine drei besten Fotos
Unzählige Fotos sind mittlerweile auf meiner Homepage gelistet. Jedes ist mit einer Erinnerung verbunden. Aber welche drei Fotos gehören nun zu meinen Besten? Schon oft habe ich mir Gedanken darüber gemacht welches nun mein absolutes Lieblingsfoto ist! Kann man das überhaupt definieren? Spielen nicht auch andere Faktoren mit? Unter welchen Umständen entstand das Foto? War es kuschelig warm, oder eisig kalt? Ich denke bei letzterem kriegt das Foto schon einen etwas höheren Stellenwert. Trotzdem möchte ich hier meine 3 Favoriten zeigen und beschreiben wie das Foto entstanden ist. Stand Januar 2019. Platz 1: Kapelle Maria Gern in Berchtesgaden Schon millionenfach fotografiert, schon tausendmal habe ich ein Foto bewundert von dieser Kapelle. Oftmals habe ich diese Fotos lange studiert. Was gefällt mir und was nicht. Was könnte man anders machen? Was mich bei Winterfotos bei jedem Foto von dieser Kapelle gestört hat, sind die Lichter des Hotels Maria Gern welche durch die Tannen links leuchten. Oder das parkierte Auto vor der Kapelle, welches aber auch zur wärmeren Jahreszeit dort steht. Einige "parkieren" es um, andere lassen es stehen. Ich gehöre zur ersten Kategorie, weil es den Gesamteindruck doch zu sehr stört. An diesem Abend stand es nicht dort, also musste ich es auch nicht "umparkieren" und auch das Hotel war noch geschlossen, die Saison hatte noch nicht begonnen. Ich erinnere mich als ich im Mai 2017 das erstemal dort war. Ein faszinierender Anblick. Rechts oben der verschneite Watzmann und unten das kräftige Grün der Tannen. Einfach schön. Aber dieser Anblick prägt sich ein im Unterbewusstsein. So auch beim 2. Besuch in Berchtesgaden. An diesem Tag, den 30. November 2017 hatte es den ganzen Tag geschneit. Schon früh am Abend fuhren wir hoch zu diesem Spot. Zusammen mit Martin wartete ich darauf dass sich der Watzmann zeigt. Aber dieser verhüllte sich mal mehr, mal weniger im Nebel. Es wurde immer dunkler. Ok, der Watzmann will nicht, aber die Kapelle leuchtet mich schön an, auf der Strasse ist reger Verkehr. Also montierte ich mein 70-200 Objektiv und konzentrierte mich voll auf die Kapelle, der Watzmann war mir in diesem Moment egal! Ich kann mich noch gut erinnern wie Martin neben mir sagte: "Du montierst das 200er?" Ich erklärte ihm kurz was ich vorhatte und konzentrierte mich auf den Bildausschnitt. Die Strasse war nass, also brennen auch die Lichter der vorbeifahrenden Autos aus. Deshalb wählte ich einen ziemlich engen Ausschnitt. Jetzt galt es die vorbeifahrenden Autos zu beobachten und den Motorengeräuschen zu lauschen Ab wann höre ich ein talwärts fahrendes Auto? Wie lange braucht es bis es unten auftaucht? Die bergwärts fahrenden sah ich jeweils weiter unten schon im Wald. Bei solchen Situationen nehme ich jeweils nichts mehr um mich wahr und konzentriere mich voll auf das Foto. Ich begann zu zählen, wie lange braucht ein bergwärts fahrendes Auto bis es auftaucht, ab wann höre ich das talwärts fahrende? Dann verkehrt auch noch in regelmässigen Abständen ein Bus. Den möchte ich wegen der hohen Lichter nicht auf dem Foto, aber auch den galt es anhand der Motorengeräusche rauszuhören. Ich erinnere mich noch gut wie ich irgendwie vollkommen weggetreten war und nichts mehr um mich herum wahrnahm, ausser den Motorengeräuschen.. Ich wollte einfach das Beste aus dieser Situation machen. Bergwärts und talwärts fahrende Leuchtspuren war das Ziel. Immer wieder drehte ich den Kopf um zu lauschen was sich hinter mir tat. Die ersten Versuche schlugen fehl. Sei es weil ein Autofahrer auf die Bremse trat, oder beim Abbiegen stehen blieb. Was auf dem Foto unschöne, ausgebrannte Stellen zur Folge hat. Ich wollte mindestens ein talwärts- und ein bergwärts fahrendes Auto. Das Problem waren die talwärts Fahrenden. Meistens standen diese vor der Linkskurve auf die Bremse, das zerstörte mir jeweils das Foto. Aber ich hatte Glück. Zwei bergwärts fahrende Automobilisten waren schon vorbei. Jetzt brauchte ich noch mindestens ein talwärts fahrendes. Unverhofft kommt oft! Ich kann mich noch gut erinnern wie ich das Motorengeräusch hinter mir hörte und dachte, das könnten zwei Autos sein. So war es auch und beide waren mutig und traten in der Linkskurve nicht auf die Bremse! Mein Foto war im Kasten! Kamera: Nikon D810 und Tamron 70-200 2.8 G2. Die Belichtungszeit betrug 120 Sec, bei Blende 9 und 64 ISO, Brennweite 102 mm. Danach hatte ich auch noch das Glück je ein Foto mit nur bergwärts fahrenden Autos zu schiessen und auch Eines mit nur talwärts fahrenden. Für mich ist dieses Foto ganz klar die Nummer 1. Ein paar Antworten zu Fragen die du dir evtl. zu diesem Foto stellst: Warum ist die Tanne unten links abgeschnitten? Hätte ich diese ganz mit auf das Bild genommen, wären die Leuchtspuren der vorbeifahrenden Autos unten ausgebrannt gewesen, zudem hätte es einen weiten Bildausschnitt bedeutet, was ich vermeiden wollte. Warum ist im Hintergrund so helles Licht? Das muss die Beleuchtung der Bobbahn am Königssee sein. Wäre es nicht noch schöner mit mehr Schnee? Ja und Nein. Bei mehr Schnee wäre dieser evtl. von den Ästen gefallen und hätte unschöne Lücken verursacht. Wahrscheinlich wäre der Schnee auch vom Kapellendach runtergerutscht, was mir nicht gefallen hätte. Und ziemlich sicher wären unschöne Fussspuren am Hang unterhalb der Kapelle. Stören dich die Leuchtspuren der von unten herkommenden Strasse in der Bildmitte nicht? Doch, das ist das Einzige was mich auch stört. Aber es lässt sich halt nicht vermeiden. Kompromisse muss man immer eingehen, das ist leider so. Zwei Blogbeiträge über Berchtesgaden findest du hier: Berchtesgaden im Frühling Berchtesgaden im Winter Platz 2: Nebelwelle auf der Belchenfluh Die Belchenfluh und ihre Nebelwelle, wer kennt dieses Motiv inzwischen nicht.....Vor wenigen Jahren noch ein Geheimtipp, ist unser "Bölchen" inzwischen bei passender Wetterlage komplett überlaufen. Auch ich meide diesen Spot oftmals wenn ich sehe, dass schon Autos auf dem Kilchzimmersattel stehen. Ich mag einfach nicht ins Gedränge stehen. Zudem kann ich mich nicht an meinen bevorzugten Platz stellen, ich hätte auch ein schlechtes Gewissen gegenüber den Weithergereisten. Frühmorgens bin ich da allerdings weniger zimperlich! Aber, es gibt sie noch, die ruhigen Momente auf der Bölchenflue. So auch an diesem Abend am 6. Januar 2018. Zusammen mit Andreas Gerth, Dennis Heidrich und Christoph Engelmohr hatten wir die Fluh für uns. Es waren zwar noch wenige "Touristen" dort, aber die wollten sich das Spektakel mit dem fliessenden Nebel nur ansehen, oder ein Handyfoto davon machen. An diesem Abend liess ich den anderen drei Fotografen den Vortritt, ja ich stellte ihnen sogar mein grosses Manfrotto Stativ zur Verfügung. Ich erinnere mich noch wie Andreas Gerth zu mir sagte: "Fotografierst du nicht?" Während die anderen drei schon am zusammenpacken waren, realisierte ich mein Foto. Eigentlich gibt es noch zwei interessante Spots am Bölchen. Aber ich zögere etwas diese zu besuchen. Beginnt dann der Sturm aufs Neue? Vor 6 Jahren habe ich einen Spot zusammen mit Roland Moser geschaffen. Der ist inzwischen auch ständig besetzt und niemand weiss was es für Anstrengungen gekostet hat. Möchte ich das nochmals? Im Moment nicht. Kamera: Nikon D810 und Tamron 24-70 2.8. Die Belichtungszeit betrug 56 Sec, bei Blende 8 und 64 ISO, Brennweite 26 mm. Blogbeiträge zum Bölchen Bölchen Memories Sturm auf die Bölchenfluh Platz 3: Nebel bei den Drei Zinnen Sicher das Foto welches mich leistungsmässig am meisten gefordert hat. Nachdem wir bei Bruneck einen (unverschuldeten) Auffahrunfall hatten, spürte ich den Schlag an diesem Abend im Genick immer noch. Nachdem wir das Nachtessen in der Auronzohütte zu uns genommen hatten, machten wir uns im Eiltempo zu diesem Spot auf dem Patternkofel Pass. Völlig ausgelaugt kamen wir in Rekordzeit dort oben an. Leider ist es auch an diesem Spot so: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Das heisst die anderen müssen sich auf derselben Höhe befinden damit niemand dem andern "ins Bild" kommt. Ok, damit konnte ich leben, obwohl ich gerne noch etwas mehr Vordergrund im Bild gehabt hätte. Langsam zogen die Nebelschwaden vom Tal her hoch. Der Vollmond beleuchtete die Szenerie und auf der rechten Seite waren noch die Gelb- und Rottöne des vorangegangen Sonnenuntergangs zu sehen. Es war ein perfekter Start in die Dolomitenwoche zusammen mit Andreas Gerth. Kamera: Nikon D810 und Tamron 15-30 2.8. Die Belichtungszeit betrug 90 Sec mit ND4 Graufilter von Fotodiox, bei Blende 8 und 64 ISO, Brennweite 15 mm. Blogbeiträge zu den Dolomiten: Back in the Dolomites Dolomiten Workshop 2017 Eigentlich hätten es noch einige Fotos mehr in dieser Top 3 Auswahl sein sollen. Ich wollte mich jedoch auf meine drei Lieblingsfotos beschränken. Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter , oder abonniere den RSS Feed. Beides findest du unten in der Fusszeile. #Top3 #MeineBesten3
- Fotoworkshop oder Fotoreise?
Vielleicht hast du dich auch schon gefragt was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Fotoworkshop und einer Fotoreise? Hier erfährst du wie dieses Thema das Team Lightexplorers behandelt. Vielleicht bist du durch die Google Suche nach einer Fotoreise oder nach einem Fotoworkshop auf diesen Blogbeitrag gestossen? Ein Fotoworkshop beim Team von Lightexplorers ist fast dasselbe wie eine Fotoreise. Bei uns sind Anfänger, Fortgeschrittene und Hobbyfotografen herzlich willkommen. Bist du allerdings ein Anfänger welcher kürzlich eine Kamera gekauft oder geschenkt bekommen hat und Du kennst die Funktion von Blende. ISO und Verschlusszeit noch zuwenig. Dann empfehlen wir dir einen Tagesworkshop, oder wenn du in möglichst kurzer Zeit deine Kamera von Grund auf kennenlernen möchtest, auch einen Privatworkshop. Jedes Teammitglied bietet auch Privatkurse an. Du kannst den Zeitpunkt und den Ort frei bestimmen. Dann gehört die gebuchte Zeit nur dir. Danach bist du gerüstet für eine Fotoreise und kannst das Gelernte umsetzen und vertiefen. Auch bei einer Fotoreise oder Tagesworkshop darfst du alles fragen, auch wenn ein WS-Leiter gerade selbst seine Kamera positioniert und mit den Einstellungen beschäftigt ist. Wenn du bei Lightexplorers einen Fotoworkshop oder Fotoreise buchst, sind wir immer bemüht dir diese Tage so angenehm wie möglich zu gestalten. Hast du einen besonderen Wunsch, oder Fragen zur Ausrüstung, Unterkunft etc. wir versuchen immer das Beste für dich rauszuholen. Bei einer Fotoreise, also mehrtägige Workshops, kannst du in ein paar Tagen oder einer Woche so viel Wissen rausholen wie du willst. Du kannst die Workshopleiter eine Woche lang auf Trab halten, das machen wir gerne. Bedenke aber, dass bei mehrtägigen Bergworkshops wie z.B. der Dolomiten Workshop die körperliche Belastung oft höher ist, als bei 2-3 Tagesworkshops. Bist du körperlich fit, dann kannst du problemlos einen Wochenworkshop buchen. Du wirst so viele verschiedene Spots sehen und erleben, deine Kamera und du laufen zur Höchstform auf. Es gibt auch Wochenworkshops wie z.B. Berchtesgaden im Lightexplorers Programm. Auch hier wirst du mit einer Fülle an Spots "gefüttert", aber die körperlichen Anstrengungen halten sich in Grenzen und du hast dein Einzelzimmer immer im selben Hotel, auch hier gilt dasselbe wie für alle anderen Fotoworkshops: Frage uns Löcher in den Bauch, wir sind meistens zwei Workshopleiter. So kannst du am meisten profitieren. Du siehst auf der Startseite auch immer welcher WS-Leiter jetzt mit welchem System fotografiert, was aber nicht heisst, wenn ein WS-Leiter z.B. mit Fuji fotografiert, er die anderen Kamerasysteme nicht kennt. Bildbearbeitung bieten wir während diesen Tagen keine an, die Workshoptage sind oftmals lang und manchmal auch anstrengend, da macht es wenig Sinn abends noch Lightroom oder Photoshop Grundlagen zu lernen. Wir sitzen abends lieber zusammen bei einem Glas Wein und einem zünftigen Nachtessen und berichten über das Erlebte während des Tages und da gibt es immer einiges zu erzählen und zu lachen. Aber wir haben solche Bildbearbeitungskurse mit Lightroom und Photoshop Kurse in Planung, da geht es dann darum, das Gelernte mit der Kamera bestmöglichst auf den Bildschirm zu bringen. Dann verstehst du auch warum wir z.B. ein Foto unterbelichten oder auch überbelichten oder wieso wir jetzt genau diese Blende wählen. Und dann gelingen dir auch solche Aufnahmen wie das folgende Foto Abonniere am besten unseren Newsletter und du erfährst wann die Bildbearbeitungskurse online sind. Natürlich darfst du diesen Blogbeitrag auch gerne auf Social Media teilen.
- Dolomiten-Workshop 2017
Vom 04.09.2017 - 08.09.2017 führte ich für Lightexplorers unseren ersten Dolomiten Workshop durch. Nachdem wir uns anfangs wegen des frischgefallenen Schnees am Sonntag bei den Drei Zinnen noch Sorgen machten ob wir überhaupt die Passstrasse hochkommen, lösten sich diese spätestens am Montagmorgen in Luft auf. Die Temperaturen waren schon bei der Abfahrt angenehm und das Wetter zeigte sich in den Dolomiten wie wir es bisher gewohnt waren von seiner freundlichen Seite. Richtiges Fotografenwetter, mit Regen, Wolken, Vollmond und Sonnenschein. Der erste Stopp war am Pragser Wildsee wo wir im gleichnamigen, historischen Hotel die erste Nacht verbrachten. Alle waren überrascht wegen der vielen Touristen um den See, aber das ist in den Dolomiten in der Zwischenzeit überall so und überschritt bei der Dreizinnenhütte teilweise meine Schmerzgrenze. Aber mittlerweile habe ich mich etwas daran gewöhnt und zudem bin ich ja auch einer dieser Touristen. Aussicht vom Hotelzimmerbalkon im 3. Stock auf den Pragser Wildsee Hotelzimmer im Hotel "Pragser Wildsee" Gleich nach der Ankunft bezogen wir unsere Zimmer und trafen uns später in der gemütlichen Sitzecke zur Begrüssung und Info über den Dolomiten Workshop. Danach erkundeten wir die Gegend rund um den Pragser Wildsee. Um 18 Uhr trafen wir uns im grossen Speise Saal zum Nachtessen (das rote Licht stammt von einem Heizstrahler). Wie üblich in den Dolomiten hatten wir jeweils 2-3 Vorspeisen und Hauptgänge zur Auswahl und ein grosses Salatbuffet durfte auch nicht fehlen.. Schweinshaxe mit Kartoffeln und Spinat Danach war aber fotografieren angesagt. Da zugleich fast Vollmond war, schafften es einige erst weit nach Mitternacht zurück ins Hotel. Die anderen hielten sich noch in der gemütlichen Lounge des Hotels auf, bei einem feinen Espresso. Im Hotel "Pragser Wildsee" Am nächsten Morgen trafen wir uns um 5.15 Uhr vor dem Hoteleingang, es war etwas bewölkt, aber der See war spiegelglatt. Am Pragser Wildsee Fischerhütte am Pragser Wildsee. Kurz danach begann es leicht zu regnen und wir machten uns auf den Weg zum Höhepunkt dieses Dolomiten Workshops, den Drei Zinnen. Am Lago Misurina machten wir einen Kaffestopp, auch um Getränke für den langen Marsch zur Dreizinnenhütte zu kaufen. Das Wetter war bewölkt und immer wieder fiel leichter Regen aus den dunklen Wolken. Zwischenstopp am Lago Misurina Nach diesem Zwischenstopp ging es hoch auf rund 2400 M.ü.M, Treffpunkt war das Rifugio Auronzo. Die Temperaturen waren angenehm und obwohl es manchmal kurzfristig etwas stärker regnete, war dies das kleinste Problem. Ein Teilnehmer war verschollen. Wir marschierten dann los, damit wir rechtzeitig die Dreizinnenhütte erreichen, Roland wartete bei der Auronzohütte auf den letzten Teilnehmer. Von den 20 cm Schnee, welcher zwei Tage vorher gefallen war, blieb nicht mehr viel übrig, der Wanderweg war zwar matschig, aber gut begehbar. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir die Dreizinnenhütte und konnten kurz danach unsere Zimmer beziehen. Das Wetter besserte sich zusehends und abends war es schon fast wolkenlos. Zwei Stunden später hatte dann auch Roland mit dem "Verschollenen" die Hütte erreicht und wir waren wieder vollzählig. An dieser Stelle ein grosses Lob an die Crew der Dreizinnenhütte, einfach unglaublich was dieses Team leistet. Gehen auf Sonderwünsche ein, im grössten Gedränge. So kriegten wir unser Nachtessen punkt 18 Uhr serviert, damit wir den Sonnenuntergang nicht verpassen. Das Dessert wurde uns später bei der Rückkehr serviert. Am nächsten Tag kriegten wir einen Tisch näher bei der Küche damit das ganze noch speditiver vonstatten ging. Chapeau! Lammkottelets Das wohlverdiente Nachtessen. Die Wolken hatten sich gegen Abend fast komplett aufgelöst und es versprach eine wunderschöne (fast) Vollmondnacht zu werden. Am nächsten Morgen war wie üblich um 5.15 Uhr Besammlung auf der Terrasse der Dreizinnenhütte. Ein Teilnehmer war schon länger unterwegs und genoss die Vollmondnacht in vollen Zügen :-) Wie üblich in den Dolomiten ändert das Wetter relativ rasch. Während die Nacht noch wolkenlos war, zogen am Himmel Wolken auf, wie bestellt! Hier noch einige Impressionen bei den Drei Zinnen Nachmittags erkundeten wir die Region nach neuen Spots. Überall sind noch Spuren des 1. Weltkriegs vorhanden, Stacheldraht und Schützengräben. Pünktlich zum Nachtessen trafen wir uns wieder in der Dreizinnenhütte Abends begann es zu regnen, die Zinnen zeigten sich vollkommen verhüllt. So blieb Zeit zum gemütlichen Beisammensein in der Dreizinnenhütte. Rucksackdepot und fast leeres Restaurant vor Ankunft der Tagestouristen. Der nächste Morgen zeigte sich wie gewohnt wettermässig von der abwechslungsreichen Seite. Wir konnten noch einige interessante Morgenstimmungen auf den Sensor bannen bevor es ans Zusammenpacken ging. Der Rückmarsch stand bevor. Treffpunkt war wiederum die Auronzohütte wo wir uns noch stärkten für den letzten Höhepunkt dieses Dolomiten Workshops, den Cinque Torri. Bereit zum Abmarsch Zwischenstopp bei der Lavaredohütte und warten auf die restlichen Teilnehmer. Danach fuhren wir runter zur Mautstelle. Leider wurde es einem Teilnehmer sehr übel, (nicht von meiner Fahrweise), so dass ich eine längere Pause einlegte. Der Zustand besserte sich nicht, so beschloss ich frühzeitig mit dem Teilnehmer nach Hause zu fahren. Da die Cinque Torri doch auch etwas abgelegen sind und es nachts nicht spontan möglich ist mit dem Sessellift runterzufahren, fand ich das die richtige Entscheidung. Roland führte den Workshop alleine zu Ende. Ein grosses Dankeschön von meiner Seite! Fazit: Es war unser erster 5-tägiger Workshop. Wettermässig gab es einmal mehr nichts auszusetzen im Südtirol. Wir durften wunderbare Wetterlagen geniessen, ich denke alle Teilnehmer sind auf ihre Kosten gekommen. Andererseits verlangt so ein Mehrtäger doch besondere Anstrengungen von unserer Seite, immer alle beisammenzuhalten ist vor allem bei der Zinnenhütte eine Kunst. Bis jeder die wichtigen Infos erhält, das ist in diesem Gewusel rund um die Hütte nicht einfach. Es heisst natürlich auch komfortmässig Abstriche zu machen auf der Dreizinnenhütte, das Restaurant tagsüber meist bis auf den letzten Platz gefüllt, die Zimmer spartanisch eingerichtet, die Toiletten ständig besetzt, da nur in sehr beschränkter Anzahl vorhanden. Nur Kaltwasser, und in den Duschen nur Wasser wenn genügend vorhanden ist. Bei uns war zuwenig vorhanden. Dann ist die körperliche Anstrengung nicht zu vergessen. Es ist was anderes mit Brot und Cervelat eine zweistündige Wanderung auf 2500 M.ü.M zu machen als mit einem vollbepackten Fotorucksack. Der Schlaf wird auch auf ein Minimum reduziert, vor allem im Sommer. Aber......die Gegend rund um die Zinnen ist einfach fantastisch, ein paar Meter weg von der Hütte und man geniesst die Stille in dieser fantastischen Bergwelt der Dolomiten, das entschädigt schlussendlich für alle Anstrengungen und Entbehrungen. Ein grosses Dankeschön allen Teilnehmern, es war einfach schön und ich werde diese Tage in den Dolomiten in guter Erinnerung halten! Nächstes Jahr werden ebenfalls einen einwöchige Dolomiten Workshops anbieten! Weitere Dolomiten Reiseberichte findest du hier: Dolomiten 2017 Dolomiten 2016 Einen weiteren Bericht über unsere Workshops, diesmal vom Matterhorn, findest du hier: Matterhorn-Stellisee-Workshop 2017 Kommentare sind wie immer gerne erwünscht! Diesen Blog abonnieren? Schreibe einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht, da die ganze Website Copyright geschützt ist. https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #PragserWildsee #Dolomiten #Südtirol #DreiZinnen #CinqueTorri #Workshop #Dreizinnenhütte
- Osterglocken im Schweizer Jura
Kaum ist die Kirschblüten Saison vorbei blühen schon die Osterglocken auf den Jurahöhen. Ein wunderschöner Anblick, ich kriege nie genug davon. Nachdem ich die letzten 3 Jahre diesen Anblick verpasst habe, klappte es dieses Jahr wieder. Zusammen mit Roland und Martin waren wir gleich zweimal dort oben. Das erstemal ging es darum einen Ort zu finden wo man den Sonnenaufgang sieht. Am Abend fotografierten wir am bekannten Spot den Sonnenuntergang. Leider ging ich etwas rustikal zu Werke, so dass ich mein Stativ in die Einzelteile zerlegte. Zum Glück fanden wir alle Teile wieder und Martin konnte mir das Ding reparieren. Herzlichen Dank dafür! Sonnenuntergang. Hier ist das Stativ noch im Einsatz, kurz darauf quittierte es seinen Dienst! Sonnenuntergang auf den Schweizer Jurahöhen. (Foto von 2014) Einfach traumhaft! Osterglocken so weit das Auge reicht. Zum Glück hatte ich mein Makro Objektiv dabei. Obwohl ich lieber stehe beim fotografieren um die Übersicht zu behalten, bewundere ich die Makrofotografen für ihre Ausdauer und Beweglichkeit :-) Das folgende Foto zeigt das "Making of" Im Blumenmeer Entspannung im Whirlpool. Herzlichen Dank Martin für die Fotos "Behind the Scenes" Sonnenaufgang im Schweizer Jura. Was mich immer wieder erstaunt, dass ich mit dem NiSi Verlaufsfilter 0.9 problemlos direkt in die Sonne fotografieren kann und das Foto ohne Blendenflecke ist . Das war mit dem Lee nicht möglich. Sonnenaufgang über den Osterglocken. Der Morgen war frostig kalt, aber die Erwartungen wurden übertroffen. Gar nicht so einfach dieses Osterglockenfeld richtig in Szene zu setzen. Du möchtest noch weitere "Behind the Scenes" sehen? Baselbieter Kirschblüten 2017 #Osterglocken #Daffodils #Sonnenuntergang #Sunset #Sonnenaufgang #Sunrise #Jura #Neuenburg #Neuchâtel #NeuenburgerJura #VuedesAlpes #Krokusse #AdrianWirz #SchweizerJura #Jurahöhen #Narzissen #Feld
- Tierfotografie am Bölchen
Natürlich steht bei mir so wie bei vielen anderen Tierfotografen der Luchs zuoberst auf der Liste. Erst einmal, vor 4 Jahren überquerte unmittelbar vor mir eines dieser prachtvollen Tiere meinen Weg. Leider hatte ich damals nur das Handy dabei. Der Frust sitzt immer noch tief, aber ich bleibe dran!Vor genau einem Jahr habe ich wieder begonnen wildlebende Tiere im Baselbiet zu fotografieren. Schon früher war ich oft frühmorgens am Bölchen unterwegs um die vielfältige Tierwelt dort abzulichten. Während des Corona-Shutdowns war ich wieder vermehrt in der Schweizer Belchenregion unterwegs. Während dieser ausserordentlichen Lage bot sich die Tierfotografie geradezu an. Einen Lockdown mit Ausgangssperre hatten wir in der Schweiz ja nie. Ich habe den Aufruf des Schweizer Bundesrats vorbildlich befolgt: "Bleiben Sie Zuhause"! Die Schweizer Belchenregion gehört seit Jahren zu meinem Zuhause. Dort kenne ich jeden Weg und jeden verschlungenen Pfad. Irgendwie hatte ich es sowieso satt ständig in der Schweiz rumzukurven für ein paar Fotos. So habe ich mir letztes Jahr eine Nikon D7500 gekauft und passend dazu ein Sigma 150-600mm Contemporary Objektiv. Mit dieser Kombination machte ich mich auf zu neuen Ufern. Vorerst galt mein Interesse dem Eisvogel. Dieser kommt aber (leider) nicht in der Bölchenregion vor, dafür an einigen andern Orten im Baselbiet. Aber mein Blog heisst ja Tierfotografie am Bölchen. Immer wieder faszinierend finde ich die Gämsen, inzwischen trifft man diese auch vor den Toren von Sissach und im ganzen Oberbaselbiet an. Ausgesetzt wurden sie ab 1959 am Gerstel oberhalb Waldenburg. Das liegt auch am Fusse der Belchenregion. Viele Jahre waren sie geschützt und durften nicht bejagt werden. Seit 2005 wird jeweils ein kleines Kontingent zum Abschuss freigegeben. Vor einigen Wochen fand ich diese Lichtung und so wartete ich oft stundenlang in der Hoffnung etwas interessantes vor die Linse zu kriegen. Natürlich steht bei mir so wie bei vielen anderen Tierfotografen der Luchs zuoberst auf der Liste. Erst einmal, vor 4 Jahren überquerte unmittelbar vor mir eines dieser prachtvollen Tiere meinen Weg. Leider hatte ich damals nur das Handy dabei. Der Frust sitzt immer noch tief, aber ich bleibe dran! Aber es gibt ja noch viele andere Tierarten am Bölchen. So durfte ich ungefähr 30 Min. zwei Rehen beim Äsen zuschauen und konnte einige schöne Fotos machen. Auch ein Feldhase hoppelte mir hin und wieder vor die Linse. Während ich bei der Landschaftsfotografie meistens eine Bildidee habe, ist die Tierfotografie meistens planlos. Sehe ich Gämsen fotografiere ich Gämsen, sehe ich Rehe, fotografiere ich Rehe etc. Für mich ein willkommener Ausgleich, da ich im Baselbiet eine vielfältige Tierwelt vorfinde. Leider werden Tierfotos sehr schlecht bezahlt, aber das ist ja mittlerweile auch bei den meisten Landschaftsfotos so. Einen Blogbeitrag über Wildkatzen im Baselbiet findest du hier. Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter , oder abonniere den RSS Feed. Beides findest du unten in der Fusszeile.
- Fotografie: Tipps und Tricks kostenlos zu jedem Preisplan
Du hast dir soeben einen Preisplan gekauft und möchtest nun all die populären Spots fotografieren. Vorerst solltest du dir aber ein paar Minuten Zeit nehmen, ich möchte dich auf wichtige Dinge aufmerksam machen, so dass du bereit bist für deinen eigenen Stil.































































