
Adrian Wirz
Fotografie

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- Die Eiche im Schweizer Jura
Schon viele Jahre steht sie einsam auf einer Krete im Schweizer Jura, und gefühlte 30 Jahre habe ich mir gedacht, jetzt musst du diese Eiche einmal genauer unter die Lupe nehmen. Inzwischen war ich unzählige Male dort oben und genoss die einzigartigen Stimmungen. An einem Sommerabend vor zwei Jahren war es dann soweit. Eigentlich wollte ich nur schauen wie sich diese Eiche während des Sonnenuntergangs macht, lohnt es sich überhaupt. Dann entdeckte ich das grosse Loch im Stamm. Sofort wurde mir klar: das passt, nicht jetzt, aber später im Jahr! Mit dem ersten Anlauf vor zwei Jahren war ich noch nicht ganz zufrieden, deshalb konnte ich den 2. Anlauf im letzten Jahr kaum erwarten. Diesmal war der Zeitpunkt für den Sonnenstern goldrichtig! Aber auch später im Jahr bietet diese Eiche viele Möglichkeiten und ist fast immer ein lohnendes Motiv. So zieht es mich immer wieder dorthin zurück. Einmal sogar kurz vor Mitternacht, es war Vollmond und der Nebel senkte sich. Nichts wie los! Leider stieg der Nebel nur wenige Minuten nach meiner Ankunft wieder und ich stand in der dicksten Suppe. Der Rückweg war ein Abenteuer, die Sicht gleich Null. Im Januar 2019 regierte auf diesen Höhenlagen im Baselbieter Jura der Winter, mit Schnee, Kälte und Wind. Mit den Schneeschuhen kämpfte ich mich durch die meterhohen Schneeverwehungen und wartete geduldig. Inzwischen gehört diese knorrige Eiche wohl zu einem der meistgesuchten Fotomotive. Bis jetzt kennen aber nur wenige Fotografen den Standort. Ebenfalls im Januar, nur wenige Tage nach meinem ersten Besuch im Jahr 2019, gelang mir endlich worauf ich gehofft habe. Der Nebel verzog sich zwar erst kurz nach Sonnenuntergang, trotzdem war ich so begeistert von diesem Anblick! Aber noch viele weitere Ideen hatte ich in meinem Kopf. Im Dezember konnte ich auch diese umsetzen, der Nebel hatte während mehrer Tage die optimale Höhe, es bildete sich jeweils in kurzer Zeit wunderschönes Raueis. An diesem Nachmittag im Dezember 2019 machte ich mich schon früh auf den Weg. Knapp an der Nebelobergrenze stand ich eine gute Stunde dort und wartete. plötzlich lichtete sich der Nebel, eigentlich zu früh für mein Vorhaben. Das Raueis fiel wie Schnee von den Ästen da die Luft ausserhalb des Nebels doch sehr warm war. Eigentlich war dieses Foto nicht geplant, aber so sieht man die Grössenverhältnisse doch recht gut. Zwei Tage später war ich schon wieder dort....diesmal hatte sich richtig dickes Raueis an den Ästen gebildet. Der Nebel blieb, später sah ich auch schwach den Mond durch den Nebel schimmern, das sollte perfekt passen für mein Vorhaben! Der Nebel und das Raueis verleihen diesem Foto etwas Magisches! Im nächsten September führen wir an diesem Spot einen Workshop durch, wir fotografieren den Sonnenstern durch das grosse Loch im Stamm dieser Eiche. Die Teilnehmerzahl ist auf sechs Personen beschränkt, damit auch jeder seinen Sonnenstern fotografieren kann. Info und Anmeldung über diesen Link: Sonnenstern Mitte November 2020 gelang mir endlich dieses Foto oben mit der deutschen Eiche und im Hintergrund Eiger, Mönch und Jungfrau. In der Ausgabe 09/2020 ziert diese Eiche mit dem Sonnenstern das Titelfoto der Zeitschrift DigitalPhoto Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter , oder abonniere den RSS Feed. Beides findest du unten in der Fusszeile.
- Der Birnbaum in Rünenberg
Inzwischen ist dieser alte Birnbaum in Rünenberg einer von vielen Hotspots für Fotografen im Oberbaselbiet. Fast jeder Oberbaselbieter kennt diesen Baum. Vor einigen Jahren wollte ihn der Besitzer fällen. Warum es nicht dazu kam... Die Rünenberger Bevölkerung wehrte sich mit allem was ihr zur Verfügung stand gegen die Fällung ihres Wahrzeichens. Obwohl der Besitzer gleich daneben als Ersatz einen jungen Birnbaum gesetzt hatte. Die Rünenberger wollten ihren Birnbaum behalten. Schliesslich konnten die Einwohner den Landwirt überzeugen und so trotzt er weiterhin jedem Wintersturm und steckt auch Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h locker weg. Der eine oder andere Kirschbaum in der unmittelbaren Umgebung fiel diesen Windgeschwindigkeiten zum Opfer. Es gibt noch einen zweiten berühmten Rünenberger: General Sutter, er war Bürger von Rünenberg und auf seinem Land in Neu-Helvetien (heute Kalifornien) fand man im Jahre 1841 Gold, welches den Goldrausch auslöste. Heute zeugt ein Denkmal beim Dorfweiher von diesem berühmtesten Rünenberger. Natürlich muss man auch den weltberühmten Baselbieter General Sutter Kirsch erwähnen... 2013 war ich mit Roland Moser zur Kirschblütenzeit im Oberbaselbiet unterwegs und natürlich gehörte auch dieser Birnbaum zu unseren Motiven. Ich kann mich noch gut erinnern wie wir diesen Baum an einem Samstagnachmittag genauer unter die Lupe nahmen. Von allen möglichen Standpunkten probierten wir eine ansprechende Komposition. Aber nichts überzeugte uns wirklich. 2014 an einem Sonntagabend im April, es muss so gegen 22 Uhr gewesen sein, trat ich auf den Balkon, die ganze Gegend war hellerleuchtet durch das Vollmondlicht. Spontan entschied ich diesen Baum im Mondlicht zu fotografieren. Rünenberg liegt ja in unmittelbarer Nähe zu Sissach. Schon 10 Min. später war ich vor Ort. Aber es passte einfach nicht und so hatte ich Zeit zum überlegen was sich aus diesem Baum machen lässt. Irgendwann kam mir die Idee mit dem Sonnenaufgang. Eine Handyapp hatte ich damals noch nicht. Aber dass die Sonne im Osten aufgeht war mir damals schon klar :-) und auch wo Osten ist wusste ich... An diesem Montagmorgen im April 2014 war ich schon sehr früh vor Ort. Die Temperatur betrug um die 0 Grad und aus Bequemlichkeit und wegen der Feuchtigkeit im Gras, zog ich nur die Gummistiefel an, schon kurze Zeit später fror ich jämmerlich an den Füssen und an den Händen. Aber die Anspannung war zu gross als dass ich mich davon ablenken liess. Einige Flugzeuge zogen am Himmel ihre Kondensstreifen hinterher und eine kleine Wolke zeigte sich im Osten, ansonsten schien alles angerichtet. Einzig die kleine Wolke machte mir etwas Sorgen, denn sie lag genau an der Stelle im Osten wo es immer heller wurde! Aber meine Sorgen waren unbegründet, sie löste sich immer mehr auf! Und so erlebte ich einen traumhaften Sonnenaufgang, die Sonne kam an der richtigen Stelle zwischen den kleinen Bäumen hoch. Ich konnte mir danach einen Jauchzer nicht verkneifen! In den folgenden Jahren war ich auch immer wieder vor Ort, manchmal enttäuschend und manchmal einfach gewaltig wie im Frühjahr 2018. Von Westen kam eine Front und im Osten zeigte sich ein Föhnloch. Gemeinsam mit den anderen Fotografen hofften wir dass der Föhn die nahende Front bis zum Sonnenaufgang aufhalten kann. So war es dann auch. Das Farbenspektakel am Himmel war einfach gewaltig! Was mir 2014 mit dem Vollmondlicht nicht gelang, konnte ich 2020 dafür umsetzen. Ausgerüstet mit einer kräftigen Stirnlampe, übte ich lange bevor sich andere Fotografen hinzugesellten an meinem Bild. Nach ungefähr einer Stunde Üben hatte ich es dann im Kasten, im Osten zeigte sich schon schwach die Morgenröte. Auch bei heftigem Schneefall oder klirrender Kälte war ich schon oft vor Ort. Auch wenn dieser Birnbaum zur Blütezeit nur noch ein Schatten früherer Jahre ist, so erfreut er uns doch jeden Frühling aufs Neue. Hoffen wir dass er noch einige Winterstürme überlebt! Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter , oder abonniere den RSS Feed. Beides findest du unten in der Fusszeile.
- Baselbieter Kirschblüte 2020
Unter ungünstigen Voraussetzungen fand die Baselbieter Kirschblüte dieses Jahr statt. Corona verhinderte ein gemütliches Beisammensein unter Fotografen. Zudem war der Zauber aufgrund der hohen Temperaturen schnell vorbei. Nichtdestotrotz traf ich einige Fotografen und alle hielten sich an Social Distancing. Den Auftakt zur kurzen Kirschblütensaison machte der Supermond. Zusammen mit Christoph Schlatter probierte ich diesen so gross wie möglich abzulichten. Als Model stand uns ein Fotograf zur Verfügung. Per Handy konnte ich ihn vor den Mond platzieren. Leider ist das Sigma 150-600 Contemporary bei 600mm Abbildungsmässig ziemlich am Anschlag. Das Making of mit dem Sigma 150-600 bei 600mm. Aber mein eigentliches Vorhaben mit diesem Kirschbaum war ein anderes, mit Vollmondlicht! Am folgenden Morgen war ich schon kurz nach 4 Uhr vor Ort. Im Westen hatte es aber schon ein paar Wolken, so dass ich mich beeilen musste und später immer wieder Wolkenlücken nutzen musste. Als erstes war das geplante Foto mit Vollmondlicht an der Reihe. Gleich auf Anhieb erwischte ich die richtige Belichtungszeit. Danach startete ich einige Versuche mit diesem Foto. Erstmal an den richtigen Standort und Belichtungszeit rantasten. Um etwa halb 6 Uhr war der richtige Zeitpunkt gekommen. Im Osten war es schon schwach hell, der Vollmond strahlte durch eine Wolkenlücke und die Belichtungszeit passte. Danach wartete ich auf den Sonnenaufgang, aber schon bald merkte ich dass das heute nichts wird. Die Wolken waren im Osten dick und so zog ich schon bald ab. Ich hatte meine beiden Fotos im Kasten. Am nächsten Abend zog ich wieder durch mein Oberbaselbiet. Der nächste Spot ist inzwischen auch kein Geheimtipp mehr. Das erste Foto von diesem Spot stammt von 2014. Also ist es wiedermal an der Zeit sich mit der neuen Kamera an diesen wunderschönen Ort zu begeben. Für mich eine typische Oberbaselbieter Ansicht. Drei Tage später war ich wieder frühmorgens beim Birnbaum in Rünenberg. So konnte ich auch in aller Ruhe mein Vorhaben umsetzen. Bis endlich alles passte zeigte sich schon ein heller Streifen am Horizont. Das Mondlicht hatte nicht mehr dieselbe Kraft wie 3 Tage zuvor, aber es reichte noch. Kurz darauf trafen auch weitere Fotografen ein. Auch hier wurde das Social Distancing eingehalten. Zum Glück machte ich kurz vor Sonnenaufgang dieses Foto, weil sich meine Befürchtungen bewahrheiteten und die Sonne genau hinter dem kleinen Baum aufging. Man hofft ja immer eine Handy-App könnte sich irren, dem war leider nicht so! Eigentlich war alles viel zu schnell vorbei. Wie jedes Jahr reichte es nur für wenige Fotos. Zum Abschluss der Kirschblüten Saison gelang mir noch von einer Oberbaselbieter Hochebene ein Foto mit Sonnenuntergang, allerdings auch erst im zweiten Anlauf. Unten das Making of zu diesem Foto. Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml
- In der Abofalle
Vor ziemlich genau 4 Jahren wollte ich eine neue Website erstellen. Mit belchen-schweiz.ch war ich an gewisse Grenzen gestossen, oder der Aufwand wurde immer grösser. Ich suchte etwas einfacheres für meine persönliche Website. So probierte ich unter anderem Jimdo aus, aber mit diesem Online-Editor konnte ich mich nicht anfreunden. So landete ich bei wix.com und fand mich gleich auf Anhieb zurecht. Vor ungefähr 1.5 Jahren mussten wir die Seite lightexplorers.ch auch neu erstellen. Diese wurde vorher von Andreas mit Wordpress erstellt und verwaltet. Im Vergleich zu Wix ist Wordpress komplizierter. Was lag also näher als diese Website ebenfalls mit wix zu erstellen. Gesagt getan, alles lief bestens und wir hatten schnell ein gutes Ranking bei Google. Wir erstellten Workshops, einige blendeten wir im Menu aus, andere stellten wir sofort online. So waren wir im Nu auf etwa 16 Workshops. Anders als bei meiner persönlichen Website auf der ich nur zwei Kontaktformulare habe, brauchen wir hier für jeden WS eines. Und natürlich wollen wir dem/der Teilnehmer/in auch eine automatisierte Bestätigung mit den Kontodaten und weiteren Infos zu seiner Anmeldung schicken. Nach ein paar Anfangsproblemen lief alles bestens! Man sieht dass wir 15 Automatisierungen erstellt haben und links oben der Hinweis dass wir das Limit erreicht haben. Irgendwie erinnert mich dieses Vorgehen an etwas was mir jemand vor vielen Jahren erzählt hat: diese Person hatte ein Occasion Auto gekauft. Nach ein paar Wochen rief der Verkäufer an und meinte: "Du bist ja mit dem Auto zufrieden also hätte er gern noch etwas mehr Kohle als bereits bezahlt...." Dann kam Corona.....einige Tages-WS mussten wir absagen oder umschreiben. So auch den WS "Frühling im Baselbiet" . Dieser wurde auf einen Tag gekürzt. Leider löschte ich beim Umschreiben das Anmeldeformular zu diesem WS. Ok, kein Problem....machen wir ein Neues! Aber jetzt zieht Wix erstmals die Daumenschrauben an.....ich kann zwar ein neues Formular erstellen, aber eine neue Automatisierung wird verhindert mit dem Hinweis dass wir unser Gratiskontingent ausgeschöpft hätten und wir neue Automatisierungen kaufen können. Ok....zähneknirschend bissen wir in den sauren Apfel und nervten uns dass wir nicht frühzeitig 10'000 Workshops mit zugehörigen Formularen und Automatisierungen auf Reserve erstellt hatten! Also entschlossen wir uns nach langem hin- und her 10 zusätzliche Automatisierungen zu kaufen. (Ich bin mir ziemlich sicher dass dort im März eine 10 stand) Formulare konnten wir ja noch erstellen (Stand 03/21) So nun haben wir wieder Luft....an die Arbeit und nächsten Workshop erfassen aber oh Schreck! Als ich die Automatisierung erstellen wollte kommt die Meldung "Sie haben zu wenig Automatisierungen... kaufen Sie...." so genau weiss ich den Wortlaut jetzt auch nicht mehr. Jetzt haben wir 120 Euronen pro Jahr zusätzlich investiert und trotzdem geht nix! Ok unverzüglich an den Support geschrieben. Vorerst wurden die zugesicherten 24 Std bis zur Antwort noch eingehalten....allerdings war die Antwort unbrauchbar, höchstens ein Hinweis auf die Bedienungsanleitung....echt schwach das Ganze! Nerv mich noch heute! Das ganze sofort wieder gekündigt. Geld wurde mir auch problemlos zurückerstattet. Später wurde mir klar: ich habe nur 10 Automatisierungen gekauft! Nicht zusätzlich 10 zu den bereits 15 bestehenden! Wie gestört ist das denn!! Ich zahle für etwas und kriege nix dafür??? Hätten wir die restlichen 5 irgendwie aus Versehen gelöscht, sie wären definitiv weg gewesen! So behandelten wir die verbleibenden 15 Automatisierungen wie rohe Eier! Aber was solls, Formulare konnten wir ja erstellen.....der aufmerksame Leser ahnt was kommt.....so überbrückten wir die Sommerpause und fügten den einen oder andern WS hinzu, einfach mit Formular und ohne automatische Antwort (Automatisierung). Ja und dann, so Anfang September kommt die Zeit wo die neuen WS online gehen sollten. Wir kopieren dazu immer einen WS und ändern ihn entsprechend ab. Aber jetzt kommts: Jetzt zieht Wix die Schrauben aber ganz deftig an! Wir können jetzt auch keine Formulare mehr erstellen! Jetzt sitzen wir definitiv in der (Abo)Falle! Ich schrieb den ganzen Schmarrn an den Support von Wix. Innert 24 Std. erhalte ich ja Antwort. Ich wartete gute 48 Std. Wahrscheinlich wurde diese Wartezeit auch einfach so geändert, keine Ahnung ist mir irgendwie auch egal! So ging das tagelang hin und her....jede Frage oder Antwort auf das Supportmail erfordert ja wieder 48 Std Wartezeit.....das könnte jahrelang so hin und hergehen! Viel blabla.... Wir suchten nach Lösungen. Vielleicht sind die Googleformulare die Lösung? Ja Wix lässt uns diese sogar einbauen. Aber es sieht nicht einheitlich aus....grosse interne Diskussionen. Schlussendlich haben wir die 20 Formulare mit den zugehörigen Automatisierungen gekauft. Preis: rund 300 Euro pro Jahr. Schon für eine eigene Mailadresse sind 100 Euro pro Jahr fällig. Ich bin gespannt was für Kosten da noch auf uns zukommen, einige auch von uns genutzte Apps sind noch immer gratis.......vielleicht müssen wir für den "Rechtsklick" Schutz auch bald 100 Euronen pro Jahr löhnen.....es liesse sich noch einiges zu Geld machen! Das mit dem Anbieter wechseln ist so eine Sache und das wissen auch die Leute bei Wix. Warten wir es mal ab..... Fazit: Wix.com ist ein sehr guter Online Editor, man hat sehr viele Möglichkeiten. Es können mehrere Benutzer an der Website arbeiten. Man sollte einfach die Augen offen halten beim installieren neuer Tools. Das ganze ist nicht sehr übersichtlich und transparent. Man installiert ein Tool und findet es toll, denkt sich das ist ja schon im Premium Abo enthalten, das kostet ja schon 200 Euro....Premium tönt doch gut. Man gewöhnt sich an das Tool und will es behalten.....zack schnappt die Kostenfalle zu! Bei Wix gibt es mehrere Premium Abos. Klar, man wird nicht dazu gezwungen, aber ein Hinweis dass ein Tool kostenpflichtig wird, wäre wünschenswert. Das Ascend Tool heisst jetzt Professional, bei der oberen Grafik heisst es noch...."holen Sie jetzt Premium"....schwer hier den Überblick zu behalten. Für eine einfache Website kann ich Wix empfehlen, die Kosten von etwa 200 Euro sind ok. Soll es eine Geschäftsseite werden sind schnell einmal Kosten von 1000€ pro Jahr fällig. Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml
- Warum SEO wichtig ist, auch für Fotografen
SEO ist seit Jahren das Zauberwort für gute Google Rankings. Ich kann das nur bestätigen und verbringe oftmals Stunden mit "Search Engine Optimization" Auf der Grafik oben sieht man deutlich wie wirksam eine Suchmaschinenoptimierung sein kann. Die obere Grafik zeigt meine persönliche Website und die Entwicklung innert 3 Jahren. Im Juni 2017 war die Website ungefähr 9 Monate online. Für mich sind vor allem die Zahlen bei "google/organic" wichtig, sie zeigen mir wie viele Besucher über die Google Suchmaschine auf meiner Seite gelandet sind. Hier kann man natürlich auch die einzelnen Unterseiten anschauen, welche ranken gut, welche weniger. Wo ist noch Optimierungsbedarf. Jede einzelne Seite ist wichtig, sie verbessern das gesamte Google Ranking. Andere Suchmaschinen wie Bing spielen nur eine untergeordnete Rolle. Nett wenn man dort auch gelistet wird....mehr aber auch nicht. Während im Juni 2017 erst knapp 20% via Google auf meiner Website landeten, sind es drei Jahre später schon knapp 50%. Ich denke das ist schon ziemlich nahe dran an meinen Vorstellungen. Natürlich ist die Anzahl an Besuchern noch wichtiger, was nützt es mir wenn 100% der Besucher via Google bei mir landen und nur 10 Besucher den Weg dahin gefunden haben. Die Lightexplorers Website ist erst seit Juli 2019 bei Google Analytics erfasst, trotzdem sieht man auch dort schon erste Erfolge bei Google. Aber die meisten Besucher landen dort immer noch direkt auf der Homepage, meistens durch einen Link. Allerdings ist diese Seite noch nicht so umfangreich wie meine persönliche Seite. Natürlich schaue ich mir auch immer an wie andere Fotografen ranken und bin ich mit einem gleichen Foto nicht unter den ersten 10 in der Google Trefferliste, beginne ich früher oder später mit der Optimierung. Das Ganze ist sehr zeitaufwändig, aber es lohnt sich! Klar ist Social Media auch wichtig, keine Frage! Nur kenne ich dort den Algorithmus nicht, resp. keiner kennt ihn, wir sind ihm total ausgeliefert. Halte ich mich auf meiner Website an die Google Richtlinien stellt sich der Erfolg früher oder später ein..... Es reicht nicht, einfach eine Website online zu stellen und danach neben dem Telefon auf Aufträge zu warten. Das funktioniert nur im Kino. Vor einigen Jahren habe ich mal den Aufruf gestartet auf gegenseitige Verlinkung. Nur wenige sind dem Aufruf gefolgt.....wahrscheinlich die Schlaueren unter den Fotografen....die anderen hatten Angst um ihre Aufträge. Aber so funktioniert Google nicht. Die höher positionierte Website stützt die tiefer positionierte. Wenn ich einen Gegenlink mache, muss auch das Thema stimmen, für Hinz und Kunz mache ich das nicht. Aber auch hier gab es den einen oder anderen Schlaumeier welcher später den Gegenlink auf meine Website klammheimlich entfernt hat. Da gibt es schlauere Werkzeuge, setze ein "nofollow" zum Link und Google beachtet diesen Link nicht mehr. Ein ganz besonders schlauer "Aargauer IT Spezialist" meinte auf meine Nachfrage hin warum er meine Webseite von seiner Linkseite entfernt hat: ".....wie arm muss man sein um regelmässig zu kontrollieren hat er nun den Link ergänzt...." seine Worte :-) War doch eigentlich nett von mir nachzufragen und seinen Link auf meiner HP nicht einfach zu löschen, so wie er das bei mir gemacht hat....die Links kontrolliert übrigens Google... " Beati pauperes spiritu " oder auf deutsch: "selig sind die geistig armen" Auf der Statistik oben sieht man die Suchanfragen und Impressionen der letzten 3 Monate meiner Website. Die untere Statistik stammt von der Lightexplorers Website. Da haben wir noch einige Arbeit vor uns, gewisse Keywords ranken noch nicht wie sie sollten. Den Ausschlag zu diesem kurzen Einblick in Google Analytics gab ein Telefonanruf letzte Woche. Ein Mitarbeiter der grössten Schweizer Tageszeitung suchte ein Foto zu einer Reportage....an sich nichts ungewöhnliches.....aber er meinte: " ...ich habe schon oft nach Bildern bei Google gesucht, ich lande immer wieder bei Ihnen...." Auch die grösste Tageszeitung der Schweiz spart an allen Ecken, auch hier wird gerne Corona vorgeschoben. Ein leidvolles Gejammer musste ich mir anhören. Kurz und bündig, wir wurden uns nicht einig. Die Zeitung wollte 150 Fr. für das Foto bezahlen....#nofeenocontent Du möchtest mehr über Statistiken erfahren? Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml
- Wasserfall Giessen
Schon seit frühester Kindheit war der Wasserfall Giessen bei Kilchberg im Kanton Baselland für mich ein Ort der Ruhe und Entspannung. In den 80er Jahren wohnte ich ganz in der Nähe dieses inzwischen auch unter Fotografen bekannten Wasserfalls. Damals besuchte ich diesen Ort sehr oft. Mein Hund freute sich immer und stürzte sich mit Begeisterung in das kühle Nass. Inzwischen ist dort ein schönes Bärlauchfeld gewachsen. Und jedes Jahr wurde es grösser. Inzwischen "stauen" sich aber die Fotografen bei diesem Bärlauchfeld und es wird während der Blütezeit immer kleiner. Der bekannte Standort beim Bärlauchfeld. Die Folgen sind unübersehbar. Auf dem losen Untergrund werden die Bärlauchpflanzen gleich mit der Wurzel ausgerissen. Handyfoto 2018 Was auf diesem Handyfoto nur schlecht sichtbar ist, sind etwa 4-5 Stellen wo sich Fotografen mitten in das Bärlauchfeld gesetzt haben um das "ultimative Burnerfoto" zu schiessen. Ein Foto aus dem Jahre 2013. Man sieht, dass dieses Bärlauchfeld bis unter die Felswand reicht. Der braune Streifen im Bärlauchfeld entstand durch Schwemmmaterial bei starken Regenfällen, damals waren sicher noch keine Wasserfall - Bärlauch Fotografen dort. Hier hat ein Fotograf eine Furche der Zerstörung mitten in das Bärlauchfeld gezogen, um an einen für ihn noch optimaleren Standort zu gelangen. Handyfoto von 2018. In Natura sieht das Ganze noch viel schlimmer aus. Es ist ein schwieriger Standort, relativ steil und rutschig. Oftmals nur mit Gummistiefeln zu erreichen und diese bieten sowieso weniger Grip auf dem weichen und losen Untergrund. Man stellt sein Stativ am Rand in das Bärlauchfeld, knickt dabei evtl. einige Blätter. Der nächste Fotograf sieht das, stellt sein Stativ noch weiter rein in das Feld. Immer wieder rutscht man ab und die Folgen sind auf den Handyfotos oben zu sehen. Aber die grössten Zerstörer sind wohl diese "Top-Fotografen" welche sich mitten in das kleine Feld platzieren und damit andere Fotografen "zwingen" einen ebenfalls optimaleren Standort zu suchen, damit sie nicht die ganzen Löcher der zertretenen Pflanzen auf dem Foto haben. Dabei werden dann auch wieder ein paar Bärlauchpflanzen zerstört. Fazit: Machen wir keine Fotos mehr? Stellen wir die Kamera in die Vitrine? Oder veröffentlichen wir keine Fotos mehr auf den verschiedenen Social Media Kanälen? Nein, aber wenn sich jeder Fotograf bemüht so wenig wie möglich zu zerstören, werden alle noch sehr lange Freude an diesem Standort haben. Das Stativ nicht mitten in das Bärlauchfeld setzen, darauf achten dass keine Blätter damit geknickt werden. Ich denke so kann weiterer Schaden verhindert werden. Ganz lässt sich eine gewisse Zerstörung sowieso nicht verhindern, daran sind aber nicht nur Fotografen Schuld. Dieser Ort wird von Campern und Picknickern sehr oft besucht. Ich bin gespannt wie sich das weiterentwickelt und ob in wenigen Jahren am Ende der Blütezeit nur noch ein schmaler Streifen vom Bärlauch vorhanden ist. Während früher bei diesem Wasserfall noch ein Schild stand, wonach baden erlaubt sei, wird heute davon abgeraten. Die Kläranlage der Gemeinden Zeglingen und Kilchberg befindet sich nur ein paar Meter oberhalb dieses Wasserfalls. Bei Hochwasser definitiv kein lauschiger Ort. Die Kirschblütenzeit im Baselbiet ist vorbei, hier gibt es einen Rückblick in einem weiteren Blogbeitrag Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #WasserfallGiessen #Zeglingen #Kilchberg #Baselland #Wasserfall
- Baselbieter Kirschblüte 2019
Die Kirschblüte im Baselbiet dauerte dieses Jahr rund 2 Wochen. Also einiges länger als im Vorjahr, als die ganze Pracht innert einer Woche verblüht war. Ich war dieses Jahr sehr oft im Baselbiet, resp. in meinem Oberbaselbiet unterwegs um neue Spots zu suchen. Immer wieder dachte ich über den Begriff "Blueschtfahrer nach und ich wollte diesem verstaubten und auch längst nicht mehr aktuellen Begriff ein neues Gesicht verpassen, mit mehr Dynamik und Schwung, also passend zur heutigen Zeit. So wartete ich an verschiedenen Stellen auf vorbeifahrende Automobilisten. Nicht immer gelang dieses Vorhaben. So wie hier, da passte es gar nicht weil die Strasse eine Senke hat. Andere Spots waren hingegen sehr gut geeignet. So wie hier bei Oltingen im Oberbaselbiet. Etwas heikel ist dieses Unterfangen jedoch schon. Viele Autofahrer sehen die Stative am Strassenrand und halten diese für eine Geschwindigkeitskontrolle. Schon ein paarmal musste ich den Automobilisten mein Vorhaben erklären. Einer liess sich erst beruhigen als ich ihm das Foto zeigte. Dafür war er danach ganz begeistert und erklärte sich bereit nochmals ein paar Leuchtspuren zu legen. Das Ergebnis unten kann sich sehen lassen. Warum ich so fasziniert bin von Leuchtspuren und was die Faszination ausmacht, schildere ich in einem der nächsten Blogbeiträge. Anfang April fand unser jährlicher Workshop "Blütenzauber im Baselbiet statt" Da wir den Workshop vorverlegen mussten, hatten wir dieses Jahr etwas weniger Teilnehmer. Nachdem es zwei Tage zuvor nochmals richtig geschneit hatte (siehe Bild unten), war es an diesem Morgen richtig kalt.Trotzdem durften wir einen schönen Sonnenaufgang beim Kirschbaum in Buus erleben. Danach ging es weiter ins Schwarzbubenland, wo aber noch teilweise Schnee rund um die Kirschbäume lag.Auch die Bewölkung verdichtete sich, so dass nur noch milchiger Sonnenschein die Gegend beleuchtete. Also zogen wir es vor in einem Cafe eine Stärkung zu uns zu nehmen, denn es warteten noch einige Spots auf uns. Das Mittagessen nahmen wir wie gewohnt im Berghaus Ober-Bölchen zu uns. Auch das übliche "Blütenzauber" Dessert durfte nicht fehlen. Danach ging es weiter zu einer Obstplantage mit Kirschbäumen so weit das Auge reicht und alle schön in Reih und Glied. Es war ein abwechslungsreicher und sehr langer Tag. Zum Schluss des Workshops fuhren wir nochmals ins Schwarzbubenland um den Klassiker mit Leuchtspuren zu fotografieren. Wir passen diesen Workshop jeweils auf die Teilnehmer an. Besuchen also nicht immer die gleichen Spots, so dass auch Teilnehmer welche schon einmal dabei waren auf ihre Kosten kommen. Es lohnt sich also schon jetzt den Termin Mitte April 2020 zu reservieren, dann findet der nächste "Blütenzauber" Workshop statt. Ja und dann ist da noch der inzwischen schweizweit bekannte Birnbaum in Rünenberg. Eigentlich ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Dieses Jahr trug er so wenig Blüten wie noch nie zuvor. Trotzdem ist er halt immer noch ein sehr imposanter Baum. Es war ein so kitschiger Morgen. Im Osten hielt sich (zum Glück) hartnäckig eine grosse Wolkenlücke und von Westen näherte sich eine geschlossenen Wolkendecke, welche aber praktisch an Ort und Stelle blieb. Also optimale Voraussetzungen für einen traumhaften Sonnenaufgang. Und so war es dann auch! Hier zwei Handyfotos vor dem Sonnenaufgang. Alleine dieses gewaltige Schauspiel am Himmel zu sehen war das frühe Aufstehen wert. Damit ging für mich eine sehr lange dauernde Periode der Kirschblütenzeit im Baselbiet zu Ende. Nun freue ich mich auf den bevorstehenden Workshop in Berchtesgaden. Dieser Workshop wird ganz sicher ein Highlight im Jahr 2019. Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Kirschblüte #Baselbiet #Oberbaselbiet #Bluescht
- Engadin 2018: Goldene Lärchen
Es war schon Ende Oktober und damit höchste Zeit auch einmal einen Abstecher ins Oberengadin zu wagen. Morgens um 2 Uhr startete ich in Sissach und erreichte um 5.30 Uhr Sankt Moritz. Das erste Ziel war der Stazersee etwas oberhalb. Zufällig war auch noch Vollmond, so brauchte ich für den rund 25 Min. Marsch auch keine Stirnlampe. Immer wieder zogen Nebelschwaden über den See und verliehen der ganzen Szene etwas mystisches, zumal ich auch alleine an diesem vielbesuchten Spot war. Ich nutzte das Mondlicht so gut es möglich war, aber ich wartete auf das Leuchten der Berge kurz vor Sonnenaufgang. Leider erwachte dann auch das Entenpaar und auf der Suche nach Futter zerstörten sie mir oft die Spiegelung, aber im Grossen und Ganzen kamen wir gut miteinander klar. Nach diesem erfolgreichen Morgen wartete die nächste Station am Silsersee. Leider hat das nasskalte Wetter verbunden mit starkem Wind schon einige Lärchen blankgeputzt. So steuerte ich bald den nächsten Spot im Val Morteratsch an. Auch hier war der Höhepunkt der goldenen Lärchen schon vorüber. Trotzdem verbrachte ich 2 Stunden in diesem schönen Tal und genoss auf einem Felsen lokale Spezialitäten. Einige Lärchen leuchteten noch schön goldgelb und so konnte ich doch noch einige Fotos machen. Inzwischen war es früher Mittag geworden und eigentlich hatte ich geplant nochmals zurück zum Silsersee. Aber dann habe ich mich anders entschieden und fuhr über den Albulapass. Das Ziel war der Palpuognasee. Dort erwischte ich noch das letzte Licht und da es praktisch windstill war, auch eine schöne Spiegelung. Im Val Morteratsch. Am Palpuognasee Der Aufenthalt am Palpuognasee war nur kurz, ich wollte auf keinen Fall das beste Licht am Landwasserviadukt verpassen. Da ich noch nie an diesem schönen und vielfotografierten Viadukt war rechnete ich genügend Zeit ein. Schon um 16 Uhr hatte ich nach steilem Aufstieg die Aussichtsplattform erreicht, nun hiess es warten da die Rhätische Bahn nicht im Minutentakt verkehrt. Auch hier war ich alleine und konnte mich entfalten. Eine Langzeitbelichtung von etwa 15 Sekunden lässt das Foto wie ein Gemälde erscheinen. Es wurde dunkler und dunkler.... Zum letztmöglichen Zeitpunkt gelang mir dann doch noch das gewünschte Foto. Bis um kurz nach 19 Uhr stand ich dort oben, die Temperaturen waren zwar angenehm, trotzdem ist es etwas eng mit den Platzverhältnissen und ich war froh endlich den steilen Abstieg in Angriff nehmen zu können. Danach stand noch die lange Heimfahrt an und um 23 Uhr erreichte ich Sissach.
- Eine Reise durch den Schweizer Jura
Teil 1: DAS OBER-BASELBIET Bis vor einigen Jahren kannte ich nur wenig vom Schweizer Jura. In meiner Kindheit kam mir jedesmal das grosse Grauen wenn es hiess, wir fahren in die Freiberge. Da wusste ich schon im vornherein, mir wird schlecht im Auto auf diesen kurvenreichen Strassen. Einzig der Weissenstein mit dem Sessellift, die Wasserfallen mit der Gondelbahn oder St. Ursanne war mir ein Begriff und natürlich der Bölchen. Aber der liegt ja quasi vor meiner Haustüre. Alles andere war mir zu kurvenreich. Beginnen wir die Reise also auf meinem Lieblingaussichtspunkt, der Bölchenfluh. Es gibt keinen anderen Aussichtspunkt im Schweizer Jura, welcher eine bessere Rundumsicht bietet als die Belchenfluh. Ganz besonders im Herbst, wenn das Mittelland unter einer Nebeldecke liegt, ist der Bölchen ein Anziehungspunkt für Fotografen und Wanderer. Ganz in der Nähe der Belchenfluh liegt der markante Felskopf der Ankenballenfluh. Während auf der Bölchenfluh die Grenze zwischen den Kantonen Baselland und Solothurn genau mittig über die Fluh verläuft, befindet sich der Ankenballen ganz auf Basellandschaftlichem Boden. Besonders im Herbst, wenn der Nebel von der ersten Jurakette Richtung Baselbiet fliesst, ein Naturschauspiel der ersten Klasse. Der markante Felskopf der kleinen Ankenballen Eine Besonderheit und inzwischen auch eine Seltenheit ist die geschützte Orchideenart Gelber Frauenschuh. Nur noch an einem einzige Ort im Kanton Baselland wächst diese Orchidee: in der Schweizer Belchenregion. Die Reise geht weiter zum Passübergang des unteren Hauenstein, früher ein vielbefahrener Pass, welcher die Nordwestschweiz mit dem Mittelland verbindet. Seit dem Bau des Belchentunnels, Ende der 60iger Jahre, spielt diese Passstrasse nur noch eine untergeordnete Rolle. Zahlreiche verwaiste Restaurants entlang dieser Strasse zeugen noch von besseren Zeiten Aber für Wanderer und Fotografen bietet auch dieser Teil im Schweizer Jura faszinierende Ansichten. Nun kehren wir zurück an meinen Wohnort, nach Sissach. Dieser Ort ist für mich der Ausgangspunkt zu vielen Sehenswürdigkeiten im Oberbaselbiet. Hochebenen, durchzogen von Tälern mit vielen Wasserfällen. Der bekannteste Aussichtspunkt in Sissach ist wohl die Sissacherfluh, leider ist diese Fluh meiner Ansicht nach für Fotografen nicht der Hotspot. Deshalb habe ich auch kein passendes Foto davon. Das Schloss Ebenrain in Sissach liegt in einem grossen Park und bietet viele interessante Ansichten. Von Sissach geht die Reise weiter durch das Homburgertal und dann auf die Hochebene von Rünenberg. Dort steht der mittlerweile weitherum bekannte Birnbaum. Sehr gerne erinnere ich mich zurück an den April 2014 als ich frühmorgens alleine dort stand. Die Idee mit diesem Birnbaum und dem Sonnenaufgang kam mir am Abend zuvor. Am nächsten Morgen passte wirklich alles. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Giessen Wasserfall bei Kilchberg-Zeglingen. Auch das mittlerweile ein vielfotografierter Spot. Auch hier erinnere ich mich wie es zu diesem Foto mit dem Bärlauch kam. Wie oft war ich schon bei diesem Wasserfall und wie viele Fotos davon habe ich schon im Internet gesehen. An einem Abend im Mai 2013 war ich wieder dort. Wie üblich fotografierte ich diesen Wasserfall frontal, da fiel mein Blick auf ein kleines Bärlauchfeld unter der Felswand, damit war ein neuer Hotspot für Fotografen geboren. Damals war das Bärlauchfeld wirklich noch klein. In der Zwischenzeit bedeckt es den ganzen Hügel welcher sich durch Schwemmmaterial gebildet hat. Auch das ein Ort welcher immer mehr Fotografen anzieht, darunter leidet auch das Bärlauchfeld. Aber bis jetzt hat es sich jeweils wieder gut erholt. Ganz in der Nähe befindet sich oberhalb Zeglingen die Zigfluh. Viele Sträucher verdecken zwar die Aussicht, aber mit etwas Fantasie lässt sich auch hier sehr gut die Hochebene von Kilchberg-Rünenberg fotografieren. Ebenfalls bei Zeglingen befindet sich die Staffelalp, dort stehen viele alte Feldscheunen. Im Raum Wenslingen - Zeglingen blühen jeweils im Spätsommer die Herbstzeitlosen. Diese lassen sich je nach Standort sehr schön mit dem Sonnenuntergang fotografieren. Noch ein letzter Blick durch eine Kirschbaumplantage auf das kleine Oberbaselbieterdorf Kilchberg Nun machen wir einen Abstecher in ein typisches Baselbieter Bauerndorf, nach Buus Buus ist ein typisches Oberbaselbieter Dorf und hat immer noch viel von seinem ursprünglichen Charme beibehalten, auch wenn viele Obstbäume verschwunden sind. Einen Blogbeitrag über Buus findest du hier: Buus - Back to the Roots Natürlich sind die blühenden Kirschbäume im Baselbiet nach wie vor ein Anziehungspunkt für Fotografen aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland. Da herrscht jeweils ein emsiges Treiben während rund einer Woche, danach kehrt wieder Ruhe ein im idyllischen Oberbaselbiet. Blühende Kirschbäume bei Buus Der wohl schönste Kirschbaum im Oberbaselbiet. Er wird von seinem Besitzer gehegt und gepflegt. Aber auch von anderen Standorten im Ober-Baselbiet lassen sich die blühenden Kirschbäume wunderbar in Szene setzen, wie hier von einer der typischen Hochebenen. Für mich ist das Foto mit dem BLT Bus eine typische Oberbaselbieter Ansicht. Ein Rapsfeld, ein blühender Kirschbaum und ein gelber Bus der Baselland Transport AG. Dazu alles schön grafisch aufgereiht, fertig ist das Foto. Ein weiteres Highlight für Fotografen ist sicher die alte deutsche Eiche auf einer Kuppe im Ober-Baselbiet. Immer wieder habe ich diesen ganz speziellen Ort die letzten Jahre aufgesucht. Von unzähligen Blitzen getroffen steht sie immer noch. Nun verlassen wir den Baselbieter Jura und ziehen weiter zum Solothurner Jura. Dieser Teil des Schweizer Juras folgt dann im zweiten Teil. Unter dem Label Lightexplorers führen wir auch jedes Jahr 2-3 Baselbieter Foto-Workshops durch. Es würde uns freuen dich bei einem dieser Workshops begrüssen zu dürfen. Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #SchweizerJura #Belchenfluh #Bölchenfluh #Buus #BlühenderKirschbaum #Kilchberg #WasserfallGiessen #Sissach
- Stativtest: Gitzo - Manfrotto
Heute berichte ich über meine Erfahrungen mit den beiden Stativen Gitzo Traveler GK2545T-82QD und Manfrotto 190GO Carbon. Es soll kein technischer Leitfaden sein, sondern ein Test von einem Fotografen, welcher wenig Wert auf irgendwelche technische Spielereien setzt. "Mein Stativ" muss robust sein und nicht gleich bei jeder Windböe in die Knie gehen. Das Manfrotto 190GO Stativ gehört seit einiger Zeit zu meinem ständigen Begleiter in der Bergwelt. Ansonsten nutze ich das "schwere" Manfrotto MT057C4. Links das Manfrotto 190GO Carbon, rechts das Gitzo Traveler anlässlich des Dolomiten Workshop. Seit rund 2 Jahren schnalle ich jeweils bei meinen Bergtouren das Manfrotto 190GO mit dem Kugelkopf XPRO mit der RC2 Schnellspannhalterung an meinen Fotorucksack. Es ist leicht und hat eigentlich alles was zu einem guten Stativ gehört. Da ich jedoch kein Fan von Kugelköpfen bin, tue ich mich immer etwas schwer mit dem Ausrichten der Kamera. Ich bin den 3-Wege Neiger MHXPRO-3W ebenfalls von Manfrotto gewohnt, der ist aber fix an meinem "schweren" Manfrotto MT057C4 montiert. Das Manfrotto 190GO mit dem Kugelkopf XPRO wiegt rund 1.80 Kg und lässt sich damit problemlos an jedem Fotorucksack befestigen. Der Kugelkopf von Manfrotto ist eine etwas knifflige Angelegenheit, ich kam da mit dem Gitzo auf Anhieb zurecht. Aber mit etwas mehr Gefühl und Erfahrung lässt sich auch dieser gut bedienen. Wie auf einem Foto oben zu sehen ist lässt sich die Mittelsäule ganz einfach in die Waagrechte bringen und damit lässt sich auch bodennah fotografieren. Allerdings habe ich bei einem hastigen Versuch, es musste schnell gehen, die Mittelsäule herausgerissen und hielt plötzlich zwei Teile in der Hand. Zum Glück fand ich alle Teile wieder und habe auch handwerklich geschickte Kollegen. Martin Schnetzler setzte mir das Stativ dann zuhause wieder zusammen. Anlässlich unseres Matterhorn Workshop im August 2017, konnte ich das Gitzo Traveler Set am Tag vor dem Workshop ausgiebig testen. Ich kann mich noch gut erinnern als ich es im Zimmer der Fluhalphütte zum ersten Mal in den Händen hielt: "Wow ist das genial und schön". Da klappert nichts, alles macht einen stabilen und soliden Eindruck. Abends am Stellisee konnte ich es einem ersten Härtetest unterziehen. Eines gleich vorneweg, es hat mit Bravour bestanden, ich denke mit dem kleinen Manfrotto wäre meine Nikon D810 im Stellisee baden gegangen, aber das ist wieder eine andere Geschichte, später dazu mehr. Gewichtsmässig sind beide in der gleichen Kategorie anzusiedeln. Das Gitzo mit dem Kugelkopf GH1382TQD wiegt wie das Manfrotto rund 1.80 kg. Allerdings fühlt sich das Gitzo Stativ hochwertiger an, auch optisch macht es für mich etwas mehr her. Zudem hat es eine Arca Swiss kompatible Schnellwechselplatte und das heisst, es können verschiedene Schnellwechselplatten benutzt werden. Damit sind wir auch schon beim grössten Nachteil dieses Stativs. Die Gitzo Schnellwechselplatte genügt meinen Ansprüchen nicht. Da ich mit meinem Material (ausser der Kamera) doch eher rustikal umgehe, verklemmt sich diese Gitzo Stativplatte gerne an der Kamera. Sie ist dann jeweils nur mit einer grossen Kraftanwendung zu entfernen. Aber da gibt es genügend andere und bessere Arca Swiss Schnellwechselplatten im Angebot, z.B. von Uniqball oder Novoflex. Ich würde da gleich eine solche dazu kaufen. Dieses Problem gibt es beim Manfrotto Kugelkopf nicht. Ich liebe dieses System und bin es seit Jahren gewohnt, und wenn ich einmal was für gut befunden habe, bin ich schwer wieder davon loszubringen. Beim Gitzo Traveler ist das bodennahe fotografieren ebenfalls kein Problem. Im Lieferumfang ist eine kurze Mittelsäule dabei, diese lässt sich schnell wechseln. Die für mich wichtigste Kategorie ist die Stabilität. Vor ein paar Jahren fegte mir auf den windigen Jurahöhen ein starker Windstoss mein damaliges Manfrotto Stativ aus der "Sonderangebotsklasse" einfach um. Ich hatte Riesenglück dass die Kamera nicht auf einen der zahlreichen Steine fiel. Seither lasse ich mein Stativ ungern mit montierter Kamera unbeaufsichtigt stehen, es sei denn ich benutze das rund 4.50 kg schwere Manfrotto MT057C4, das kann ich auch bei Wind in Sturmstärke unbeaufsichtigt stehen lassen. Aber genau das habe ich letztes Jahr im Vorfeld des Matterhorn Workshops gemacht. Das Gitzo Teststativ stand am Stellisee und ich sass hinten auf einem der Steine und wartete auf den Sonnenuntergang. Leider blieb ein Fotograf mit seinem Bein am Stativbein hängen. Die Kamera schwankte und neigte sich gefährlich Richtung Wasser und ich musste tatenlos zusehen! Im letzten Moment konnte er das Stativ noch fassen. Ich habe meine Nikon schon auf einem Tauchgang gesehen. Da hat das Gitzo GK2545T einen tadellosen Job gemacht! Mit dem Manfrotto wäre die Kamera wohl baden gegangen. Beim Gitzo Stativ lassen sich die Beine nach oben klappen und wirkt damit sehr kompakt. Allerdings lässt es sich so nur schwer, oder besser gesagt unsicher an meinem F-Stop Tilopa befestigen, deshalb klappe ich die Beine jeweils nicht zusammen. Aber das sind Details die nicht wirklich wichtig sind. Wichtig ist: Das Gitzo macht einen äusserst stabilen und hochwertigen Eindruck, für mich ein richtiges Schmuckstück. Auch das Manfrotto ist schön, aber nicht ganz so stabil, die untersten Beinauszüge haben doch eher die Form von Streichhölzern und ich entferne mich nur so weit weg vom Stativ dass ich es im Ernstfall problemlos greifen kann. Da habe ich beim Gitzo das sicherere Gefühl. Das Gitzo Trabveler Stativset GK2545T-82QT kostet im Fachhandel knapp 1000 Fr. Während das Manfrotto 190GO Set rund 600 Fr. kostet. (Beide mit Kugelkopf) FAZIT: Du suchst ein stabiles, leichtes und tadellos verarbeitetes Stativ und Geld spielt keine Rolle, du willst nur das Beste: Kauf das Gitzo. Du erhältst einen "treuen Begleiter" , egal ob in der Natur, in den Bergen oder auch in der Stadt. Bist du eher der Gelegenheitsfotograf oder hast eine Systemkamera, dann machst du mit dem Manfrotto auch nichts falsch! Allerdings sei dir im Klaren darüber, dass dich die "Fotografen Krankheit" erwischen kann und du kaufst zweimal. Bei Kropf Multimedia in Herzogenbuchsee kannst du beide Stative testen und so das richtige Modell für dich aus einer grossen Stativauswahl aussuchen. Dieses Gitzo Stativset kannst du als Hauptgewinner beim Fotowettbewerb von Lightexplorers gewinnen! Meine Eindrücke über die NiSi ND und Verlaufsfilter kannst du in diesem Beitrag nachlesen: NiSi und Lee Filter Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Manfrotto #Gitzo #Stativtest
- Ich liebe Statistiken
Ich hatte früher beruflich oft mit Statistiken zu tun, irgendwie ist das hängengeblieben. Heute benutze ich verschiedene Tools um zu sehen wo steht meine Website bei Google, andere Suchmaschinen sind ja nicht mehr relevant. Was viele vielleicht nicht wissen, ich habe jahrelang in der EDV Branche gearbeitet. Ich erstellte Programme im Bereich Lohn- und Personalmanagement. Damals hauptsächlich für Reisebüros und die Chemie. Da ist wohl etwas von der Faszination EDV übriggeblieben, auch wenn ich heute meilenweit von einem EDV Profi entfernt bin. Ein interessantes Tool um feststellen zu können wo deine Website steht, findest du auf seitwert.de Ich benutze dieses Tool regelmässig. Die Grafik oben ist vom 08.06.2017. Das Ranking steigt ständig. Wie man bei der Rubrik "Gewichtung bei Google" sieht, weist meine Seite adrian-wirz.com doch schon einen sehr hohen Index auf, obwohl es die Website erst seit 9 Monaten gibt. Natürlich kann ich hier keine lange Anleitung geben, aber ein paar Tipps habe ich schon auf Lager. Wichtig ist ein SSL Zertifikat, das erhältst du bei deinem Hosting Anbieter. Einige kosten etwas, andere machen das gratis. Ob du schon eines hast, merkst du daran ob deine Website mit http oder https beginnt. Ist letzteres der Fall, hat dein Hosting Anbieter dieses Zertifikat schon. Das ist für das Ranking einer von vielen Faktoren die wichtig sind. Backlinks, das sind Links die von fremden Webseiten auf deine eigene verweisen. Bis vor wenigen Jahren war dies einer der wichtigsten Faktoren einer Website. Ich erinnere mich wie ich da vor etwa fünf Jahren für die Seite belchen-schweiz.ch unzählige Anfragen wegen einer Verlinkung machte, mit wenig Erfolg, ich hatte damals einen PR 1, das war für andere Webseiten nicht wirklich interessant.. Bis mir die Idee kam Gemeinden anzufragen, inzwischen sind es etwa 45 Gemeinden die auf belchen-schweiz verweisen. Und siehe da, mein Ranking stieg und stieg. Gemeindewebseiten sind beim Google Ranking von Anfang an hoch bewertet, da die Domain seinen Namen nicht ändert. Allerdings kamen später Linkanfragen von allen möglichen Seiten dazu, aber jetzt war ich an der Reihe um zu selektieren. Jemand fragte mal ob er einen kurzen Gastbeitrag, resp. Werbebeitrag bei der Gämsenseite hinzufügen dürfte......über Hundeshampoos :-) Womit wir beim Domain Namen wären. Sucht diesen sorgfältig aus und ändert ihn danach nicht mehr, sonst beginnt ihr wieder von vorne. Ab einem Domainalter von etwa 5 Jahren beeinflusst auch dieser das Google Ranking. Wie man auf der Statistik unterhalb sieht, weist mein Domainname erst ein geringes Alter auf. Früher sprach jeder nur vom Google PageRank. Seit April 2016 hat Google den Page Rank eingestellt, er hat also keine Bedeutung mehr. Ganz wichtig ist auch auf Wikipedia verlinkt zu sein. Das wird allerdings sehr schwierig und braucht sehr oft Geduld und Nerven. Da die Administratoren dort alles besser wissen und was nicht wissenschaftlich oder sonstwie belegt ist, hat keine Chance. Jetzt stellt sich die Frage, wie konnte ich den entsprechenden Administrator überzeugen? Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Ich bin auch "nur" mit einem Foto verlinkt, aber das genügt fürs erste. Aber das allerwichtigste für die eigene Homepage ist Text! Google liebt Text, je mehr desto besser! Aber schreibt eigenen Text und kopiert ihn keinesfalls von irgendwo, ausser vielleicht von Wikipedia. Google bemerkt doppelten Content ziemlich schnell und im ungünstigsten Fall landet ihr mit eurer Website in der Google Sandbox wo ihr dann nur schwer wieder rausfindet. Das heisst, ihr taucht längere Zeit nicht mehr in der Trefferliste auf. Einen Google Ratgeber findest du hier: Richtlinien für Webmaster Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bezeichnung der Fotos. Sucht jemand auf Google nach "Sonnenuntergang Hofmätteli" wird wohl kaum das Foto mit der Bezeichnung DSC_75290 in der Google Trefferliste auftauchen. Andererseits wenn man in der Bildersuche ganz oben erscheint, steht man auch beim "Bilderklau" zuoberst. (Zitat Jan Geerk) Ich habe vor einiger Zeit mal einen Post auf Facebook gelesen, da behauptete einer man solle nur die besten Fotos auf seine Homepage laden. Was sind die besten? Was für mich das beste Foto ist, sieht ein Kunde oder Google meistens ganz anders. Deshalb lade ich auch Fotos hoch welche aus meiner Sicht nicht zu der Kategorie "Mega Burner" gehören. Wenn man ein paar Faktoren wie Links, Fotos mit Namen bezeichnen und viele eingehende Links berücksichtigt, klappt das auch bei Google, aber nicht von heute auf morgen. Natürlich gehören noch einige andere Faktoren dazu, es gibt auch einiges im Web zu diesem Thema zu kaufen. Ich würde die Hände davon lassen, Google kennt fast alle Tricks. Google Analytics (Grafiken oben) und Google Webmastertool benutze ich oft. Bei Analytics kann ich die aktuellen Besucher sehen oder auch über welchen Link jemand auf meiner HP gelandet ist. Die Grafik oben zeigt die aktuellen Besucher auf meiner HP nach der Veröffentlichung eines Blogs und der Top 12 von 2016. Den Besucher selber kann ich aber nicht identifizieren, auch sind die Ortsangaben nicht sehr genau. Bei mir selber zeigt es jeweils Basel an, obwohl ich gute 20 km davon entfernt wohne. Die Grafik oben zeigt die Besucherstatistik in Google Analytics nach der Veröffentlichung der "Wall of Fame 2016". Das heisst, etwa 1200 Personen interessierten sich an diesem Tag für diese Top Fotos von nationalen und internationalen Fotografen. Bei den Google Webmastertools sehe ich mit welchen Suchbegriffen ich weit oben in der Trefferliste stehe. Beide Tools kriegst du gratis bei Google, du musst nur mit einer Google Mailadresse registriert sein. Allerdings muss man Zugriff auf den HTM Code der eigenen Homepage haben um den Code einzufügen. Natürlich interessiert mich auch ob mein Blog gelesen wird und wie oft. Auch dazu habe ich ein Tool welches allerdings beim Homepage Anbieter integriert ist. Auf der folgenden Statistik sieht man die beiden meistgelesenen Blogs. ( Für mich unerklärlich wieso der Hirzel an erster Stelle steht :-) ) Ich habe absichtlich nur die beiden ersten Einträge veröffentlicht. Es zeigt mir welcher Blog kommt gut an und welcher nicht. Bei einer weiteren Statistik sehe ich welche Schlagworte häufig angeklickt werden. Hier steht "Rämisgummen" zuoberst. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten die eigene Webseite im Auge zu behalten und festzustellen ob die Massnahmen greifen. Ich finde es ein interessantes Thema. Natürlich ist das SEO (Suchmaschinenoptimierung) ziemlich oberflächlich gehalten, aber so ist es für die meisten verständlich. Du möchtest meinen Blog abonnieren? 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- Die "eiserne" Bergföhre
Seit vielen Jahren schon steht sie da, vom Blitzeinschlag beschädigt, trotzt sie allen Widrigkeiten und ist inzwischen zum beliebten Fotosujet von manchen Fotografen geworden. In Japan und Korea haben Föhren eine wichtige Bedeutung, sie stehen für Langlebigkeit, Stärke und Geduld. Schon oft war ich dort oben im Schweizer Jura, der Blick geht über das Mittelland und reicht bis zu den Viertausendern im Berner Oberland. Weit unten hört man den morgendlichen Berufsverkehr. Ich geniesse jeweils die frühen Morgenstunden, erlebe wie sich der Himmel von einem dunklen Blau in ein zartrosa und Orange verwandelt. Warte bis das erste Morgenlicht die verstümmelten Äste der Föhre beleuchten. Dieser Bergföhre hat wahrscheinlich ein Blitzeinschlag die Flügel gestutzt. Sie wächst nur noch in der Breite. Auch die vielen Herbst- und Winterstürme, so wie die exponierte Lage, haben wohl zu ihrem Aussehen beigetragen. Hinter dem Grat herrscht einfach Stille, man hört nur das frühmorgendliche Gezwitscher der Vögel. Nur kurz verhüllt dicker Nebel die Föhre. Strömender Regen und Nebelschwaden verleihen der Bergföhre etwas mystisches. Sonnenuntergang bei der Bergföhre auf dem Roggen Weitere Fotos von dieser Bergföhre auf dem Roggen findest du hier: Bergföhre Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Föhre #Blitz #SolothurnerJura





































