
Adrian Wirz
Fotografie

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- Ayrton Senna: Adeus Campeão
Heute vor 24 Jahren verunglückte der 3-fache brasilianische Formel 1 Weltmeister Ayrton Senna in Imola tödlich. Ein paar Erinnerungen an einen grossen Champion und die Formel 1 Szene von damals. Ayrton Senna in Monaco 1987. Im Sommer 1983 ermöglichte Frank Williams dem damals 23-jährigen Brasilianer die ersten Formel 1 Testfahrten in Silverstone (GB). Die erste Formel 1 Saison fuhr er 1984 für Toleman-Hart. Damals ein aufstrebendes Team, mit einem von John Hart konstruierten 4-Zylinder Turbo und einem genialen Konstrukteur, Rory Byrne. Ayrton Senna im Toleman Hart in Silverstone 1984 Schon bald kam seine grosse Stunde, in Monaco 1984. Bei strömendem Regen fuhr er eines seiner unvergesslichen Rennen. Während an der Spitze Fahrer wie Nigel Mansell oder Niki Lauda ihre Wagen in der Leitplanke parkierten, machte Senna Runde um Runde Positionen gut und fand sich auf dem 2. Platz. Nur Prost war noch vor ihm und bereits in Sichtweite. Jedesmal wenn Prost über die Ziellinie fuhr fuchtelte dieser wild mit den Armen und forderte den Abbruch. Ayrton Senna in Le Castellet (F) 1986. Das Rennen wurde dann auf Geheiss von Jean.Marie Balestre (FISA Boss) abgebrochen, ebenfalls ein Franzose wie Alain Prost. Ein Schelm wer dabei Böses denkt. Mit diesem Balestre hat Senna später noch manchen Zwist ausgefochten, dicke Freunde wurden diese beiden nie. An meine erste Begegnung mit Ayrton Senna mag ich mich noch sehr gut erinnern. Das war 1986 in Le Castellet (F). Wie so oft in diesen Jahren, schmiss ich am Freitag spätestens um die Mittagszeit "die Kelle in die Ecke" und machte mich auf den Weg zu einem Formel 1 Rennen in Europa. Manchmal kam ich gerade noch rechtzeitig zum Arbeitsbeginn am Montag wieder zurück ins Büro. Nach dem Abschlusstraining am Samstag suchte ich mir einen Weg in die Boxen, kletterte über einen Stacheldraht und drin war ich. Stolz spazierte ich zwischen all den VIP's durch und schon bald stand ich vor der Lotus Box. Ayrton Senna wechselte 1985 zu Lotus-Renault, einem damaligen Spitzenteam und konnte in der Zwischenzeit auch schon zwei Grand Prix gewinnen. Auch sein erster GP Sieg 1985 in Estoril (P) einfach sensationell. Er pflügte auch hier im Dauerregen über die Strecke, während es mehr als das halbe GP-Feld von der Strecke spülte. Heute undenkbar dass bei solchen Verhältnissen auch nur ein Formel 1 Motörchen gestartet wird. Interessiert sah ich dem Werken in den Boxen zu, es wurde dunkler und dunkler, eine Box um die andere machte Feierabend. Nur in der Lotus box herrschte noch emsiges Werken. Und immer dabei Ayrton Senna! Während sich die anderen Formel 1 Fahrer schon längst den kulinarischen Genüssen widmeten. Sehr oft kam er zu den rund 10 verbleibenden Personen vor der Box und erfüllte Autogrammwünsche, oder posierte für ein Foto. Ich erinnere mich, dass erst kurz vor Mitternacht die Rollläden in der Lotus Box heruntergelassen wurden. Leider flog Senna im Rennen gleich in der ersten Runde von der Strecke, unmittelbar vor meinem übersichtlichen Stehplatz kriechte er unter den Reifenstapeln und Maschendrahtzaun hervor. Ayrton Senna 1986 in Ungarn. Viel Aufmerksamkeit wurde dem damals ersten Ostblock Grand Prix in Ungarn 1986 überall in den Medien geschenkt. Ich wollte natürlich dabei sein. Einen letzten grossen Ausflug wollte ich meinem alten Renault noch schenken, der fabrikneue, turbobefeuerte Renault war schon seit Mai beim Händler bestellt! Am Freitagmorgen kam der Anruf vom lokalen Renault Händler "Dein Turbo ist da, kannst ihn morgen abholen" Ups, jetzt war ich in der Zwickmühle! Aber da ich den Neuen ja am Morgen abholen kann, sollte das reichen für eine Ausfahrt nach Ungarn. Schon um die Mittagszeit an diesem Samstag befand ich mich auf der Überholspur Richtung Budapest, alles verlief reibungslos, das Turbomotörchen pfiff bei jedem Gasstoss friedlich vor sich hin.....bis zum Grenzübergang nach Ungarn, dort stoppte mich ein Zöllner und verlangte das Visum. Hmmm......hatte ich aber nicht! Aber er war so entzückt über meinen roten Flitzer mit grossem "Turbo" Schriftzug auf den Seiten, dass ihm meine Absicht schnell klar war und er mir freundlicherweise einen Stempel in meinen Pass drückte! Aber in Ungarn klappte es nicht mit dem in die Boxen schleichen, zuviele Aufpasser. So suchte ich mir den passenden Standort um zu fotografieren. Ich fand diesen in der Nähe der Boxeneinfahrt, hier mussten die Autos abbremsen, falls sie die Box aufsuchen wollten. So gelang mir mancher Schnappschuss. Senna beendete diesen ersten Ostblock Grand Prix auf dem 2. Platz hinter seinem Landsmann Nelson Piquet im Williams Honda. Trotz mehrmaliger Versuche gelang es ihm nie sich auf der sehr kurvenreichen Strecke an Piquet vorbeizudrücken. Am Montagmorgen war ich wieder im Büro und telefonierte dem Renault Händler um den ersten Ölwechsel anzumelden! Ich muss heute noch schmunzeln über seine Reaktion: " Nein du musst erst bei 2000 km den ersten Ölwechsel machen, dann ist der Motor eingefahren..." Ich erklärte ihm dass ich aber jetzt schon rund 2500 km auf der "Uhr" habe. Für mich war das Jahr 1986 das faszinierendste Jahr der Formel 1, die PS Zahlen stiegen bei jedem Rennen um ca. 25-30 PS. Ende Saison hatte der Renault Turbo im Lotus 1500 PS mit den damaligen 1500 cm³ Motoren und 5.5 Bar Ladedruck bei einem Gesamtgewicht von 540 kg. Zum Vergleich: mein damaliger Turbo hatte gerade mal 0.65 bar Ladedruck bei ebensovielen Kubikzentimeter Hubraum. Später erhöhte ich den Ladedruck auch "geringfügig". Mein Garagist merkte das natürlich und erklärte mir mit Entsetzen: "Du verlierst die Garantie!" ...war mir schon bewusst..... Was vielen aber heute nicht bewusst ist, praktisch jedes Auto besitzt heute einen Turbolader, nur das damals berühmte Turboloch, ist kaum mehr spürbar. Was ist ein Turboloch? Du stehst voll auf das Gaspedal, im ersten Moment passiert nicht viel, dann nach einer (Gedenk)Sekunde setzt der Schub mit Gewalt ein! Meine Reifen dankten es jeweils mit knapp 4000 km Laufleistung Viele Formel 1 Fahrer jammerten das diese Autos nicht mehr fahrbar sind, einen Senna hörte ich nie jammern. Eine Szene hat sich mir besonders eingebrannt. Ich stehe an der Steigung auf der Start-Zielgerade in Le Castellet, Keke Rosberg kommt um die 1. Gang Kurve und beschleunigt die Steigung hoch, bei jedem der 5-Gangwechsel ein Megaknall aus dem Auspuff gefolgt von einer Stichflamme, das Heck droht jedesmal auszubrechen ob der unbändigen Kraft des Porsche Turbo Motors, völlig ungerührt knallt er die Gänge rein und stürmt mit ausbrechendem Heck den Hügel hoch. Im darauffolgenden Jahr wurden die Turbos in der Formel 1 eingebremst mit dem Pop Off Valve, welches nur noch einen Ladedruck bis 4.0 Bar zuliess und 1988 sogar nur noch 2.5 Bar. Ab 1989 waren nur noch Saugmotoren zugelassen. Mit dem Formel 1 Virus wurde ich schon in früher Kindheit infiziert, ich mag mich noch an den regnerischen Sonntag im April 1968 erinnern als Jim Clark auf dem Hockenheimring tödlich verunglückte. Im selben Jahr sah ich zum ersten Mal live einen Formel 1 Wagen in Action. Beim Bergrennen Saint Ursanne-Les Rangiers war Jo Siffert mit seinem Lotus am Start. Unvergesslich wie er da auf nasser Strasse mit Bleifuss Richtung S-Kurve hochdonnert und nach ein paar Sekunden im Wald verschwand. Das war rund einen Monat nach seinem ersten GP Sieg in Brands Hatch. Auch er verunglückte 3 Jahre später tödlich, auf genau diesem Kurs in England wo er als erster Schweizer einen GP Sieg erringen konnte. 3 Weltmeisterschaften, 41 GP Siege und 65 Pole Positions konnte Ayrton Senna bis zu jenem tragischen 1. Mai 1994 feiern. Heute wird von jenem schwarzen Wochenende in Imola 1994 gesprochen. Es begann mit einem Abflug von Rubens Barrichello im freien Training am Freitag, welcher mit einem Spitalaufenthalt endete. Dann kam der Samstag und das Abschlusstraining. Der Österreicher Roland Ratzenberger war erst Anfang Saison in die Formel 1 eingestiegen. Er verlor die Kontrolle über seinen Simtek, an einer der schnellsten Stellen in Imola und prallte ungebremst in die Mauer. Er war sofort tot. Der folgende Sonntag, der 1. Mai 1994, es war ein Frühsommerlicher Tag. Gleich beim Start knallte es im hinteren Feld und das Rennen wurde durch das Safety Car neutralisiert. Unglaublich aber wahr, das Safety Car war ein normaler Opel Vectra, bei welchem die Bremsen schon nach 2 Runden mit Höchsttempo wirkungslos waren. Ayrton Senna fuhr als Führender kurz neben das Safety Car, um dem Fahrer zu signalisieren schneller zu fahren. Das war diesem aber nicht mehr möglich und die Reifen der Formel 1 Autos dahinter kühlten bedenklich ab. Kalte Reifen-keinen Grip mehr. Nach dem fliegenden Neustart setzte der dahinterliegende Michael Schumacher Senna mächtig unter Druck. In der zweiten Runde verlor Senna die Kontrolle über seinen Williams-Renault und flog in der Tamburello Kurve mit über 300 km/h ab, es gelang ihm noch das Auto auf knapp 200 km/h zu bremsen, er flog aber in spitzem Winkel in die Mauer und ein Teil der rechten Vorderrad Aufhängung durchbohrte seinen Helm und fügte ihm tödliche Verletzungen zu. Ayrton Senna: 21.03.1960 - 01.05.1994 Verschiedene Theorien kursieren was schlussendlich zum Unfall geführt haben könnte. Meine Version: Der Williams war nicht mehr das führende Formel 1 Auto wie noch die Jahre zuvor. Benetton mit Michael Schumacher hatten mächtig zugelegt, ob legal wird sich nicht mehr beweisen lassen. Ich vermute illegal. Ayrton Senna war mächtig unter Druck, er konnte die ersten beiden Rennen dieser Saison jeweils aus der Pole Position in Angriff nehmen, kam aber bei beiden Rennen nicht ins Ziel. Michael Schuhmacher gewann beide Grand Prix. Ich behaupte, der Williams verlor bei der Tamburello Kurve den Anpressdruck und dadurch auch die Bodenhaftung. Auch für mich waren damit die Live Besuche (fast) vorbei, einen Monat später wurde mein Sohn geboren und es gab Wichtigeres als röhrende und lärmende Formel 1 Motoren. Ich verfolgte zwar die Rennen immer noch im Fernsehen, so einfach lässt sich dieses Virus nicht vertreiben. Ein Jahr später, beim Grand Prix von Deutschland in Hockenheim war ich wieder vor Ort. Ich erinnere mich wie neben mir ein paar Schumi Fans jede Menge Bier kippten und im Vollsuff dumm herumlaberten, ihr Geschäft verrichteten sie gleich auf der Tribüne. Ich fragte mich was ich hier eigentlich mache? Ich besuchte bis zum heutigen Tag nie mehr einen Grand Prix. Ayrton Senna in Monaco 1989 Als ich die ersten Streifzüge zusammen mit Roland am Bölchen unternahm, wollte er immer das ich ein Stativ benutze. ( Ich hatte sogar eines aus dem Sonderangebot, Marke "Klapperwackel") Für mich waren Stative etwas für "Warmduscher", ich wollte einen alten Reifen wo ich das Zoom auflegen konnte, Weitwinkelobjektive waren mir damals sowieso suspekt, man sieht ja nix auf dem Foto! Ich war es jahrelang gewohnt mit ölverschmiertem Gesicht und mit Reifenabrieb auf den Armen zu fotografieren. Heute fotografiere ich am liebsten mit Rauhreif auf dem Gesicht und mit von der Kälte gefühllosen Händen. Was ist geblieben? Jede Menge Fotos, viele davon wurden in Zeitungen, Zeitschriften und Büchern veröffentlicht. Und im Gegensatz zu heute wurde damals noch richtig Gage bezahlt. Kontakte zu Fotografen von damals habe ich heute nur noch zu jemandem aus Deutschland. Aber viele interessante Begegnungen mit Fotografen aus ganz Europa bleiben unvergesslich. Damals schrieb man Briefe: " Hallo XXX, bist du dieses Jahr in Spa? Wenn ja reservier mir doch den Platz gleich hinter dem Reifenstapel am Ende der Eau Rouge, du weisst schon......" Ja es waren wirklich interessante Fotografenkontakte. Heute schaue ich auch noch ab und zu Formel 1 Rennen, meistens schlafe ich schon kurz nach dem Start ein. Aber einen Bezug dazu habe ich nicht mehr. Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. 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- Sommerliche Kirschblüte 2018
Jedes Jahr verwandelt die Kirschblüte das Baselbiet in einen Blütenzauber. Dieses Jahr war dieses Ereignis aber speziell. Innerhalb einer knappen Woche explodierte die Natur wegen den sommerlichen Temperaturen jenseits der 25 Grad Marke. Ein wunderschöner Morgen beim Birnbaum in Rünenberg. Ein Blick hinter die Kulissen beim Birnbaum in Rünenberg zum Sonnenaufgang Als ich am 17 April in Nuglar-St. Pantaleon war zeigten sich erst zaghaft ein paar Knospen an den unzähligen Kirschbäumen. Im Oberbaselbiet waren die Bäume noch komplett kahl. Das sollte sich in den folgenden Tagen sehr rasch ändern. Rund 6 Tage später war alles am Blühen. Und die Fotografen schön aufgereiht. Warten auf den Sonnenaufgang bei Buus. Sonnenstern zwischen den Kirschbäumen bei Buus. Ein anderer Morgen bei Sissach Dieses Foto zeigt gleich zwei Besonderheiten weshalb das Baselbiet im Frühling und Herbst besonders attraktiv für Landschaftsfotografen ist. Die Kirschblüte und die Schweizer Belchenregion im Hintergrund. Als letztes blühte der bekannte Birnbaum bei Rünenberg, in der Zwischenzeit auch ein Magnet für Landschaftsfotografen. Es war eine sehr intensive Kirschblüten Woche, aber bei diesen sommerlichen Temperaturen war der Aufenthalt im Freien auch Frühmorgens sehr angenehm. Auch den Blütenzauber Workshop konnten wir bei optimalen Bedingungen durchführen, es ist jeweils der längste Workshop und beginnt eine Stunde vor Sonnenaufgang im Berghaus Ober-Bölchen und endet erst nach dem Sonnenuntergang. Auch dieses Jahr konnten wir wieder das traditionelle Mittagessen im Berghaus Ober-Bölchen geniessen. Blütenzauber Workshop 2017 Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Kirschblüte #Baselland #Baselbiet #BlühendeKirschbäume #Nuglar #StPantaleon #Buus #Birnbaum #Rünenberg
- Verspäteter Frühling 2018
Ende März war ich zusammen mit Andreas Gerth im Kanton Aargau. Er kennt dort ein Naturschutzgebiet wo die Küchenschelle wächst. Spontan fuhren wir an einem warmen und sonnigen Samstag in dieses Gebiet. Wir suchten am Hang nach dieser wunderschönen Blume, von welcher ich schon manche Makroaufnahme bewundert habe. Eigentlich dachte ich dass der ganze Hang voller violetter Blumen ist. Aber wir mussten intensiv suchen und fanden nur 2 Exemplare. So überlegten wir ob wir noch an einen anderen Ort fahren wollten, wo ebenfalls die Küchenschelle wächst. Während wir da auf der Bank sassen, kam von unten her ein dunkler Geländewagen die kurvenreiche Strasse hoch. Es war Christoph Zeegers welcher die gleiche Idee hatte. Er war schon am Abend vorher da und zeigte uns wo mehr von diesen Küchenschellen wachsen. Ein Exemplar passte perfekt! Da ich aber kein Makrospezialist bin verriet mir Christoph einige Tricks, ich denke das Ergebnis darf sich sehen lassen. Herzlichen Dank Christoph. Küchenschelle im Abendlicht In der Zwischenzeit ist es April und von Frühling noch weit und breit nichts zu sehen! Am 1. April 2017 begann es schon kräftig zu blühen im Baselbiet. Unten ein Foto vom 1. April 2017( kein Aprilscherz) Allerdings kam damals 2 Wochen später der grosse Frost und zerstörte die Ernte. Ich war die letzten Tage oft im Oberbaselbiet unterwegs, auf der Suche nach neuen Spots für unseren "Blütenzauber Workshop". Ein Motiv ist mir dabei besonders aufgefallen. Eine wunderschöne und sehr gut erhaltene Feldscheune. Wie sieht das wohl hier aus wenn alles blüht? Wir werden es sehen! Feldscheune im Kanton Baselland. Hier hat der Sturm Burglind im Januar ganze Arbeit geleistet. Da bringt wohl auch der farbenprächtigste Sonnenuntergang nicht mehr viel für ein stimmiges Foto. Anfang April war ich zusammen mit Martin Schnetzler eigentlich in anderer Mission unterwegs, da sich dieser Spot jedoch als sehr schwierig erwies, versuchten wir uns wieder einmal mit Makroaufnahmen, die ganzen Waldränder in der Zentralschweiz waren übersät mit Buschwindröschen und Schlüsselblumen. Ebenfalls Anfangs April war ich noch im Berner Oberland bei einem kleinen Krokussfeld Mitte April kam der Frühling dann aber mit voller Wucht und sommerlichen Temperaturen jenseits der 25 Grad Marke! Kirschblüte 2018 Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Küchenschelle #Makro #Baselbiet
- Fotobuchtest: WHITE WALL Premium
Im Dezember 2017 habe ich mein erstes Fotobuch bei WhiteWall bestellt. Schon zuvor hatte ich einige andere Fotoprodukte bei WhiteWall anfertigen lassen, so unter anderem einige Fotos auf Leinwand. Die Qualität hat mich immer sehr überzeugt. Dieses Fotobuch war für mich persönlich, man weiss nie wie lange diese digitalen Daten haltbar sind. Ich wollte etwas in den Händen halten und so war ein Fotobuch mit 45 Jahren Farbechtheit in A3 Ausführung und auf 250 Gramm dickem Papier mit Seidenglanz Veredelung genau das Richtige. In dieser Ausführung mit 36 Seiten kostet das Buch inkl. Versand in die Schweiz rund 125 Fr. Nicht ganz billig, aber ich wollte für meine Fotos an nichts sparen . So hielt ich mein erstes Premium A3 Fotobuch mit Seidenglanz Veredelung kurz vor Weihnachten 2017 in den Händen. Und ich war begeistert! Dickes Papier und eine Bildqualität wie ich sie zuvor noch nie gesehen hatte. Das verlangte nach mehr! Unzählige Fotos warten noch auf den Festplatten. So bestellte ich nochmals ein Fotobuch in der gleichen Ausführung. Wie das genau funktioniert, möchte ich in diesem Blogbeitrag zeigen. Allerdings sollte man sich über den Zeitaufwand im Klaren sein. Ich benötige jeweils rund 8 Stunden für so ein Buch. 36 Fotos und zwei für den Umschlag erfordern Geduld. Jedes Foto muss mit dem passenden Farbprofil in Photoshop bearbeitet werden. Ich erstelle die Fotobücher jeweils online. Zuerst jedoch muss ich die entsprechenden Fotos in Adobe Photoshop mit dem passenden Farbprofil bearbeiten. Achtung: Umschlag und Innenseiten sind zwei verschiedene Farbprofile. Ich beginne jeweils mit dem kalibrieren meines Eizo Monitors, das mache ich mit einem Spyder 5 Pro. Danach installiere ich die passenden Farbprofile von WHITE WALL. Die findet man auf der WhiteWall Seite zuunterst und heissen dort ICC Farbprofile. Wie man diese installiert und warum man dies machen sollte, ist auch gleich beschrieben. Für mein Fotobuch wähle ich diese zwei Farbprofile aus Das sieht dann in Photoshop so aus: Wenn alles passt kann man die Fotos auf WhiteWall hochladen. Max. 25 MB sind möglich. Die Fotos lassen sich ganz einfach platzieren, auch Texte hinzufügen ist möglich. Ebenso auch Doppelseiten mit Panoramafotos oder ein "Bild im Bild". Das erste Fotobuch hat inzwischen schon einige Strapazen hinter sich und ist schon durch viele Hände gegangen und ich bin erstaunt, wie dieses WHITE WALL Fotobuch das alles wegsteckt. Keine Knicke, gegen Fingerabdrücke ist dieses Buch resistent und sollte es doch mal welche aufweisen, lassen sich diese mit einem feuchten Tuch problemlos entfernen. So wartete ich ungeduldig auf mein zweites Fotobuch. Ich habe alle (kleinen) Fehler welche ich beim ersten Buch noch machte behoben. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und ist wie beim Fotografieren, ganz zufrieden ist man nie! Nach rund 8 Tagen Lieferzeit war es soweit. Gut verpackt hielt ich mein zweites Fotobuch in den Händen und die Spannung war gross. Hier ein paar Handyfotos Meine beiden Fotobücher A3 Premium mit Seidenglanz Veredelung 250 mg. Auch beim zweiten Fotobuch war ich sehr zufrieden. Ein Foto hatte jedoch etwas Farbabrisse im Himmel. Das muss mir wohl bei der Bearbeitung entgangen sein und ich werde in Zukunft vor allem beim Blau noch mehr Vorsicht walten lassen. Aber auch das ist Jammern auf hohem Niveau. Fazit: Auch das zweite Exemplar erfüllte meine hohen Ansprüche voll und ganz. Ich kann WHITE WALL uneingeschränkt empfehlen. Hier der Link zu WHITE WALL Beim Fotowettbewerb von Lightexplorers hast du die Gelegenheit als Monatssieger einen 50 Fr. Gutschein von WHITE WALL zu gewinnen, mach mit und sende uns dein schönstes Foto. Als Hauptgewinn winkt ein Gitzo Traveler Stativset. Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #WhiteWall #Fotobuch #Premium
- Tête de Ran: Arktischer Jura
Mitte Februar war ich zusammen mit Andreas Gerth zweimal auf dem Tête de Ran im Neuenburger Jura. Das erstemal fuhren wir früh am Nachmittag los um die Gegend genau zu erkunden. Dicker Nebel empfing uns auf rund 1400 M.ü.M. Wir schnallten unsere Schneeschuhe an und los ging es. Erfahrungsgemäss weiss ich dass sich auf solchen Höhen die Nebellage jeweils schnell ändert. Während Andreas die Gegend rund um den Gipfel in Augenschein nahm, suchte ich mir einen Weg entlang der Krete, der Schnee lag rund einen Meter hoch und riesige Schneeverwehungen türmten sich entlang des Grats. Aber mit Schneeschuhen waren diese leicht zu meistern. Nachdem zwischenzeitlich die Sonne schien zog gegen Abend der Nebel wieder aus dem Tal hoch. Wunderbare Stimmungen auf dem Tête de Ran Genau richtig zum Sonnenuntergang verzog sich der Nebel. Noch nicht unbedingt das was wir uns erhofften, der passende Spot fehlte noch. Aber ein Anfang war gemacht. Vier Tage später starteten wir einen neuen Versuch. Die Wettervorhersage versprach eisigkalte Temperaturen und Nebel sollte auf dieser Höhe kein Thema sein. Morgens um 4 Uhr ging es los. In Neuchâtel angekommen zeigte das Thermometer im Auto -7 Grad und versprach eine lauschige Schneeschuhwanderung auf den Tête de Ran. Mit jedem Höhenmeter sank die Temperatur und wir scherzten noch, ob wir die -12 Grad wohl noch schaffen. Aber die Temperatur fiel immer tiefer und pendelte sich auf der Vue des Alpes bei -14 bis -15 Grad ein. Ein kurzer Augenschein auf dem Parkplatz, kein Nebel in Sicht. So warteten wir noch etwas im Auto. Aber je länger ich dort wartete, um so schwerer fiel mir die Vorstellung jetzt raus in die arktische Kälte zu müssen. So überwanden wir uns beim ersten hellen Schimmer am Horizont und schnallten unsere Schneeschuhe an den Füssen fest. So wanderten wir rund 20 Minuten bis zum Gipfel, aber in der Zwischenzeit hatte sich Nebel gebildet und verhüllte die ganze Landschaft. War wohl nichts mit einem traumhaften Sonnenaufgang. Wir platzierten unsere Stative und warteten. Plötzlich zeigte sich fahl die Sonne und jetzt musste alles schnell gehen! Ich wechselte ein paarmal den Standort, die Stimmung war einfach traumhaft! Nach diesem frühmorgendlichen Lichtspektakel zogen wir weiter, immer dem Grat entlang. Auf der grossen Weide angekommen, zog es Andreas weiter nach hinten Richtung Wald. Ich blieb an diesem Ort. Frische Luchsspuren auf dem Tête de Ran im Neuenburger Jura. In der Zwischenzeit hatte sich der Nebel in die tieferen Regionen verzogen und gab den Blick frei auf eine wunderschöne und märchenhafte Winterlandschaft hoch oben im Neuenburger Jura. Ich zog meine Spuren in die frischverschneite Landschaft, das Fotografieren stand im Moment nicht im Vordergrund, vielmehr interessierten mich die frischen Tierspuren und ich versuchte herauszufinden welche verschieden Tierarten hier kürzlich ihre Spuren hinterlassen hatten. Aber eine Spur zog meine ganze Aufmerksamkeit auf sich. Ich folgte ihr mehrere hundert Meter. In gerader Linie zog sich die Spur, sie führte direkt über Baumstrünke ohne einen Umweg. Mir war ziemlich schnell klar dass es sich um einen Luchs handeln musste. Ich folgte der Spur bergwärts, verlor sie aber danach auf dem Grat, weil der Luchs wohl auch die Bequemlichkeit liebt und dem Schneeschuhwanderweg folgte. Wie sehr wünschte ich mir in diesem Moment einen Luchs in dieser grandiosen Schneelandschaft zu sehen und zu fotografieren! Nach einer guten Stunde tauchte auch Andreas wieder auf und wir machten uns auf den Rückweg zum Parkplatz und freuten uns riesig über diesen wunderschönen Morgen......aber genauso freute ich mich auf einen Kaffee im nahegelegenen Restaurant. Danach ging es weiter auf den Mont Soleil, welcher an diesem Tag seinem Namen alle Ehre machte. Auf dem Mont Soleil mit Blick zum Chasseral Juvent Windturbine auf dem Mont Soleil. Zum Abschluss war auch noch ein Besuch auf dem Mont Crosin im Berner Jura auf dem Programm. Auch dort erwarteten uns tiefverschneite Tannen in einer faszinierenden Winterlandschaft, da aber auf diesem Berg eine unzählige Langläufer ihre Runden auf der Loipe zogen, war es nicht ganz so ruhig wie auf den vorherigen Jurahöhen. Winterlandschaft auf dem Mont Crosin Danach war die Heimfahrt auf dem Programm, ein langer, anstrengender aber wunderschöner Tag neigte sich dem Ende zu. Zufälligerweise war Roland "Bill" Moser auch gerade auf der Heimfahrt von der Arbeit, wir überholten ihn kurz nach Biel auf der Autobahn und so trafen wir uns noch bei der nächsten Raststätte auf einen Kaffee. Ein weiterer Blogbeitrag vom Tête de Ran im Frühling wenn die Osterglocken blühen, findest du in folgendem Beitrag: Tête de Ran und Vue des Alpes Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. 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- Baselbieter Kirschblüten 2017
Schon ist die Baselbieter Kirschblüten Saison wieder vorbei. es waren 10 intensive und wunderschöne Tage. Dieses Jahr hingen besonders viele Kirschblüten an den Bäumen. Es war schön mit so vielen Fotografen unterwegs zu sein, ich weiss das zu schätzen! Natürlich war auch ein mehrmaliger Besuch beim schönsten Baselbieter Kirschbaum auf dem Programm. Inzwischen ein sehr oft besuchter Spot von Fotografen aus der ganzen Schweiz und auch bald so bekannt wie der Birnbaum bei Rünenberg. Dieses Jahr hatte auch dieser Kirschbaum aussergewöhnlich viele Blüten. Der Besitzer hegt und pflegt den Baum und schaut fast täglich vorbei. So trafen wir ihn auch dieses Jahr und er erzählte uns unter anderem dass er letztes Jahr keine einzige Kirsche pflücken konnte. Die Essigfliege hatte alle Kirschen ungeniessbar gemacht. Hoffen wir dass es dieses Jahr besser wird. Der Baselbieter Kirschbaum.....so schön wie noch nie und mit schönen Wolken am Himmel. Am Morgen vor dem Sonnenaufgang. "Blütenzauber Workshop" beim Baselbieter Kirschbaum. Auf unserer intensiven Erkundungstour vor dem Workshop fanden wir auch diesen schönen Kirschbaum. Hier im Visier der Workshop Teilnehmer. Kirschbäume bei Wenslingen. Martin zeigt schon mal die Richtung an wo die Bäume stehen. Während unserem Workshop besuchten wir auch einen Baselbieter Wasserfall. Unser "Ornithologe" Marco Savoldelli hat eine brütende Wasseramsel entdeckt und von da an beschränkte sich das Augenmerk der Workshop Teilnehmer auf die Wasseramsel. Herzlichen Dank Marco für deine Infos zum "Vogel des Jahres 2017". Auch ein beliebter Spot, einfach typisch Baselbiet. Kilchberg/Baselland. Workshop 2017. Kurz nachdem wir diesen Ort verlassen hatten, kam der Landwirt und besprühte die ganze Plantage mit Insektenschutzmittel. Kurz vor Sonnenaufgang im Oberbaselbiet. Ja, es blüht im Baselbiet! Vollmond beim Dornhof bei Magden. Die blühenden Kirschbäume sorgen für schöne Akzente. Kirschbaum mit Rapsfeld bei Magden. Ein herzliches Dankeschön an Roland Moser, Martin Schnetzler, Andreas Gerth, Sandra Eigenheer, Therese Sommerhalder für die zeitweilige Begleitung und natürlich allen Workshop Teilnehmern. Es war eine wunderschöne Kirschblüten Saison und gemeinsam hat es noch viel mehr Spass gemacht! #Kirschbaum #Kirschblüte #Baselbiet #Baselland #Aargau #Birnbaum #BlühenderKirschbaum #Wenslingen #Rünenberg #Oltingen #Zeglingen #Workshop #blühendesBaselbiet
- Ein Hauch von Meer
März, oftmals eine triste Jahreszeit, vor allem in den Niederungen.Was liegt da näher als der See. Vor allem im Vorfrühling wenn noch fast keine Boote den Steg säumen. In diesen Märzwochen 2017 war ich am Genfersee und am Bodensee, auf der Suche nach Leuchttürmen und Hafeneinfahrten. Auch dem Schloss Steckborn stattete ich einen Besuch in den frühen Morgenstunden ab. Ich liebe diese Tageszeit, alles ist noch still, der See glatt und die Sihlhouetten spiegeln sich auf der Wasseroberfläche. Schloss Steckborn am Bodensee Eigentlich war ich an diesen Tagen ohne grosse Erwartungen unterwegs, ich habe immer etwas Mühe mit der Umstellung von Winter auf Frühling. Für mich waren es eher Routinefotos. Trotzdem bin ich mit der Ausbeute sehr zufrieden. Konstanz am Bodensee. Von allen besuchten Locations gefiel mir die Hafeneinfahrt von Konstanz am besten, das alte "Mohlehäusle" hat einen ganz besonders nostalgischen Charme, fehlt eigentlich nur noch ein stattlicher Dreimaster bei der Hafeneinfahrt. Stattdessen kurvte ein moderner Transport-Katamaran vom einen Seeufer zum andern. Hafeneinfahrt in Konstanz mit dem Katamaran Der dritte besuchte Ort am Bodensee befand sich wie Konstanz ebenfalls auf deutschem Boden, es war Lindau mit seiner dominanten Hafeneinfahrt, gesäumt von einem sehr schönen Leuchtturm und einer Statue mit einem Löwen. Wir befanden uns ja schon in Bayern, was uns die blauweiss karierten Flaggen unmissverständlich klar machten. Hafeneinfahrt von Lindau Einen Artikel zum Schweizer Leuchtturm findest du hier: Leuchtturm des Pâquis in Genf #Lindau #Bodensee #Hafen #Hafeneinfahrt #Konstanz #Steckborn #Schloss #See #Ostschweiz
- Leuchtturm des Pâquis in Genf
Vor ein paar Jahren habe ich ein Foto dieses Leuchtturms am Genfersee im Portfolio von Andreas Gerth gesehen. Ich war sofort fasziniert von dieser Location, weil sie irgendwie nicht "typisch Schweiz" ist. Bei einem Leuchturm denkt man eher an die Nordseeküste aber weniger an die Schweiz. Da Genf für uns nicht gleich um "die Ecke" liegt, war der Wetterbericht besonders wichtig. An diesem Freitag lag Genf hinter einer Wetterfront und so könnte es passen.So fuhr ich zusammen mit Martin Schnetzler Ende Februar das erstemal zu diesem Leuchtturm am Genfersee . Wir entschieden uns für den Abend damit wir noch genügend Licht für eine passende Komposition haben. Leider wird dieser Leuchtturm von vielen Touristen besucht und alle wollen natürlich ein Foto mit dem Leuchturm. So ist es nicht einfach einen Moment zu erwischen wenn der Steg vollkommen menschenleer ist. Da wird mit dem Handy geknipst und geblitzt was die Teile hergeben. Langzeitbelichtungen sind schwierig zu realisieren. Der Sonnenaufgang war natürlich bei unserem ersten Besuch am Genfersee auch ein Thema und zu dieser Jahreszeit sollte es passen. So fuhren wir frühmorgens um halb Vier los. Der Himmel war klar, keine Wolken oder Schleierwolken am Himmel. Aber am Spot angekommen, war vorne beim Leuchtturm schon jemand "am Werken" Da es noch ziemlich dunkel war dachten wir es ist ein Fischer welcher dort seine "Würmer" badet. Ich war zuerst doch sehr enttäuscht, aber der vermeintliche Fischer stellte sich als Fotograf heraus und gesellte sich nach ein paar Minuten auch zu uns. Es war Roman Burri welcher dieselbe Idee hatte. Es ist immer wieder spannend auf den Sonnenaufgang zu warten. Leider spazierte eine Person trotz Protesten meinerseits, genau als die Sonnen hinter dem Wald aufging, zum Turm. Mich nerven solch egoistischen Aktionen jeweils grausam. Eine Langzeitbelichtung vor dem Sonnenaufgang. An dieser Stelle wieder einmal ein herzliches Dankeschön an Martin Schnetzler. Sein Einsatz für ein Foto ist immer wieder erstaunlich. Ein "paar" km mehr oder weniger sind ihm egal wenn die Aussicht auf ein tolles Foto besteht. Unweit vom Leuchtturm des Pâquis am Genfersee steht diese Statue der ehemaligen Kaiserin von Österreich, Sissi. An dieser Stelle am Genfersee wurde Kaiserin Elisabeth 1898 vom Italiener Luigi Lucheni mit einer spitzen Feile ermordet. Wie schön es bei diesem Leuchtturm ist wenn alles vereist ist, kannst du im folgenden Blog nachlesehen und sehen: Ice Age 2018 #Leuchtturm #Genf #Genfersee #HotelBeauRivage #desPâquis #KaiserinSissi #KaiserinElisabeth #Sonnenaufgang
- Social Media und seine Folgen
In letzter Zeit habe ich mir oft über Social Media und seine Folgen Gedanken gemacht. Anlass zu diesem Blog ist eine kürzliche Diskussion auf Facebook. Aber es geht hier "nur" um die Fotografie, die Qualität und auch um die sinnlose Follower Jagd.. Ich selber bin auch oft auf Facebook unterwegs, Instagram eher weniger, und schaue mir tausende Fotos mal genauer und mal oberflächlicher an. Meistens leider nur oberflächlich, dabei hätten es sehr viele Fotografen verdient dass man ihr Foto genau anschaut, weil viel Können und Ausdauer dahintersteckt! Aber der Zeitaufwand die Fotos anzuschauen und evtl. so zu kommentieren damit danach nicht eine endlose Diskussion entsteht ist gross. "Likest du mich Like ich dich.....oder hätschelst du mich im Kommentar hätschle ich dich auch....". Ich kommentiere eher selten Fotos und wenn, weil ich begeistert bin vom Foto! Aber genau so enorm ist der Aufwand zu einem perfekten Foto, mit dem knipsen allein ist es ja nicht getan. Und genau hier hapert es meiner Meinung nach, dieser Aufwand wird von vielen Fotografen gescheut. Auch viele Firmen sind nicht mehr bereit einen anständigen Betrag für ein hochwertiges Foto zu bezahlen. Warum auch? Sie kriegen die Fotos ja meistens gratis, es gibt sogar Fotografen die bezahlen noch dafür damit ihr Foto in den Printmedien erscheint oder geben es gratis ab. Danach kann man voller Stolz auf Facebook posten: "Mein Foto in der Zeitschrift XY.." Solche Fälle sind mir bekannt. So tauchen immer mehr liederlich bearbeitete Fotos in den verschiedenen Medien auf. Ist das der Lauf der Zeit? Ich denke gerade wir Schweizer sind ja bekannt für Präzision und Qualität (anscheinend auch für Kleingeist und Missgunst). Zählt das in der Fotografie nicht mehr? Wollen die Firmen keine Qualität mehr? Ich weiss dass es diese Firmen noch gibt, aber der Trend verlagert sich schon immer mehr Richtung: immer schneller, immer mehr.....und vor allem immer oberflächlicher. Nehmen wir das Beispiel Instagram, für mich ist diese Seite überhaupt nicht geeignet um hochwertige Fotos zu präsentieren, eher für Selfies. Aber was dort vor allem zählt sind Follower! Da werden "Instagram-Fotografen" mit den meisten Followern von Firmen engagiert um irgendeine Destination oder ein Objekt zu fotografieren. Geld kriegen sie oftmals keines dafür, aber kostenlos Kost und Logis. Das Foto wird dann von den zig-tausenden Followern gesehen, da reicht oftmals ein Handyfoto. Aber es ist für Firmen oder Werbeagenturen kostengünstiger und durch die hohe Anzahl an Followern ist der Werbezweck erfüllt. Wie sagte mir kürzlich jemand: " Ich mag Instagram, habe dort schon 1700 Follower!" Da werden auf allen Plattformen Aufrufe gemacht "....folgt mir auf XY". Ja, es stimmt, ich mag "Like" und "Follower" Bettler nicht ausstehen. Auszug eines Aufrufs auf Facebook, oder die "Jagd nach Followern", hier könnte man auch denken Schweizer Fotografen sind alles "Shitstormer". Solche, oder ähnliche Aufrufe findet man zuhauf. Ich stelle mir vor wie so ein "Jäger" stundenlang vor dem Handy sitzt und sich bedankt für die "Likes", oftmals liest man immer dieselben Floskeln: you made my day....du bisch dr bescht....love you....etc....meistens gefolgt von ein paar Herzchen und Blumensträusschen. Ich nenne das Teenie Sprache. Nichts als leere Worthülsen, aber wem es gefällt. Irgendwann geht das Ganze dann nicht mehr auf, wie ist das dann bei 20'000 Followern und 1500 Likes pro Foto? Da muss man wohl irgendwie Zeit sparen, entweder bei der Qualität der Fotos oder beim Bedanken der Likes, dann bleiben so oder so nur noch obige Phrasen übrig. Aber 20'000 Follower können anscheinend das Selbstwertgefühl bei einigen massiv stärken, die Grenze zur Selbstüberschätzung ist dann aber fliessend. (siehe auch letzter Satz) Eigentlich ist Instagram ein absoluter Schwachsinn im Bereich Fotografie. Ich habe kürzlich mal verschiedene Fotografen auf einigen Plattformen verglichen. Einige haben bei Instagram zig-tausend Follower und auf Plattformen wo man die Fotos hochauflösend sehen kann um die 50. Klar wird da Instagram forciert weil dort ja nicht die Qualität zählt sondern die Anzahl Follower. Dort verschwindet jede Sünde bei der Bearbeitung, während diese z.B. bei 500px (Follower kaufen nicht möglich) aufgedeckt wird. Ja, man müsste mehr Zeit in ein Foto investieren. Auf dem Instagram Profil von vielen Fotografen findet man hunderte von Fotos und auf der eigenen Website nur wenige. Finde ich absolut unprofessionell. Dann werden Fotos schnell durch Lightroom gepresst und dann hoch damit auf Social Media. Von Instagram zurück auf Facebook oder umgekehrt. Je oller desto doller....oder je mehr desto besser, so krieg ich noch mehr Follower! "Qualität? Hab ich doch.....sieht man doch an den 250'000 Follower!" Kürzlich schrieb jemand auf Facebook in einem Kommentar nachdem diese Person ein schlecht bearbeitetes Foto auf Facebook postete: " ...Ich habe das Foto von Instagram hochgeladen und dort ist die Qualität schon nicht gut....." Ja und auf Facebook wird sie dann noch schlechter. Man nimmt sich nicht mehr die Zeit ein sauber bearbeitetes Foto zu zeigen. Geschweige denn vorhandene Sensorflecken zu entfernen. Sieht man ja sowieso auf Instagram nicht. Ja, wie man sieht bin ich auch auf diesen Plattformen und noch einigen mehr vertreten. Aber mein Grundsatz lautet nach wie vor: Qualität vor Masse, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern! So sieht ein Foto mit verschmutztem Sensor in der Vergrösserung aus. Aber das sieht man auf den Briefmarkengrossen Fotos auf Instagram nicht. PS: Es steht in keiner Art und Weise zur Diskussion dass alles schlecht ist auf den Social Media Plattformen, im Gegenteil, ich bin auch mit Freude dabei und sehe viele wunderschöne und perfekt bearbeitete Fotos! Mir geht es nur darum dass auf diesen Plattformen die Qualität leidet und dass dies vielen Käufern und Fotografen offenbar keine Rolle spielt und dementsprechend auch viele Fotos hochgeladen werden. Meine Erfahrung zeigt, dass viele Fotos noch immer über die eigene Website verkauft werden, ist bei mir auf jeden Fall so. Dieses Medium sollte kein Fotograf vernachlässigen, was aber leider vielen nicht bewusst ist, oder zuviel Arbeit macht. Ich frage oftmals bei den Kunden nach wie sie mich gefunden haben, Antwort:...."Google". Aber auch schon via Facebook. Ich habe vor wenigen Monaten einen Aufruf gemacht zum gegenseitigen verlinken der Website, es waren nur wenige dazu bereit. Aber das habe ich nicht anders erwartet und ist auch gut so. Wer mich kennt, weiss wieviel Zeitaufwand ich in die SEO ( Search Engine Optimization) investiere. Davon kann jede verlinkte Website profitieren, mit der Folge in den Suchergebnissen bei Google früher auzutauchen. Ist nicht ganz so einfach wie es aussieht, aber wäre ein Anfang gewesen. Das ist vielen nicht bewusst. "Stellen wir mal ne Seite ins Netz und warten neben dem Telefon auf Aufträge...." oder so ähnlich. Dieser Blog soll kein Aufruf sein mir auf Social Media zu folgen, folgt mir lieber auf adrian-wirz.com, aber irgend etwas farbiges und passendes musste hier rein. Und es ist auch keine Abrechnung mit Social Media, sondern ein Aufruf die Qualität bei der ganzen "Like" und "Follower" Jagd nicht zu vergessen. Ich weiss dass dieser Blog von sehr vielen Leuten gelesen wird, früher oder später (warum wohl?) Und zum Schluss für all diejenigen die es nicht wissen und sich von der Anzahl Follower etc. blenden lassen: Follower, Likes, Kommentare und vieles andere kann man sehr günstig im Internet kaufen, einfach mal googeln und nach "Follower kaufen" suchen. Ich hoffe dass mit diesem Beitrag einigen Leuten die Augen geöffnet werden und sich nicht mehr von der "Like und Follower Prahlerei" blenden lassen. Ich habe kürzlich bei einem "Follower Jäger" den folgenden Satz gelesen:"....hier auf Facebook bin ich näher bei meinen Followern....." Solche Sätze sollten eigentlich jedem "Follower" zu denken geben, sie lassen tief in die Seele eines Menschen blicken. Noch zwei Instagram Profile mit der Follower Entwicklung, ich habe alles entfernt was irgendwie zur Identifikation des Instagram Benutzers führen könnte. Bei diesem Profil sieht man deutlich wie es vorerst vor sich hindümpelt und danach einen steilen Anstieg der Follower verzeichnet. Ein Indiz für gekaufte Follower. Beim zweiten Instagram Profil ist ein stetiger und gleichmässiger Anstieg zu sehen. Also keine gekauften Follower. Sachliche Kommentare sind wie immer erwünscht. Hier wieder mal ein Blick "Behind the Scene" #Facebook #Instagram #SocialMedia
- Bernerplatte
Ende November war ich mit Martin Schnetzler beim Rosengarten oberhalb Bern. Ein vielbesuchter Spot und man hat freien Blick auf die Stadt Bern. Tagsüber war es im Mittelland neblig, aber gegen Abend löste er sich langsam auf. Der richtige Zeitpunkt also um das Berner Münster mit Sonnenuntergang zu fotografieren. Eine leicht neblige Stimmung erzeugte ein schön goldenes Licht. Danach wollten wir runter in die Stadt um die Weihnachtsbeleuchtung zu fotografieren. Zuerst genehmigten wir uns aber noch einen wärmenden Kaffee im Restaurant nebenan. Leider ist die Weihnachtsbeleuchtung in Bern nicht so ganz einheitlich, also ich tat mich schwer und konzentrierte mich auf die schön roten Trams. Nun überkam uns aber der Hunger! Wir sind in Bern, also liegt es nahe dass wir einheimische Kost bevorzugen. Eine richtige Berner Platte musste her. Ein passender "Imbiss"(McDonalds) war schnell gefunden! Hier hatten wir sogar die Auswahl: Small-Medium-Large......nach kurzer Rückfrage bei Martin entschieden wir uns für das Medium Menu. Obwohl ich eigentlich der Meinung bin eine deutliche Aussprache zu haben, fragte mich der junge Mann hinter der Theke ob ich die Getränke auch Medium wolle? OK, vielleicht kann er nicht so gut deutsch und ich erklärte ihm dass wir auch die Getränke Medium wollen. Gesagt getan und ganz schnell waren die beiden "Berner Platten" auf dem Tablett. Aber ohhh Schreck! Ein Berner Nationalgericht ohne Kartoffeln? Geht ja gar nicht! Ich erkundigte mich freundlich wo denn die Kartoffeln sind und ob er vielleicht erst noch beim Bauern vorbei müsse? Jetzt wurde der zuvor sehr freundliche Herr aber etwas agressiv! "Du hast nur Big Tasty bestellt!" Ich: "Nö......Big Tasty Menu Medium......" Er: "Ja aber nur Getränke.............." Na ja....wir kamen dann doch noch zu unseren "Kartoffeln"! Ein paar Tage später waren wir wieder in Bern, diesmal frühmorgens um uns nochmals die Weihnachtsbeleuchtung in Ruhe anzuschauen und zu fotografieren. Aber ich fand einfach nichts passendes! Wie ich da so gelangweilt rumstand, näherte sich ein junger Mann stark schwankend und kam freudestrahlend auf mich zu. Schon ein paar Meter bevor er in meiner Nähe war erreichte mich eine starke Alkoholfahne. Ein Genuss um 6 Uhr morgens! Er fing an zu reden und wollte nicht mehr aufhören....: "Was fotografierst du da, ist doch noch dunkel....Aahhh, du bist ein Basler, habe es sofort erkannt.... Nein, ich mag den FCB nicht...Habt ihr keine Weihnachtsbeleuchtung in Basel...."usw. Zwischendurch trat er in seinem Vollrausch wieder unbeabsichtigt gegen mein Stativ und nahm gelegentlich einen tiefen Schluck aus seiner Flasche. Aber ein freundlicher Kerl.....ein Berner halt. Wir hatten genug Alkohol eingeatmet und verzogen uns zu angenehmeren Düften bei "Adrianos" Du möchtest meinen Blog abonnieren? Einfach den folgenden Link in deinem RSS Feed eintragen: http://www.adrian-wirz.com/feed.xml Natürlich freue ich mich auch immer über Kommentare! #Imbiss #BernerPlatte #Bern #Weihnachtsbeleuchtung #Rosengarten #BernerMünster
- Lucy in the Sky
Mehr als 30 Jahre sind es her seit ich letztmals in der Stadt Zürich war. Ende November wurde die berühmte Zürcher Weihnachtsbeleuchtung "Lucy" eingeschaltet und wir wollten uns das einmal genau ansehen. Schon um kurz nach 5 Uhr morgens waren wir mitten in der Stadt. Wir fanden einen Parkplatz in der Nähe der Bahnhofsstrasse. Aber zuerst wollten wir uns einen Kaffee gönnen. Am Bahnhof fanden wir eine Imbissbude. Ich habe noch einen so schlechten Kaffee getrunken, er roch nach Karton und kostete 4.40 Fr. Nach wenigen Schlucken deponierte ich die Brühe auf einem Tisch. Es konnte ja nur besser werden. Danach machten wir uns auf die Suche nach geeigneten Spots um bereit zu sein wenn die vielgepriesene Weihnachtsbeleuchtung aufflammt. In Luzern wird die Weihnachtsbeleuchtung um 6 Uhr eingeschaltet, also ist Zürich sicher auch dann soweit! 6 Uhr rückte näher und wir standen am Strassenrand und warteten gespannt! Die Temperaturen waren angenehm und ausser ein paar Spätheimkehrern war die Bahnhofstrasse fast menschenleer. Wow, das wird super! Dann endlich war es soweit, eine Uhr in der Nähe zeigte 6 Uhr! Jetzt geht es los! Hmmm.....6.05 Uhr, noch flammte kein Licht auf....ok....vielleicht hat sich der "Schalterbeamte" verschlafen, kann ja mal vorkommen am Samstag. 6.10 Uhr immer noch nichts. Martin begann Passanten zu fragen nach der Einschaltzeit, nur Kopfschütteln, keiner wusste es. Selbst der Strassenkehrer meinte die würde nur Abends brennen. Langsam hatte ich genug, während Martin weiter fleissig die Leute mit immer der gleichen Frage "bearbeitete". Mir reichte es und packte meine Ausrüstung zusammen. Kurz darauf folgte er auch und wir setzten uns ins Auto, bereit zur Abfahrt. Aber irgendwie kann es doch nicht sein dass Zürich so sparen muss. Ich suchte auf dem Handy nach "Lucy" und wurde sogleich fündig. Einschaltzeit: 6.30 Uhr! Also das ganze wieder zurück. Und siehe da, Punkt 6.30 Uhr war es so weit, wunderschön und aller Ärger war schnell verflogen. Die schönste Weihnachtsbeleuchtung in der Schweiz Eine Woche später waren wir in Baden, das hatte ich schon jahrelang auf dem Programm und es hat sich gelohnt, Die ganze Stadt ein Lichtermeer! Wunderschön! Das war allerdings die letzte "Beleuchtungstour" und ich wendete mich wieder der Landschaftsfotografie zu. Du möchtest meinen Blog abonnieren? Einfach den folgenden Link in deinem RSS Feed eintragen: http://www.adrian-wirz.com/feed.xml Natürlich freue ich mich auch immer über Kommentare! #Lucy #LucyintheSky #Zürich #Weihnachtsbeleuchtung #Advent #Weihnacht #Lichter #Baden #Altstadt
- Sturm auf die Bölchenfluh
Kürzlich auf dem Kilchzimmersattel. Parkplatz voll, über mir schwebte eine Drohne in der sanften Bise. Fehlte eigentlich nur noch ein Glühwein-Marronistand und der Song: "Das ist die perfekte Welle" Es ist auch immer wieder interessant den Horden von Fotografen zuzuhören: "Komm Fritz wir gehen schnell die Welle knipsen, und danach zum Ankenballen.....Darauf Fritz: "Nein zuerst zum anderen Spot dort ist wahrscheinlich noch niemand" Darauf meint der Dritte....nennen wir ihn mal Peter (in Turnschuhen): Nein, ich möchte mal den Aufstieg zu diesem Felsen, von dort ist auch geil".....Solche oder ähnliche Gespräche habe ich schon oft gehört, ist auch gar nichts dagegen einzuwenden! Aber, die Masse an Leuten bringt ein grosses Problem mit sich: LITTERING! Kürzlich traf ich einen Landwirt aus der Region beim Berghaus und schaute zufällig in sein Auto, am Boden zahlreiche Bierbüchsen! Ich fragte ihn ob er Durst gehabt hätte? Er verneinte und meinte die hätte er am Strassenrand aufgesammelt! Ein anderer, welcher einen Bunker dort oben bewohnt klagte mir kürzlich: Rund um seinen Bunker sei alles verka.....und verpi....! Dieser Bunkerbewohner( von allen unbemerkt) sammelt jeweils vergessene Gegenstände wie Fernauslöser, Sonnenblenden, Objektivdeckel von der Weide und platziert sie jeweils auf den Weidepfosten. Er berichtete auch schon von einem defekten Stativ welches einfach bei ihm im Wald entsorgt wurde! Auch hunderte von achtlos weggeworfenen Kippen sammelt er und verbrennt sie. Wenn ich in letzter Zeit dort oben unterwegs bin, habe ich jeweils einen Plastiksack dabei um den Müll einzusammeln, einzig die unzähligen Taschentücher mit fremdem Rotz lass ich liegen. Auf dem Kilchzimmersattel (Parkplatz) gibt es einen Mülleimer! Meine Bitte an alle Bölchenbesucher: Nehmt euren Müll wieder mit! Das Kassenhäuschen bei der Belchenfluh. Mehr Fotos vom Schweizer Belchen findest du hier: "Belchenregion" Du möchtest meinen Blog abonnieren? Einfach den folgenden Link in deinem RSS Feed eintragen: http://www.adrian-wirz.com/feed.xml Natürlich freue ich mich auch immer über Kommentare! #Littering #Bölchenfluh #Bölchen #AdrianWirz #Belchenfluh #Belchenregion































































