
Adrian Wirz
Fotografie

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- Jetzt taut's
Ja es war ein heisser und vor allem ein trockener Sommer 2022, obwohl ich die Hitze nicht so extrem fand. Ständig wehte die kühle und trockene Bise (Ostwind). Aber genau diese Bise sorgte für eine grosse Trockenheit in der Schweiz. Schlurp Aber, und jetzt sind wir beim eigentlichen Thema, unsere Gletscher mögen solch ein Klima gar nicht! Aber wem erzähl ich das, das sind jetzt keine wirklichen Breaking News. Ständig konnte und kann man davon lesen. Man brauchte nur in den Social Media Kanälen zu stöbern und schon ist man auf unzählige (Hobby) Glaziologen gestossen. Meistens waren es dieselben Leute welche sich vorher als (Hobby) Virologen während der Corona Pandemie, oder als Experten im Ukraine Konflikt wichtig gemacht haben. Ein Satz eines Hobby Virologen ist auch 2 Jahre später bei mir immer noch präsent: "......Wir sollten den Virus nicht unnötig provozieren...." Ich stelle mir noch heute vor wie dieses Virus hinter der nächsten Ravioli Büchse auf mich lauert und denke mir, ja nicht hinschauen und es....ähh ihn... unnötig provozieren, sonst springt es....ähh...er mich an! Ein Hobby Kriegsexperte meinte doch tatsächlich in einem FB Post, man könne ja unsere FA 18 der Ukraine schenken, wir kriegen ja bald neue Kampfjets. August 2022 bei Rickenbach BL Aber zurück zu den schmelzenden Gletschern und dem Naturfotograf als Glaziologe. Das ist jetzt zwar nichts Neues aber trotzdem sind diese Statements immer wieder amüsant zum Lesen und erscheinen regelmässig in gleicher Form nach oder während eines Hitzesommers. Sie gleichen sich meistens wie ein Ei dem andern. Einer schreibts vor und der Nächste plapperts nach. (Ausnahme: Stefan Grünig hat es in einem seiner letzten FB Posts sehr gut beschrieben wie es in Zukunft sein könnte) Ein Ereignis ist mir im Zusammenhang mit dem Schmelzen der Gletscher lebhaft in Erinnerung geblieben. Vor ein paar Jahren war ich am Rhonegletscher, dort traf ich einen Fotografen welcher mir lebhaft schilderte wie er den Gletscher noch in Erinnerung hat, als dieser noch fast bis Visp reichte! (Natürlich ist das meinerseits übertrieben) Nachdenklich schaute er auf das Ende der Gletscherzunge und kurz danach packten wir unsere Fotoausrüstung zusammen und machten uns auf den Weg zum Parkplatz. Dort angekommen verabschiedete er sich und steuerte auf einen dunklen, panzerähnlichen SUV zu. Er startete das 3L Dieselaggregat und verschwand in einer dichten Russwolke Richtung Furkapasshöhe. Jemand anders meinte, dass uns dieses Gletscherwasser in Zukunft noch fehlen wird.....stieg in einen japanischen Allrad mit Boxermotor, Modell "Förster der Schluckspecht" und brauste davon. Ich denke die meisten Leser verstehen worum es mir geht, es gibt auch ein passendes Sprichwort dazu: Wasser predigen und Wein trinken! Was erhofft man sich mit solchen Gletscherposts? Andere Fotografen darauf aufmerksam machen? Ein Schulterklopfen? Gemeinsam austauschen wie es vor 50 Jahren war? Oder das schlechte Gewissen beruhigen? Wem nützt das? Wenn wir weiter mit grossvolumigen, 4x4 Monstern zu den Spots fahren nützt das keinem Gletscher. Oder wenn wir wegen jedem kleinen Vulkanausbruch (ok, bei den grösseren wird's schwierig) in Scharen zu den Flugplätzen eilen und sogar Privatjets buchen und danach völlig aufgelöst und mit Tränen in den Augen schildern, wie toll doch dieser Vulkanausbruch ist.....ja dann hat die Scheinheiligkeit wohl ihren Höhepunkt erreicht. Aber ich bin sicher, ich werde bald eines Besseren belehrt, das geht noch besser. Ach ja....danach werden stolz die angesengten und halb verbrannten Drohnen gezeigt und es wird gewetteifert wer jetzt mehr Drohnen verbraten hat! Sorry Leute, was hat das alles mit Naturschutz zu tun? Dann war da noch der Fotograf welcher nicht ohne Stolz erzählte, wie er eine seiner Drohnen im ewigen Eis (?) ähhh...schmelzenden Eis versenkte.... Machen wir doch jetzt kurz einen Abstecher, rüber zu den Hobby Agronomen: Kürzlich habe ich in einem anderen Blogpost gelesen, dass Maisanbau den Boden schont! Ich möchte die Autorin und Hobby Agronomin korrigieren: Das Gegenteil ist der Fall! Aber genau so ein Schmarrn wird dann den Workshop Teilnehmern verzapft. Wer's braucht... Ich denke wir können definitiv festhalten: weder ein Landschaftsfotograf noch der hochgelobte Naturfotograf sind echte Naturschützer! Das Gegenteil ist der Fall. Mit ihren Fotos ziehen sie die Fotografen in Scharen an. Und das hat jetzt nichts, aber auch rein gar nichts mit Naturschutz zu tun. Nur selten wird einer mit seinem Drahtesel zum Spot im Emmental radeln.....ich kenne auch keinen Fotografen welcher mit dem Radl auf den Lofoten, oder in Südafrika damit auf Safari war! Ich fühlte mich allerdings hin und wieder wie auf einer E-Bike Safari in der Baselbieter Steppe. Ein paar Impressionen aus dem Ober-Baselbiet. Obere Weid - Farnsberg - Baselland Was ist eigentlich der Klimawandel und was können wir dagegen tun? Der Klimawandel wird hauptsächlich durch den Anstieg der Treibhausgase verursacht, insbesondere durch den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2). Dies geschieht hauptsächlich durch den Einsatz von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas in der Industrie, im Transport und in der Landwirtschaft. Einer der offensichtlichsten Auswirkungen des Klimawandels ist der Anstieg der Temperaturen. Dies führt zu einer Erwärmung der Ozeane, einer Schmelze des arktischen Eises und einer Veränderung des Klimas in vielen Regionen der Welt. Ein weiteres Problem ist der Anstieg des Meeresspiegels, der zu Überschwemmungen und Erosion führen kann. Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und die Ökosysteme. Pflanzen und Tiere müssen sich an die sich verändernden Bedingungen anpassen oder aussterben. Dies kann langfristig Auswirkungen auf die Nahrungsketten und die Gesundheit der Ökosysteme haben. Die Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit sind ebenfalls von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Der Anstieg der Temperaturen und die Veränderungen des Niederschlags können die Erträge von Anbauflächen beeinträchtigen und die Wasserversorgung gefährden. Ein weiteres großes Problem sind die zunehmenden Naturkatastrophen, die durch den Klimawandel verursacht werden, wie zum Beispiel Wirbelstürme, Dürren und Überschwemmungen. Diese Katastrophen können zu großen Schäden führen und in manchen Fällen sogar zu humanitären Krisen. Um den Klimawandel zu bekämpfen, müssen wir uns auf verschiedene Maßnahmen einigen. Eine wichtige Maßnahme ist die Reduzierung der Treibhausgasemissionen, insbesondere durch den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen und den Ausbau erneuerbarer Energien. Das letzte Wasserloch in der Baselbieter Steppe In diesem Wasserloch oben lagen ein paar Wochen vorher immer ein paar Wasserbüffel, es lag schon damals ein grausamer Gestank in der Luft wenn ich mit dem Mountainbike vorbeifuhr. Aber in diese giftgrüne Brühe trauten sie sich dann nicht mehr. Dürre im Baselbiet 2022 Zum Schluss möchte ich doch noch darauf hinweisen wie erfreulich sich die Fauna in der Schweiz und besonders im Baselbiet entwickelt. Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass sich der Wolf so schnell ausbreitet in der Schweiz. Mittlerweile sind es um die 180 Tiere. Vereinzelt haben sie auch schon den Weg durchs Baselbiet gefunden. 3 Wölfe wurden seit November 2021 im Raum Zeglingen gesichtet. Ziemlich sicher alles männliche Jungtiere. Interessant wird es wohl erst wenn es einer Wolfsdame im Baselbiet besonders gut gefällt! Update: Inzwischen gibt es ein Wolfsrudel im südlichen Schwarzwald, am Schluchsee. Ich denke lange geht es nicht mehr bis zum ersten Wolfsrudel im Baselbiet. Entgegen der Meinung der Experten bin ich überzeugt davon, dass es dem Wolf im Oberbaselbiet gefallen wird....vorerst zumindest! Oder die Wildkatze. Was wurde ich belächelt damals 2011, als ich behauptete im Gebiet des Bölchen hat es Wildkatzen. In der Zwischenzeit weiss man, dass sie im Baselbiet weit verbreitet sind und jetzt beginnen das Mittelland zu besiedeln. Wildkatze Baselland Bald wird auch der Hirsch die Nordwestschweiz besiedeln, wenn denn der schon seit über 10 Jahren geplante Wildkorridor über die Autobahn fertig gestellt ist. Wusstest du dass sich im Raum Neuendorf (Egerkingen) schon seit Jahren ein Hirschrudel angesiedelt hat? Wahrscheinlich aus dem Emmental zugezogen. Sie können ohne Wildkorridor nicht weiterziehen. Update 01.10.22: Der Wildkorridor wird 2030 fertiggestellt sein. (Ursprünglich geplant für 2011) Am 28.09.22 wurde ein 4-5 jähriger Hirschstier, ein Zehnender, bei einer Autobahnausfahrt auf Baselbieter Boden überfahren und getötet. Der Autofahrer machte sich ohne Meldung an die Polizei "vom Acker" Oder der Luchs, seit Mitte der 80iger Jahre wieder am Bölchen heimisch. Ich hatte das Glück während etwa 5 Min. dieses wunderschöne Tier mit eigenen Augen zu sehen. Was du vielleicht auch nicht weisst, der Kolkrabe war in der Schweiz fast ausgerottet. In der Zwischenzeit hat sich der Bestand erholt und gilt nicht mehr als gefährdet. Ich freue mich immer wenn ich ein Kolkrabenpaar in der Luft sehe, wie sie ihre Kunststücke zeigen und dabei ihren typischen Laut von sich geben. Oder die Wiederansiedelung des Bartgeiers? Vor kurzem wurden im Naturpark Thal die ersten Wisente geliefert. Das Ziel ist die Auswilderung dieser Bisonähnlichen Rasse. Noch befinden sie sich in einem Gehege, aber wer weiss....vielleicht treffen wir bald auf eine Wisentherde beim Aufstieg zur Röti? Womit wir bei den Gämsen sind. In der Zwischenzeit dürfte es sich auch ausserhalb der Nordwestschweiz herumgesprochen haben dass im Jura Gämsen leben. Sie waren mal ausgerottet und 1959 hat man sie in der Schweizer Belchenregion wieder angesiedelt und später auch am Creux du Van. In der Zwischenzeit sind sie vor allem im Winter auch unmittelbar vor den Toren von Sissach anzutreffen. Gämsbock Baselland Hin und wieder liest man auch von Marderhunden oder Waschbären welche probieren sich hier anzusiedeln. Sie werden abgeschossen da sie nie zur heimischen Fauna gehörten. Marderhunde wurden in den 80iger Jahren zu 10-tausenden auf Pelzfarmen in Sibirien freigelassen und sind in der Zwischenzeit vereinzelt auch hier anzutreffen. Ich bin mir sicher ein Exemplar 2015 frühmorgens auf dem Weissenstein gesichtet zu haben. Sind das nicht schöne Schweizer Erfolgsgeschichten auf die wir stolz sein dürfen? Warum gibt es darüber nicht mehr Posts? Anscheinend sind auch in der Fotografenwelt oder zumindest in weiten Teilen davon nur Bad News Good News! Vielleicht wäre es doch an der Zeit einen vielzitierten und gerne benutzten Spruch eines Amerikanischen Präsidenten etwas abzuändern: "Frage nicht was die Natur für dich tun kann, sondern frage dich was du für die Natur tun kannst" Vielleicht kommt dir ja dieser Spruch in den Sinn wenn du nächsten Sommer wieder vor einem schmelzenden Gletscher stehst und danach in deinen V8 Bigblock einsteigst? Ach ja....ich mag da eher den Turboknall mit Stichflamme..... Einfach damit wir uns richtig verstehen: ich poste hin und wieder Storys auf Insta von Luxusautos. Ich freue mich auch mit dir, wenn dich dein Lamborghini V12 Sound glücklich macht! Ich war ja jahrzehntelang selber verwurzelt in der Motorsport Szene und es liegt mir fern, irgendjemanden wegen seiner Luxuskarosse anzuprangern... es sei denn du machst einen Gletscherpost und jammerst wegen dem schmelzenden Eis.... Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? 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- Ein fantastischer Herbst 2024
10 Jahre ist es mittlerweile her, seit wir solch einen farbenfrohen und nebligen Herbst erleben durften. Einige Leser, vor allem die Bewohner des Mittellandes, werden jetzt wohl keine Freudensprünge machen wenn sie das Wort Nebel hören, aber... Belchenfluh 1099 M.ü.M. ...über dem Nebel sieht das einfach genial aus. Wie eine Insel ragte die Belchenfluh an einigen Tagen aus dem Nebelmeer. Schon oft wurde ich gefragt: "Hast du noch nicht genug?" Nein, die Ideen gehen nie aus. So bin ich Jahr für Jahr immer wieder dort oben anzutreffen. Auch werde ich oft gefragt wegen der Nebelhöhe und da freut es mich besonders wenn ich jemandem zu seiner Welle verhelfen kann. Diesen Herbst hatte ich zweimal das Glück, dass die Bölchenflueh an zwei Tagen nur knapp aus dem Nebelmeer ragte. Aber erst beim zweitenmal war ich zu 95% zufrieden, leider bedeckte eine Welle pünktlich zum Sonnenaufgang die Bölchenfluh. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Auch wenn ich mir diese Bilder schon lange im Kopf ausgemalt habe, sicher ist man nie ob dieser Wunsch auch in Erfüllung geht. An diesem Novembermorgen passte es. Bölcheflue Ein paar Wochen früher konnte ich das erstemal erahnen wie das aussehen könnte: Ein grosser Menschenauflauf an einem Sonntagmorgen im Oktober auf DEM Baselbieter Aussichtspunkt. Belchenfluh Baselland Ein Fels in der Brandung - Die Belchenfluh Belchenfluh im Baselbiet Rund eine Woche vorher war ich bereits um 5 Uhr morgens auf der Belchenfluh, ich wollte testen was man dem Nikon Z8 Sensor zutrauen kann und ob die Rauschreduzierung danach am PC mit KI von Photoshop helfen kann. Die Ergebnisse waren unbefriedigend. Bei den Drohnenaufnahmen bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Aber da mache ich auch keine Aufnahmen um 5 Uhr morgens, also sind das eigentlich zwei paar Schuhe. Ich genoss an diesem Montagmorgen die Ruhe und die Aussicht über dem Nebel, schwach schimmert jeweis die Beleuchtung der Baselbieter Dörfer durch die Nebeldecke. Damit ich doch noch mit etwas Brauchbarem nach Hause gehe, habe ich mich mal an einem Panorama von dort oben versucht. Nebelwelle auf der Belchenfluh Kurz nachdem ich diese Aufnahme im Kasten hatte tauchte noch das französische Fernsehen TF1 auf, zusammen mit Nicolas Gascard, den ich auch in früheren Jahren dort oben schon getroffen habe. Ja ich mag diese Gipfelgespräche und Fachsimpeleien unter Fotografen, das hat mir die letzten Jahre etwas gefehlt. Auch mit Stefan Grünig oder Georg Caspar durfte ich dort oben wunderschöne Stimmungen erleben. Später noch mehr dazu. Aber der Herbst ist nicht nur der Bölchen und seine Nebelwellen. Ende Oktober packte ich spontan meine Fotoausrüstung und startete Richtung Westschweiz. Das UNESCO Weltkulturerbe Lavaux war mein Ziel. Ich war hin und weg ob dieser Farbenpracht an den steilen Hängen oberhalb des Genfersee. St. Saphorin Warum ich überhaupt endlich wieder mal die Rebberge im Kanton Waadt besuchte, war eigentlich eher einer schmerzhaften Verletzung am Bein geschuldet. Anfang Oktober zog ich mir beim Aufstieg auf die Belchenfluh eine schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung im Bein zu. Wer diese Entzündung kennt, weiss wie schmerzhaft und langwierig die sein kann. Geplant war für Oktober ein Besuch im Oberengadin, ich musste aber schon bald einsehen dass ich das sausen lassen muss. Aber ein langgeplanter mehrtägiger Aufenthalt in Zermatt könnte funktionieren. War aber auch nichts, die Schmerzen waren auch nach einer Woche immer noch heftig. So fasste ich das Unesco Weltkulturerbe in Lavaux in meine engere Planung. Nach zwei Wochen waren die Schmerzen abgeklungen. Aber ob das so eine gute Idee ist, jetzt in den steilen Rebbergen am Genfersee rumzukraxeln? Es war eine gute Idee, völlig schmerzfrei kraxelte ich in den Reben umher und genoss den einmaligen Anblick der goldenen Reben. Besser hätte ich den Zeitpunkt nicht wählen können. Rivaz Goldene Reben wohin man schaut. Unesco Weltkulturerbe Lavaux Rivaz am Genfersee Weil es so schön war, noch ein letztes Foto von diesem warmen und goldenen Herbsttag bei Lavaux am Genfersee. Unesco Weltkulturerbe Lavaux Nach der angenehmen und milden Nacht in meinem Minicamper besuchte ich noch das Chateau Chillon bei Montreux, es war sogar dezent beleuchtet, so dass keine Farben während der Langzeitbelichtung ausbrannten. Chateau Chillon Danach fuhr ich direkt an den Doubs, wo Jan Geerk und Kevin Buess ihren Herbstworkshop durchführten. Ein gemeinsames Mittagessen mit den beiden und den Teilnehmern und danach die Herbstfarben am Doubs fotografieren. Ein gelungener Nachmittag in der französischen Schweiz. Herbst am Doubs Anfang November war ich an einem Sonntagmorgen in aller Herrgottsfrühe im Jura unterwegs. Zusammen mit Andreas Gerth nahmen wir um 6 Uhr den steilen Aufstieg in Angriff. Ausser Atem erreichten wir den höchsten Punkt noch weit vor Sonnenaufgang. Später gesellte sich auch noch Jan Geerk dazu, er war gerade in der Nähe am auskundschaften. Leider war es nichts mit dem geplanten Foto.....aber wir nahmen uns den in früheren Jahren oft gehörten Spruch zu Herzen :"Man kann immer etwas machen..." Mein Ergebnis war ein Panorama kurz nach Sonnenaufgang. Die Alternative wären Wassertropfen auf einer verdorrten Pflanze gewesen... Schweizer Jura Sehr oft war liess ich auch die Drohne in die Luft, einfach toll was diese kleinen Sensoren in der Zwischenzeit leisten Panorama Wasserfallen und Vogelberg. Mit Hintere Egg und Chellenchöpfli Zum Schluss noch wie oben versprochen die ersten Infos zur Neuauflage des Belchen-Fotoevent 2025. Wir werden wie gewohnt 2-3 Präsentationen von Fotografen geniessen können. Der geplante Termin ist Samstag der 22. November 2025. der Termin ist zwar noch nicht fix, aber normalerweise klappt das auch. Damit du weisst um was es eigentlich bei diesem geplanten Fotoevent geht.....es wäre übrigens der sechste...empfehle ich dir den Newsletter zu abonnieren (unten auf dieser Seite), Ich werde sobald mehr Einzelheiten bekannt sind einen Blogpost dazu schreiben. Einer, resp. zwei Fotos gehen noch, sozusagen druckfrisch vom: 16.11.2024 Kilchberg im Baselbiet Die Kirche von Kilchberg, ein Dorf mit 170 Einwohnern, aber die prächtigste Kirche im Oberbaselbiet. Ja Oltingen ist auch schön, aber leider in einer Senke gelegen. Kilchberg im Kanton Baselland Abonniere doch meinen Newsletter ganz unten auf dieser Seite und du wirst immer sofort und als einer der Ersten informiert, wenn ein neuer Post auf meiner Website online ist. Ca. 3-4 x pro Jahr.
- Leinwandbilder mieten
Bilder mieten – und die Vielfalt der Landschaftsfotografie geniessen. Mit meiner grossen Auswahl an einzigartigen Landschaftsfotos, präsentiere ich Ihnen eine abwechslungsreiche Vernissage der Sinne für höchste Ansprüche. Alle Exponate sind hochwertige Leinwandbilder, und alle Bilder können Sie mieten. Wahrscheinlich fragen Sie sich jetzt was dieser mit KI generierte röhrende Hirsch hier soll? Das hat mehrere Gründe: auch in der Fotografie gibt es diese Klassiker welche man gerne unter dem Begriff "Röhrender Hirsch" zusammenfasst. Beispiel: die Kirche in Ramsau. Vielleicht ist es auch an der Zeit den röhrenden Hirsch an Ihrer Wand durch ein aktuelles und hochwertiges Leinwandbild zu ersetzen? Geht es Ihnen auch so? Ich freue mich jedesmal auf ein neu angefertigtes Bild und kann es kaum erwarten bis es an seinem Platz in der Wohnung hängt. Aber nach einigen Monaten schon werden andere Sachen wichtiger und das Bild wird mehr und mehr zum gewohnten Wohnungsgegenstand. Aber weil es so teuer war, fällt es schwer dieses hochwertige Bild durch ein Neues zu ersetzen. Dabei ist das jetzt ganz einfach! Sie mieten das Bild für mindestens ein Jahr und danach (oder auch früher) können Sie es durch ein anderes Leinwandbild aus meiner Auswahl ersetzen. Natürlich steht es Ihnen frei das Bild zu kaufen, oder die Mietdauer zu verlängern. Oftmals gewöhnt man sich an ein Wandbild und selbst wenn es durch ein gleichwertiges Bild ersetzt wird, vermisst man das Foto. Hier empfiehlt sich evtl ein Kauf? Insbesondere Unternehmen, die sich durch die Integration von Landschaftsbilder besonders stilvoll repräsentieren möchten, bietet das Mieten von Bildern enorme Vorteile – dies sowohl wirtschaftlich, wie auch zur positiven Untermalung einer eigenständigen Unternehmenskultur. Denn durch das Mieten von Landschaftsfotografien auf Leinwand machen Sie sich unabhängig von künstlerischen und fotografischen Trends und räumlichen Begebenheiten. Für die Bilder, die Sie mieten, werden ein Mietpreis und ein Mietzeitraum festgelegt, mindestens ein Jahr. Auf Wunsch kann die Mietdauer gerne verlängert werden – sogar bis hin zum Kauf des Bildes. Während der Mietdauer können Sie weitere Bilder mieten, aber auch bereits gemietete Bilder gegen andere Bilder austauschen. Gerade im Hinblick auf eine künstlerische Veränderung des Ambientes oder Ihres Anspruchs bleiben Sie flexibel und ungebunden. Durch das Mieten von Bildern setzen Sie in Ihren Räumlichkeiten immer stilvoll künstlerische Akzente und das zu einem attraktiven Preis. Alle aktuellen Bilder welche zur Zeit an Lager sind finden Sie hier: Abonnieren Sie doch meinen Newsletter ganz unten auf dieser Seite und Sie werden immer sofort und als einer der Ersten informiert, wenn ein neuer Post auf meiner Website online ist. Ca. 3-4 x pro Jahr.
- Goldene Lärchen
Jedes Jahr ab Mitte Oktober verwandelt sich das Ober-Engadin in einen goldenen Fotografentraum. Wo die besten Spots sind erfährst du hier.
- Imposante Bäume
Hier findest du alle populären Bäume in der Schweiz, ob mit Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Im Nebel oder vor der imposanten Bergwelt der Schweizer Alpen. Mit praktischen Tipps damit dir eindrucksvolle Bilder gelingen. Um alle Fotos der Bäume zu realisieren benötigst du Objektive mit Brennweiten von 16-600mm.
- Berchtesgaden - Workshop
Über Auffahrt 2019 fand unser Workshop in Berchtesgaden statt. Roland und ich starteten schon einen Tag früher. Es regnete nur einmal....dafür durchgehend von Dienstagabend bis Donnerstagmorgen. Pünktlich zum Workshop Beginn besserte sich das Wetter. Kapelle Maria Gern bei Berchtesgaden. Hier in der südlichsten Ecke von Bayern werden wir unseren ersten Berchtesgaden Workshop durchführen. Aber zuerst ein paar Impressionen und Eindrücke von unserem Tag vor dem Workshop. Gleich nach unserer Ankunft in Berchtesgaden, am Vortag des Workshops, fuhren wir an den Hintersee, es regnete in Strömen und ein Foto war nicht möglich. Gegen Mittag bezogen wir unser Quartier für eine Nacht im Gasthaus Hocheck in Ramsau. Am späteren Nachmittag fuhren wir hoch zur Kapelle Maria Gern. Dort wollten wir uns diese Kapelle auch mal von innen ansehen. Nach einem kurzen Besuch bei der Kirche St. Stephan in Ramsau war es auch schon Zeit für das Nachtessen. Wie schon bei meinem Besuch im November 2017, führte unser Weg durch Berchtesgaden und dann zum Gasthaus "Goldener Bär". Warum dieses Gasthaus gleich beim ersten Workshop Essen beinahe zum totalen Fiasko wurde, erfährst du später. Das Essen war einfach super! Danach erkundeten wir noch Berchtesgaden. Berchtesgaden im Dauerregen. Aussenansicht des Goldenen Bären in Berchtesgaden. Schlossplatz in Berchtesgaden. Gemälde im Bahnhof von Berchtesgaden Auf dem Rückweg nach Ramsau machten wir noch einen kurzen Stopp in Bischofswiesen, dort steht Hitlers kleine Reichskanzlei völlig unversehrt. Ab 1945 war hier das US-Hauptquartier beherbergt. Der Reichsadler prangt noch immer über dem Eingang der kleinen Reichskanzlei in Bischofswiesen. Aussenansicht der kleinen Reichskanzlei. Auch am nächsten Morgen regnete es noch immer, so starteten wir erst nach dem Frühstück auf Erkundungstour. Als erstes suchten wir die Überreste von Hitlers ehemaligem Blockhaus, dem "Kampfhäusl". Hier schrieb er Mitte der 20er Jahre den zweiten Teil seines Pamphlets "Mein Kampf". Heute steht nur noch das Fundament. Obwohl wir eigentlich genügend Spots für den bevorstehenden Workshop hatten, suchten wir die Gegend um Berchtesgaden auch nach Alternativen ab. Danach nahmen wir die Rossfeld Panoramastrasse unter die Räder. Es lagen nach den intensiven Schneefällen von letzten Dezember beidseits der Strasse noch sehr viele Schneefelder. Leider war es ziemlich neblig, aber ab und zu zeigte sich eine Nebellücke und gab die Sicht teilweise frei auf das wunderschöne Panorama. Diese Panoramastrasse ist sicher eine Alternative für einen kommenden Workshop in Berchtesgaden. Nun war es langsam Zeit unser Zimmer für die Dauer des Workshops zu beziehen. Schon bei einem früheren Besuch in Berchtesgaden verbrachte ich einige Tage im Hotel "Vier Jahreszeiten" Jeder Teilnehmer bekam auf Wunsch ein Einzelzimmer oder Doppelzimmer. Panoramablick vom Hotelzimmer in Berchtesgaden. Blick auf den Watzmann vom Balkon des Einzelzimmers. Workshop in Berchtesgaden vom 30.05.2019 - 02.06.2019 Nach und nach trafen dann auch unsere Workshop Teilnehmer ein und nach dem Bezug der Zimmer machten wir einen kleinen Rundgang durch Berchtesgaden. Um 18 Uhr hatten wir einen Tisch im goldener Bär reserviert. Das Wetter zeigte sich nun von der freundlichen Seite und so waren auch auf dem Vorplatz alle Tische gut besetzt. Leider hatten wir einen Tisch gleich neben dem Stammtisch und dort ging es aber richtig feuchtfröhlich zu, der Lärmpegel nahm durch den Gesang und das Gejohle am Stammtisch teilweise unangenehme Ausmasse an. Eine Teilnehmerin meinte die sind direkt von der Kirche an den Stammtisch geeilt :-) Auch die Bedienung hatte die Nase gestrichen voll ab dem Gejohle und Gesang und wollte nach Hause. Was ging wohl den Teilnehmern durch den Kopf? Ist das jetzt jeden Abend, an jedem Stammtisch und in jeder Gaststätte rund um Berchtesgaden so? Zum Glück war das aber eine einmalige Ausnahme! Das Essen war aber einmal mehr vorzüglich. Schweinsbraten mit Knödel im Gasthaus Goldener Bär. Danach fuhren wir zum Hintersee, leider war es immer noch etwas bewölkt und so beschlossen wir kurz vor Sonnenuntergang hinunter nach Ramsau zu fahren, zu der Kirche St. Stephan. Am Hintersee bei Ramsau. Hintersee bei Ramsau. (Foto von 2017) Am nächsten Morgen stand die Kapelle Maria Gern auf dem Programm. Roland Moser und Claudio Minotti. Die restlichen Teilnehmer platzierten sich etwas weiter hinten. Vor der Abfahrt zurück ins Hotel. Da wir jeweils sehr früh aus den Federn mussten war der Frühstücksraum bei unserer Rückkehr oft ganz leer. Auch vom Frühstücksraum im Hotel Vier Jahreszeiten geniesst man den Blick zum Watzmann. Nach dem Frühstück machten wir uns zeitig auf zum Königssee, wir wollten vor den zu erwartenden Touristenströme das erste Boot erwischen. Uns erwartete eine rund 45 Min. lange Bootsfahrt bis ans andere Ende des Königssee. Da dieser See auch zum Nationalpark Berchtesgaden gehört verkehren hier nur Elektroboote. Wir erwischten das erste Boot auf dem Königssee Volle Fahrt voraus.....auf dem Königssee Ein Blick auf die Bootshäuser am Königssee. Eines der vielen Elektroboote auf dem Königssee beim Zwischenhalt St. Bartholomä Unser erstes Ziel war das alte Bootshaus am Obersee. Noch konnten wir für ca. 15 Min ungestört fotografieren. Unsere Workshop Teilnehmer auf dem berühmten Instagram Laufsteg. Bei unser Rückkehr von der kleinen Wanderung sah es dann so aus. Einen Zwischnstopp legten wir auch bei der Kirche St. Bartholomä ein. Eine gute Gelegenheit für eine Zwischenverpflegung Nachmittags besuchten wir die Wimbachklamm. In der Wimbachklamm Die Wimbachklamm führte nach den ausgiebigen Regenfällen der vorangegangenen Tagen immer noch viel Wasser. Das ist auf den Fotos jetzt nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Danach wanderten wir etwa einen Kilometer hinunter, auf uns wartete im Wirtshaus Hocheck in Ramsau ein reservierter Tisch......diesmal hoffentlich genug weit weg vom Stammtisch. Schon vor 2 Jahren besuchten wir zum Nachtessen dieses Restaurant und wie schon damals war das Essen auch diesmal einfach hervorragend. Hier eine kleine Auswahl. Das Nachtessen ist bei unseren Workshops jeweils inbegriffen und jeder kann bestellen auf was er gerade Lust hat. Natürlich haben wir bei unserem Workshop auch ausgiebig fotografiert. Ich möchte in diesem Blogbeitrag aber mal einen ausführlicheren Blick hinter die Kulissen werfen. Hochpolierte und "Wow" Fotos rund um Berchtesgaden kannst du zur Genüge auf meiner Website anschauen. Der Workshop rund um Berchtesgaden bietet uns so viele bekannte Spots und wir können jeweils kurzfristig das Programm dem Wetter anpassen. Und schon neigt sich dieser "Berchtesgaden Workshop" wieder dem Ende zu. Am nächsten Morgen war wie üblich schon um 5 Uhr Besammlung. Um zur Kirchleitn Kapelle zu gelangen brauchten wir diesmal kein Auto, sondern wanderten quer durch Berchtesgaden und dann den kurzen, aber steilen Fussweg hoch zur Kapelle. Noch ganz verlassen zeigt sich der Schlossplatz in Berchtesgaden am frühen Morgen. Sehr oft schwebt über Berchtesgaden in den frühen Morgenstunden eine Nebelbank. Berchtesgaden am frühen Morgen. . Danach war erstmal "Frühstück" angesagt, bevor es weiter zum Gollinger Wasserfall in Oesterreich ging Roland erklärt am Gollinger Wasserfall den Teilnehmern wie man fliessendes Wasser wirkungsvoll in Szene setzt. Am Gollinger Wasserfall Gollinger Wasserfall Etwas weiter unten befindet sich diese alte Mühle. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Stopp bei der Dokumentation Obersalzberg. Eine eindrückliche Dokumentation über die Zeit des Nazionalsozialismus in Deutschland. Das war unser letzter Ausflug während dieses Fotoworkshops. Am Nachmittag wünschten sich die Teilnehmer eine Ruhepause. Die kurzen Nächte Ende Mai zerrten doch an den Kräften. Noch ein letztes Mal fuhren wir Abends zum Nachtessen an den Hintersee. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, wir hatten viel Spass, viele Motive und gutes Essen. Ein Workshop der mir immer in bester Erinnerung bleiben wird! Möchtest du auch einmal dabei sein bei einem Fotoworkshop im Berchtesgadener Land? Im Herbst ein zusätzlicher Lightexplorers Workshop in Berchtesgaden geplant. Datum wäre von Donnerstag 10. Okt. - Montag 14. Okt. Hier noch zwei weitere Blogbeiträge von meinen früheren Besuchen in Berchtesgaden: Winter in Berchtesgaden Frühling in Berchtesgaden Du möchtest meinen Blog abonnieren? Schreib einfach untenstehenden Link in deinen News Reader und du bist immer sofort informiert sobald ein neuer Blog online ist. Kopieren geht leider nicht da die ganze Website Copyright geschützt ist: https://www.adrian-wirz.com/feed.xml #Workshop #Berchtesgaden #Bayern
- KI Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein breit gefächertes Feld, das sich mit der Schaffung von Systemen beschäftigt, die menschenähnliche Fähigkeiten besitzen, wie zum Beispiel das Erlernen, Problemlösen, Anpassung und Selbstkorrektur. In letzter Zeit tauchen immer mehr Fotos auf Social Media auf welche durch KI generiert worden sind. Es gibt schon heute Programme welche dir ein Bild "basteln" nach deinen Textanweisungen. Ich bin erstaunt wieviele Personen aus meiner Freundesliste solche Fotos liken, vor allem auf Instagram. Entweder merken sie das nicht, oder es ist ihnen egal. Wie ich schon in einem andern Blog geschrieben habe hinken wir immer hinterher, die Technologie schreitet unaufhaltsam voran. Wer sagt dir jetzt ob dieser Blogbeitrag von mir oder von einem Roboter geschrieben wurde? Wer sagt dir ob das Foto welches du auf Facebook oder Instagram so bewundert hast, überhaupt echt ist? Auch unsere grosse Suchmaschine ist inzwischen kräftig am schwitzen um den ganzen Auswüchsen Herr zu werden! (Ihr wisst wen ich meine)Aber sind es wirklich Auswüchse? Ist es nicht einfach der Fortschritt? Ich sehe schon einige den Kopf schütteln "....ach das ist doch mir alles egal...." aber das Foto haben diese Personen gelikt und damit einen Beitrag zur Popularität des Fotos geleistet! Es würde jetzt zuweit gehen das Warum und Wieso im Detail zu erklären. Vielleicht mache ich das ein andermal in einem Beitrag zu den Verdiensten im Internet mit Social Media, da gibt es sehr wohl grosse Unterschiede! Ich würde hier gerne das eine oder andere KI Foto zeigen, leider habe ich keine eigenen! Natürlich eignet sich künstliche Intelligenz auch zum Schreiben von Blogs etc. Wer weiss, vielleicht ist auch dieser Blog nicht von mir geschrieben? Man gibt dem Programm genaue Anweisungen was man möchte und schon schreibt es selbständig drauflos. An der Fachhochschule Muttenz werden die Dozenten jetzt auf solche KI Texte sensibilisiert und müssen an Kursen teilnehmen. Nicht auszudenken wenn ganze Masterarbeiten selbständig durch ein KI Programm geschrieben werden. Der Schüler sollte einen Aufsatz über den Fuchs schreiben.....ab jetzt ist das in 3 Minuten erledigt! KI hat in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht und wird heute in vielen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel Sprach- und Bilderkennung, selbstfahrende Autos, Robotik und medizinische Diagn. Einige der bekanntesten Anwendungen von KI sind die Spracherkennung von Siri und Alexa, die Gesichtserkennung von Facebook und die Empfehlungssysteme von Netflix und Amazon. Eine der wichtigsten Technologien, die zur Entwicklung von KI beigetragen hat, ist das maschinelle Lernen. Es ermöglicht es Computersystemen, aus Daten zu lernen und Muster zu erkennen, ohne explizit programmiert zu werden. Es gibt verschiedene Arten von maschinellem Lernen, darunter unüberwachtes Lernen, überwachtes Lernen und tiefes Lernen. Ein weiterer wichtiger Bereich der KI ist die robotische Prozessautomatisierung (RPA). Es handelt sich dabei um die Verwendung von Software-Robotern, die manuelle und repetitive Aufgaben automatisch ausführen können, wie zum Beispiel das Einlesen von Daten in eine Tabelle oder das Versenden von E-Mails. KI hat auch das Potenzial, die Art und Weise zu verändern, wie wir arbeiten und leben. Es kann dazu beitragen, Prozesse zu beschleunigen, Fehler zu reduzieren und die Produktivität zu steigern. Es kann auch dazu beitragen, komplexe Aufgaben zu lösen, die für Menschen schwierig oder unmöglich sind, wie zum Beispiel die Analyse von großen Datenmengen. Trotz all dieser Vorteile gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt. Es besteht die Sorge, dass KI und Automatisierung dazu führen könnten, dass bestimmte Arten von Arbeit überflüssig werden und dass dies Auswirkungen auf die Beschäftigung haben könnte. Ja dieser Blogbeitrag wurde zu etwa 90% durch ein KI Programm geschrieben! Wie so etwas aussehen kann: Im gelb markierten Text sind meine Wünsche und dann beginnt der Roboter selbständig zu schreiben.Für diesen Text hat er ungefähr 2 Min. gebraucht. Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter oder den RSS Feed unten in der Fusszeile.
- Baselbiet: Wolf attackiert Fotografen
Es geschah während der Kirschblütenzeit! Erfahre hier wie du dich jetzt als Fotograf/in schützen kannst War es der Laufentaler Wolf? Welcher Mitte April in eine Fotofalle tappte! Natürlich ist das alles erstunken und erlogen! Aber vielleicht bist du auch schon auf solch billige Schlagzeilen reingefallen? Wie jetzt gerade? Ich schaue ab und zu Youtube Videos von Vanlifern. Natürlich wirst du jetzt sagen: "Um Himmelswillen warum schaust du so nen Scheiss!" Eigentlich hast du vollkommen recht. 95% davon ist Müll. Vollgepackt mit Werbung über Himbeersirup und Sekundenkleber! Grässlich! Aber es gibt auch ganz wenige die wirklich informativ sind. Nur.......um diese zu finden bin auch ich mehrmals auf Clickbaiting reingefallen und habe mich genervt. Damit sind wir beim Thema, so nennt sich das. Clickbaiting - auf deutsch Klickköder. Dieses Clickbaiting resp. Schlagzeilen wird vor allem von Tageszeitungen benutzt, ich erwähne diese jetzt nicht namentlich weil jeder weiss welche ich meine. Heute nimmt das immer mehr Einzug auf Social Media. Kürzlich habe ich mich genervt, weil ich wieder mal auf ein Clickbaiting reingefallen bin und habe den betreffenden Vanlifern einen Kommentar geschrieben ob sie das wirklich nötig hätten, ihre Videos wären auch ohne Clickbaiting wirklich sehenswert. Habe mich dort nach der untenstehenden Antwort auch verabschiedet. Der Titel des Videos war folgender: Haben wir diesmal zuviel riskiert? MOTORSCHADEN?! Die Antwort auf meinen Kommentar: ".....wenn man bei Youtube wenigstens ein bisschen erfolgreich sein will, geht das nur so!" Das passt irgendwie zur ganzen Szene, einer macht etwas vor und die andern probieren es nachzumachen. Eigeninitiative und vor allem Kreativität ist nur bei ganz wenigen vorhanden. Aber das sieht man seit längerem auch in der Fotografie, aber wirklich noch ganz dezent. Allerdings beschränkt es sich dort auf Insta Storys, mit Schlagzeilen wie: "New Post" etc. Ich stelle mir dann immer vor ob da wohl zig-tausende sehnsüchtig am Handy auf einen neuen Post des Fotografen warten? Na ja....aber zurück zu den beiden Vanlifern. Die beiden Youtuber kurven mit einer alten Kiste durch die Weltgeschichte und die Karre qualmt richtig wenn es den Berg hochgeht. Aber von Motorschaden weit und breit keine Spur, der Motor bekam etwas warm, aber im grünen Bereich, das war alles. Oder ein anderer Titel von andern Vanlifern war: "Die Polizei zieht uns aus dem Verkehr!" Ich glaube den Rest kannst du dir denken. Ob ich das bei meinen Blogs auch probieren sollte? Was meinst du? Hätte da einige Titel auf Lager: "Naturfotografie bald kostenpflichtig! Grüne schlagen Alarm!" oder "Klimakiller Fotografen. Der schockierende Bericht über die Wahrheit!" oder "Wahnsinn! Dieser Fotograf macht Millionen! Wie? Hier gibts den Insider Bericht!" Natürlich werde ich sowas nicht machen! Kürzlich habe ich irgendwo diesen Spruch gelesen, find ich gut! RETTET DEN WALD, ESST MEHR BIBER Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter oder den RSS Feed unten in der Fusszeile.
- Frühling 2023
Dieses Jahr kam der Frühling nicht so richtig in die Gänge. Nachdem ich Anfangs April zusammen mit Andreas Gerth beim Klassiker von Bern-Rosengarten mit seinen blühenden japanischen Kirschbäumen war, regte sich eine ganze Weile nichts in der Vegetation. Wobei das nicht ganz stimmt! So tröpfchenweise blühte es auch im Baselbiet. So war der bekannte Kirschbaum im Oberbaselbiet schon kräftig am Blühen, während die meisten anderen Kirschbäume in der Region noch Winterschlaf hielten. So dauerte es noch rund 2 Wochen bis der bekannte und mächtige Birnbaum von Rünenberg blühte. Und wie der blühte! So viele Blüten habe ich an diesem Baum schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Eigentlich ist dieser Baum ein Klassiker während des Sonnenaufgangs. Da der April jedoch mehrheitlich ins Wasser fiel, nahm ich was die Natur sonst noch zu bieten hatte. So stand ich frühmorgens am 30. April bei diesem Birnbaum und es regnete in Strömen. Aber genau das wollte ich! Farbenfrohe und fast kitschige Sonnenaufgänge habe ich bei diesem Baum schon jede Menge erlebt. Ich wollte wissen wie das bei tristem Regenwetter ist!? Genau so und nicht anders wollte ich dieses Foto! Leider waren die Rapsfelder etwas später am Blühen als die Kirschblüten. Letztes Jahr passte das perfekt! Siehe Foto unten. Aber zurück ins Jahr 2023. Ab Ende April blühten die Rapsfelder auch im Oberbaselbiet. Ein Kirschbaum von merkwürdigem Wuchs fiel mir schon ein paar Jahre zuvor auf. Auf dem Rückweg von meinen E-Mountainbike Touren fahre ich sehr oft dort vorbei. Dieses Jahr blühte ein schönes Rapsfeld hinter dem Baum. Jetzt nur noch die passenden Lichtverhältniss abwarten und schon ziert ein schönes Streiflicht das Rapsfeld und mit den verschiedenen Grüntönen ein schönes Frühlingsfoto. Ausser einem Ausflug nach Bern blieb ich im Baselbiet. Ich weiss dass ich auch in fotografischer Hinsicht in einer sehr schönen Region wohne. Was fehlt noch zu einem perfekten Frühling? Natürlich die Mohnfelder auf den Baselbieter Hochebenen. Am Pfingstsonntag fuhr ich nach einer längeren Einkehr im Berghaus Ober-Bölchen über den Wisenberg und runter zur Hochebene nach Rünenberg. Wie so oft machte ich am Waldrand auf einem Bänkli eine Pause und mein Blick schweifte über diese schöne Hochebene bis zum Fuss des Wisenbergs. Nach ungefähr einer halben Stunde packte ich mein "Zvieri" zusammen. Da sah ich in der Ferne etwas Rotes. Unmittelbar dort wo vor ein paar Jahren mal ein wunderschönes Mohnfeld war. Im Akku von meinem E-Bike war noch mehr als genug Strom drin, also fuhr ich an das andere Ende dieser Hochebene. Und was mein Auge nun sah, lässt jedes Landschaftsfotografen Herz höher schlagen. Ein Mohnfeld, erst am Anfang der Blüte, ein richtiger Baselbieter Almrausch...... Aber dazu mehr im nächsten Blog: Mohnfeld und Weizenfeld im Baselbiet Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter oder den RSS Feed unten in der Fusszeile.
- Die neue Nikon Z8
Viel wurde in den letzten Tagen über die Nikon Z8 berichtet, auch ich schaute mir einige Videos an und las einige Testberichte. Fast nur positive Berichte. Also die perfekte Kamera? Werde ich sie mir kaufen? Nein, vorerst werde ich mir die Nikon Z8 nicht kaufen. Folgende Gründe sprechen dagegen: Ist mir noch zu teuer! 4600 Fr. für den Kamera Body sind doch ne ganze Menge Holz. Meine Nikon Z7 habe ich "erst 4 Jahre" im Einsatz und ausser dem langsamen Autofokus, besonders in der Dämmerung oder bei Nacht, kann ich nichts bemängeln. Und will der Autofokus bei Dunkelheit mal gar nicht, findet sich trotzdem immer eine Lösung. Aber der grösste "Bremser" welcher gegen den Kauf spricht ist: AI, Artifical Intelligence. Oder auf Deutsch: KI, künstliche Intelligenz. Solange mir nicht klar ist wohin die Reise mit KI geht, kaufe ich keine 4600 Fr. teure Kamera. Wenn ich so durch Social Media durchscrolle, tauchen immer mehr solcher Fotos auf. Zur Zeit noch eher dezent, aber man sieht bei vielen Fotos den Eingriff. Sehr oft mit Blumen im Vordergrund. Werden jetzt alle unter Generalverdacht gestellt welche bei einem Landschaftsfoto Blumen im Vordergrund ablichten? Ich habe mir kürzlich die App Beta von Adobe runtergeladen und die ersten Versuche gestartet. Ich möchte dich jetzt nicht damit behelligen, dazu ist das Qualitätsniveau der abgeänderten Fotos noch zu tief. Aber wenn ich mich mal irgendwo verbissen habe.... Ich denke vielen ist es noch nicht bewusst, dass doch einige Fotografen in der Zwischenzeit KI benutzen. Aber keiner deklariert es und so werden bald alle unter Generalverdacht stehen welche ein aussergewöhnliches Foto geschossen haben. Zur Zeit haben die schönen künstlichen Bergfotos mit den dominanten Blumen im Vordergrund Hochkonjunktur. Wenn du so eines siehst, darfst du schon mal zu Recht misstrauisch sein. Ja, wohin geht die Reise? Etwas ähnliches wie KI gab und gibt es immer noch, das sogenannte Timeblending. Eine Aufnahme zusammengesetzt aus mehreren. Also den Hintergrund mit den schneebedeckten Bergen im Winter und die Blumen im Vordergrund im Frühling und fertig ist dein Wow Foto. Auch mit dem Vollmond wird viel geschummelt. Auch ich habe ein solches, allerdings sieht das ein Blinder, dass der Mond reingebastelt wurde. 14mm Brennweite und ein solcher Ballon als Mond :-) Aber zurück zur Nikon Z8. Vor einigen Monaten wurde ja gemunkelt dass der Sensor der Z8 dann auch um die 60 Mp haben soll. Sony hat schon vor Jahren wenig erfolgreich ein solches Modell auf den Markt geworfen. Zum Glück bewahrheitete sich dieses Gerücht nicht und die Z8 hat denselben Sensor wie derjenige der Nikon Z7, es wurde einfach hier und dort etwas rumgeschraubt, aber aus meiner Sicht ist das vernachlässigbar. Ein anderer, positiver Aspekt kam mit der Markteinführung der Nikon Z8 hinzu: Die Nikon D850 und die Nikon Z7II fallen weiter im Preis, beide haben den 45.7 MP Sensor der Z8. Das sind beides ausgereifte Kameras. Da kann man problemlos zugreifen. Und wenn es etwas weniger MP sein sollen, auch die Nikon Z6II ist recht günstig zu haben. Ich persönlich warte noch ab wie sich die ganze KI Geschichte weiter entwickelt. Ich habe ja mit der Nikon Z7 eine Top Kamera und absolut keinen Stress diese gegen ein neues Modell einzutauschen. Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter oder den RSS Feed unten in der Fusszeile.
- Das Ende einer Legende
Mitte Juli 2023 erreichte mich die Nachricht, dass der Kirschbaum von Buus den letzten Gewittersturm nicht unbeschädigt überstanden hat. Da ich am selben Abend sowieso plante dieser Gegend im Oberbaselbiet einen Besuch abzustatten, führte mich mein Weg auch zu diesem Kirschbaum Dieses Foto oben entstand Anfangs April 2023. Unten eines vom 12.07.2023. Ich bin gespannt was mit diesem Kirschbaum weiter passiert. Ich denke die Trockenheit und das Alter (100+) haben an den Kräften gezehrt und da er etwas exponiert stand (steht), reichte wohl ein starker Windstoss. So wie ich feststellen konnte, waren die Kirschen gepflückt, also hat er kein zusätzliches Gewicht getragen. Was haben wir für schöne und abwechslungsreiche Stunden bei diesem Kirschbaum verbracht. Sehr oft frühmorgens reihte sich dort ein Stativ ans andere und es entwickelten sich interessante Gespräche. Auch einige Fotoworkshops zur Kirschblüte konnten wir hier abhalten. Ich erinnere mich noch genau wie ich dieses Foto schon lange im Kopf hatte. An diesem (sehr frühen) Morgen war alles bereit! Der Vollmond im Rücken und die Bluescht auf dem Höhepunkt. Um 4 Uhr morgens war ich vor Ort. Ganz wenig Tageslicht sollte schon vorhanden sein, damit der Himmel nicht einfach dunkel ist. Irgendwann hatte ich mein Foto im Kasten und als die nächsten Fotografen eintrafen zog ich von dannen. Im Osten hatte sich der Himmel mit Wolken verhangen, also nichts mit einem traumhaften Sonnenaufgang. Sehr oft sind auch Fotos von diesem Baum mit dem Vollmond auf Social Media oder auf Websites aufgetaucht. Es sind alles Fälschungen, resp der Mond wurde später hineingebastelt. Ich kenne ausser mir nur noch eine Person, welche den Baum und den Vollmond im Original hat: Ch. Schlatter. Alles andere gehört zur Rubrik: "Kreatives Werken mit Photoshop" ,oder: "Wir basteln uns einen Mond ins Foto". Bei mir reicht die Qualität des Fotos nicht aus um es hier zu präsentieren, wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, wurde aus der Kombination Nikon Z7 und Sigma 150-500 nichts. Du möchtest immer sofort informiert werden wenn ein neuer Blog online ist? Abonniere meinen Newsletter oder den RSS Feed unten in der Fusszeile.
- Lupinen am Silsersee
Anfang Juli fuhr ich spontan ins Oberengadin, die Lupinen am Silsersee standen in voller Blüte. In andern Jahren war das schon im Juni der Fall, aber dieses Jahr liess sich der Frühling Zeit rund um den Silsersee. Kurzentschlossen packte ich alles Notwendige um zwei Tage im Oberengadin zu "überleben". Kurz vor Sonnenuntergang erreichte ich den Silsersee und den Spot mit den Lupinen. Schon jetzt liess sich erahnen wie traumhaft das aussehen könnte, wenn das Licht in dieses Hochtal fällt. Ich nutzte den Abend um einige Fotos mit Fokusstacking zu machen. Ich habe das früher schon mal angewendet, aber irgendwie war ich doch etwas zu bequem in der Vergangenheit und liess es sein. So übte ich eine gute Stunde, aber es kam kein richtiges Feeling auf bei dem Gebastel. Ich bin der One Shot Fotograf, bei mir muss alles innerhalb eines Fotos passen. Mondbastler und Milkywaybastler gibt es schon zur Genüge. So machte ich mich vom Acker um ein lauschiges Plätzchen für das Abendessen zu suchen, inzwischen war es schon 21 Uhr vorbei und ich war hungrig. Nein, diesmal suchte ich keinen McDonalds, ich hatte Hörnli mit Käse auf dem Speiseplan....oder anders gesagt: ein Plastikbecher mit Gefriergetrocknetem von Knorr. Wasser kochen, dann das Wasser in den Plastikbecher, ein paar Minuten warten und "geniessen". Schon oft wurde ich gefragt wieso ich mich für einen Hochdachkombi als (Mini) Camper entschieden habe. Da ich selten mehr als 2-3 Nächte am Stück im Auto übernachte, brauche ich nichts grösseres, der grösste Teil seines Autolebens wird er als normaler Personenwagen genutzt. Ich habe mich für eine Campingbox von Campal entschieden, die lässt sich leicht ausbauen und auch wieder einbauen. Ich kann so voll ausgestreckt schlafen, die Matratzen sind vom Härtegrad perfekt. Sehr oft heisst fotografieren auch warten, diese Zeit überbrücke ich oft mit Surfen oder Bildbearbeitung mit meinem ASUS Laptop mit OLED Bildschirm. Nach dem reichhaltigen Nachtessen fuhr ich nach St. Moritz. Ein Panorama wollte ich von diesem idyllischen Bergbauerndorf machen. Aber das wurde nix, der See hatte keine schöne Spiegelung und die Sonne ging hinter St. Moritz unter. Das heisst, der Himmel ist noch lange hell und St. Moritz trotz der Lichter dunkel. Zurück beim Auto hiess es einen Standplatz zu suchen. Ich benutzte einen der öffentlichen Parkplätze in St. Moritz Bad. Das Thermometer zeigte 8 Grad an und so packte ich die Heizdecke aus. Mit dabei hatte ich natürlich eine Powerstation damit die Heizdecke auch warm wird und der Kompressorkühlschrank kühl bleibt. Da ich mich in einem Schlafsack eingeengt fühle und wenn alles verdreht ist auch Platzangst kriege, habe ich mir eine Thermodecke zugelegt. Bis 8 Grad ist diese perfekt, darunter muss ich zuheizen. So ging nach der kurzen Nacht schon um 4 Uhr morgens der Wecker los. Zügig war ich wieder auf der Strasse und harrte der Dinge die da kommen sollten. Als erstes kam der Nebel, dick und zäh wie eine Bündner Gerstensuppe. Aber genau bei dieser kleinen Bucht am Silsersee kam er nicht hin. Und wie erwartet war ich ganz alleine und konnte mich richtig entfalten ohne irgendjemand im Weg zu sein und das dürfte dort schnell der Fall sein. Weil, nur mit 14-16mm Brennweite kriegt man diese Lupinen aufs Bild und hat zudem noch ausreichend Tiefenschärfe, so dass ich ganz auf das Focusstacking verzichtete. Die Nikon Z8 hat für diese Funktion einen Menüpunkt, dort kann man einige Parameter einstellen, z.B. wieviele Bilder sie machen soll und ob der Fokus eng liegen soll etc. Aber zurück zum Nebel: natürlich hoffte ich auf eine traumhafte Stimmung. Kurz nach meiner Ankunft verzog er sich wieder und auf die gegenüberliegende Bergspitze fielen die ersten Sonnenstrahlen. Ich glaube dieser Berg heisst Piz da la Margna. Aber du darfst mich gerne korrigieren wenn ich falsch liege! Einmal war ich im Nebel, dann wieder nicht mehr, dann sah man durch den Nebel die Bergspitze. So ging das gut eine Stunde lang bis die ersten Sonnenstrahlen auch auf die Lupinen fielen und die Farben leuchten liess. Nach rund 3 Stunden packte ich meine Sachen zusammen und zog von dannen. Nachfolgend noch ein paar Fotos von diesem wunderschönen Tag bei den Lupinen im Oberengadin. Ich hoffe du hattest Spass beim Betrachten der Fotos?? Nein, natürlich nicht.....Spass gibts bei andern (Biudli)Blogs. Vielblättrige Lupine - Invasive Neophyten Die Vielblättrige Lupine ist in Nordamerika beheimatet, sie wurde in Europa als Zier- und Futterpflanze, sowie zur Bodenverbesserung und als Schutz gegen Erosion eingeführt. In vielen Regionen ist sie heute subspontan oder etabliert, sie dringt in schützenswerte Bergwiesen ein und verdrängt die einheimische Flora. Blätter und Samen enthalten zudem für das Vieh giftige Alkaloide. Alle Fotos habe ich mit der Nikon Z8 gemacht, ob diese Kamera gegenüber der Z7 ein Fortschritt ist, kannst du in einem neuen Blogpost lesen: Nikon Z8 Abonniere doch meinen Newsletter ganz unten auf dieser Seite und du wirst immer sofort informiert wenn ein neuer Post auf meiner Website online ist. Ca. 3-4 x pro Jahr.































































