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Testbericht: DJI Air3s

Schon seit ungefähr fünf Jahren gehöre ich auch zu den Drohnenpiloten. Einfach faszinierend was diese kleinen Flugobjekte mittlerweile leisten. In diesem Blogpost geht es um die 2024 vorgestellte Dji Air3s.

DJI Air3s
DJI Air3s

Nachdem mir die Dji Air2s vier Jahre gute Dienste geleistet hat, schaute ich mich auf dem Drohnenmarkt um was es so Neues gibt. Bei den Drohnen sind die Fortschritte noch jeweils gross gegenüber dem Vorgängermodell. Wobei ich nicht von der Air3 umgestiegen bin, sondern von der Air2s. Neugierig gemacht haben mich vor allem die beiden Kameras. Die 24mm Weitwinkelkamera mit 1 Zoll CMOS Sensor mit 50MP und die 70mm Telekamera mit 48 MP und einem 1/1,3-Zoll CMOS Sensor.

Schweizer Jura
Schweizer Jura

Obwohl der Unterschied in Sachen Dynamik gegenüber der Air2s jetzt nicht sehr gross ist, bin ich sehr froh um die 50MP der Weitwinkelkamera. Interessant und neu für mich ist die Telekamera mit 70mm. Natürlich ist es noch immer ein grosser Unterschied gegenüber einem Kamerasensor, aber der Parallaxeffekt durch die Telekamera ist schon faszinierend. Nachfolgend einige Panos.

Belchenfluh
Belchenfluh

Dieses Panorama-Foto oben wurde mit der 70mm Telekamera gemacht


Anwil
Anwil

Noch wenig getestet habe ich die verbesserte LiDAR Hinderniserkennung, ich brauche sie eher weniger, denn dort wo ich die Panos mache hat es keine Bäume oder Gebäude, höchstens mal einen Sportflieger..... Genial ist hingegen das RTH System (Return to Home), wenn sich nichts zwischen der Steuerung und Drohne befindet arbeitet dieses System ohne Probleme, 10km Reichweite und mehr sind möglich. Sollte der Kontakt trotzdem mal abbrechen, kommt eine Meldung auf dem Display ob die Drohne zurückkehren soll. Sie nimmt dann den aufgezeichneten Weg zurück, das kannst du auf dem Display verfolgen. Super!

Wisen-Froburg
Wisen-Froburg

Der Sendeturm auf der Froburg bei Wisen

Maisprach-Sonnenberg
Maisprach-Sonnenberg

Sonnenuntergang hinter den Vogesen

Bölcheflue
Bölcheflue

Sonnenaufgang bei der Belchenfluh im Kanton Baselland

Oberbaselbiet - Rünenberg - Kilchberg - Zeglingen
Oberbaselbiet - Rünenberg - Kilchberg - Zeglingen

Die ersten Nebelschwaden ziehen Ende September vom Fricktal ins Oberbaselbiet

Sissach by Night
Sissach by Night

Sissach bei Nacht und während Vollmond

Dji Air3s
Dji Air3s

Nachfolgend einige Fotos mit dem Parallaxeffekt.

Sissacherfluh
Sissacherfluh

Die Alpen scheinen greifbar nahe.

Berghaus Ober-Bölchen
Berghaus Ober-Bölchen

Das Berghaus Ober-Bölchen direkt vor der Bölchenflueh

Rhonegletscher am Furkapass - Hotel Belvedere
Rhonegletscher am Furkapass - Hotel Belvedere

Der Rhonegletscher unmittelbar beim Hotel, so wie es in etwa früher einmal war Hier zum Vergleich noch ein Foto von der Dji Air2s

Baselbieter Jura
Baselbieter Jura

Die DJI Air 3S beeindruckt in auf jeden Fall. Mit einem Gewicht von 724 Gramm ist sie leicht und handlich. Die Stabilität in der Luft auch bei windigen Verhältnissen hat sich gegenüber der Air2s sehr verbessert. Ihre kompakte Bauweise zeigt sich besonders in den Abmessungen, denn im gefalteten Zustand misst sie nur 214,19 x 100,63 x 89,17 mm, während sie im entfalteten Zustand auf 266,11 x 325,47 x 106 mm kommt. Trotz ihrer Leichtigkeit überzeugt die Drohne durch eine maximale Flugzeit von bis zu 45 Minuten, was sie zu einem idealen Begleiter für längere Flugmissionen macht. Die 45 Minuten sind wohl nur bei optimalen Bedingungen möglich, bei mir war die längste Flugzeit 35 Min. Das ist aber für Fotografen schon richtig üppig. Fazit: Hat sich der Umstieg von der Air2s zur Air3s jetzt gelohnt? Nicht wirklich, da ich mit Fotos Geld verdiene und so eine Drohne doch um die 1500Fr. im Bundle kostet, würde ich das heute nicht mehr machen. Weil auch hier gilt dasselbe wie bei der Kamera: Noch nie hat mich jemand nach dem benutzten Drohnenmodell gefragt. Die neuen Sicherheitsfeatures machen dich jetzt nicht zu einem besseren Drohnenpiloten, aber es ist beruhigend zu wissen, dass in Sachen Sicherheit jetzt mehr Reserve vorhanden ist. Klar die Low Light Qualitäten haben nochmal zugelegt, aber der Sprung ist nicht besonders gross. Was ich richtig gut finde, ist der Parallax Effekt mit dem 70mm Objektiv. Der wird allerdings erst bei Videoaufnahmen richtig gut sichtbar. Da ich meistens früh morgens meine Fotos und Panoramen mache, muss ich jeweils genau auf den Bildausschnitt achten. Dunkle Stellen zeigen evtl ein übles Farbrauschen während helle Stellen oft überbelichtet sind. Es ist also immer eine Gratwanderung! Allerdings hat Adobe Photoshop seit etwa 3 Jahren eine geniale Funktion: Das Bildrauschen lässt sich mit KI entfernen. Ich finde eine sehr interessante Möglichkeit dieses lästige Bildrauschen, vor allem in den dunklen Ecken sehr gut zu entfernen.

Hier sieht man das Starke Farbrauschen in den unteren Ecken. Natürlich würde ich normalerweise die Tiefen bei einem Drohnenfoto nie bis zum Anschlag hochziehen. Aber dadurch sieht man das Farbrauschen sehr gut.

Jetzt lassen wir mal in Photoshop das Entrauschen mit KI laufen. Dauert je nach Stärke bis zu einer halben Stunde. Ich habe hier die voreingestellte Stärke von 50% benutzt.

Man sieht das Adobe Photoshop mittels KI das Farbrauschen gut entfernt hat. Mit etwas Feinarbeit oder höher eingestellter %Zahl lässt sich da noch viel rausholen. Allerdings ist da immer etwas Vorsicht geboten, weil die Gefahr besteht, dass dann nur noch ein Matsch vorhanden ist. (Noch) ist das ganze Entrauschen aber sehr zeitintensiv. Abonniere doch meinen Newsletter ganz unten auf dieser Seite und du wirst immer sofort und als einer der Ersten informiert, wenn ein neuer Blogpost auf meiner Website online ist. Ca. 3-4 x pro Jahr. Und das Beste: Es ist vollkommen gratis.


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Adrian Wirz
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