• Adrian Wirz

Ice Age: 2017


Mitte Januar war eine kräftige Bise in der Westschweiz angesagt. Schon mehrere Tage zeigte das Thermometer deutliche Minusgrade an. Ein idealer Zeitpunkt um wieder einmal den Neuenburgersee zu besuchen. Schon bei der Hinfahrt waren die Strassen teilweise schneebedeckt, da die stürmische Bise den Schnee überall hinwehte. Am Neuenburgersee angekommen, es war genau 7 Uhr, empfing uns eine gewaltige Stimmung. Da es noch dunkel war sah man nicht ob und wie viel Eis sich schon entlang des Ufers gebildet hatte. Die Bise blies derart stark und vom Geländer des Stegs kam ein unheimliches Pfeifen.

Aber es war eine eindrückliche Stimmung, solch einen Sturm habe ich an den Ufern der Schweizer Seen noch nicht erlebt. Einmal mehr war ich froh um mein stabiles Manfrotto 057C4 Stativ und diesmal benötigte ich auch die Spikes in den Stativbeinen damit der Wind das Stativ nicht verschob. Unten am Ufer angekommen erwarten uns hohe Wellen, jeder Spritzer gefror sofort an der Jacke und auf der Kamera. Ein schwieriges Unterfangen die Linse des Objektivs wasserfrei zu halten.

Die Reinigung gestaltete sich jeweils schwierig, da die Wassertropfen auch auf der Linse sofort gefroren. Auch die gefrorenen Steine am Ufer benötigten jeweils einen Balanceakt um keinen Taucher zu produzieren. Es war ein eindrückliches Erlebnis und nach vielen erfolglosen Versuchen im Schweizer Jura endlich wieder mal ein Erfolgserlebnis. Herzlichen Dank Martin Schnetzler, schön dass du dabei warst!

Making of, Neuenburgersee Januar 2017 Weiter Fotos vom Neuenburgersee findest du hier: "Schweizer Mittelland"

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