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Doppelmoral, aber vom Allerfeinsten

Aktualisiert: 18. Juli 2023

in einem kürzlich erschienen Blog wurde darauf hingewiesen wie verwerflich es sei, Workshops online oder in gedruckter Form zu verbreiten. Da geht wohl eine grosse Angst um, das eigene Portemonnaie könnte Schaden nehmen.

 

Es ist nichts anderes als eine Heuchelei, Workshops vor Ort unter dem Label Naturschutz zu verkaufen, im Moment setzt fast jeder Anbieter auf dieses Label, ich mache das bewusst nicht, ok ich bin auch "nur" ein Online Anbieter. Naturschutz fängt in der Kinderstube an, nicht an einem Workshop in der Toskana oder weiss ich wo noch alles. Du bist definitiv kein Naturschützer wenn du tausende Kilometer mit deinem Auto fährst, oder einen Flug buchst um an einem solchen Workshop teilzunehmen. Aber ich verurteile das nicht, es muss jeder selber wissen wieviel Umwelt-und Naturschutz er leben will, kein Thema! Was mich aber am meisten stört, ist diese Einfallslosigkeit! Einer geht mit der grünen Fahne voraus und andere springen mit den hellgrünen Fähnlein hinterher, in der Hoffnung noch ein Stück vom kleiner werdenden Kuchen zu ergattern. Diejenigen die am lautesten brüllen, haben selber keine eigenen Kinder, geschweige denn eine Ausbildung in Natur und Umweltwissenschaft. Aber erwachsene Menschen auf dieses Natur und Umweltschutz Problem aufmerksam zu machen und sogar zu sensibilisieren, dazu fühlen sie sich bemächtigt. Ich musste noch nie an einem Workshop Teilnehmer auf den Umweltschutz und Naturschutz aufmerksam machen, es war auch nie ein Workshop Thema. Und es war auch nie ein Ort der Verwüstung als wir den Spot verliessen. Warum soll das jetzt plötzlich anders sein? Unterdessen versucht man mit diesem Label Kunden und vor allem Kohle zu generieren.....was kommt wohl als Nächstes? Willst du wirklich an einem Workshop über Umwelt-Naturschutz belehrt werden? Ich musste nie irgendjemand über Naturschutz an einem WS aufklären, glaubt mir es waren einige hundert Teilnehmer, kein einziger fiel aus dem Rahmen. Liebe Leser, es geht wie in vielen anderen Branchen ums liebe Geld und nur darum! Ich habe oben schon erwähnt wo der Naturschutz beginnt, in der Kinderstube! Vielleicht ein für mich prägendes Beispiel, wo mir bewusst wurde meine Frau und ich haben vieles richtig gemacht! Als mein Sohn etwa 7 Jahre alt war schmiss ich einen fast fertig gegessenen Apfel aus dem fahrenden Auto. Die Reaktion von meinem Sohn auf der Rücksichtbank kam auf der Stelle! "Hey Papi, das macht man nicht!" Es gäbe noch weitere Beispiele, aber ich belass es mal bei dem für mich Unvergessenen. Dort beginnt der Naturschutz und nicht im Portemonnaie! Könnt ihr ähnliche Geschichten von euren Kindern erzählen? Wenn ja, dann seid ihr für mich aktive Naturschützer! Reden wir doch mal Klartext! Workshops sind nicht viel anderes als (Super) Spreader Events, 8 Personen nehmen teil, einige kehren an die Spots zurück mit Kollegen/innen und diese wieder mit eigenen Kollegen/innen und so weiter. Ein kleines Beispiel gefällig: Den Bölchen Workshop haben wir 8x angeboten, zu Beginn wurden wir mit Anmeldungen überhäuft, das wurde im Laufe der Zeit immer weniger. Warum wohl? Jeder der heute bei Nebel im Mittelland auf den Bölchen geht, weiss was dort oben inzwischen los ist und nein, die wenigsten Fotografen dort oben waren Teilnehmer an unseren Workshops am Bölchen. Also müssen neue Spots her und das gleiche Spiel beginnt wieder von vorne! Ein ewiger Kreislauf und dann wird kräftig drauflosgejammert. Ein Foto-Workshop funktioniert am besten, resp. bringt am meisten Kohle wenn man aussergewöhnliche Spots bringt. Ich darf ohne falsche Bescheidenheit von mir behaupten dass es wohl nur wenige Fotografen gibt, welche so viele Hot Spots geschaffen haben. Das brachte Kohle und das nicht nur mir! Aber es bringt auch Neid und Missgunst. Damit kann ich aber gut leben. Erfolg musst du dir erarbeiten, Mitleid kriegst umsonst. Klar, es ist toll wenn man mit dem was man gerne macht auch Geld verdient, keine Frage. Die Spirale dreht sich immer weiter, ich bin gespannt was da noch alles auf uns zukommt! Ein befreundeter Fotograf meinte kürzlich, wir hätten mit unseren Online Workshops einen tiefen Graben in die Fotografenwelt geschaffen. Vielleicht war es auch einfach nur ein Weckruf? Jeder weiss was da vom nahen Ausland noch auf uns zu kommt. Der Schweizer Franken weckt Begehrlichkeiten, diese Begehrlichkeiten werden auch nicht vor der Schweizer Landesgrenze halt machen, nein, sie sind schon mitten unter uns! Und ja, ich bin daran auch teilweise mitschuldig! Einfach damit das alle richtig verstehen, ich verurteile keine On Location Workshops, ich finde es einfach heuchlerisch diesen WS einen grünen Anstrich zu geben, grün sind diese WS definitiv nicht! Falls du einen Workshop in der Schweiz, Frankreich, Italien oder wo auch immer buchen möchtest und du weitere unprofessionelle Infos, oder gar eine Sensibilisierung zum Naturschutz brauchst, dann wirst du bei diesen Angeboten vielleicht fündig: www.lightinfocus.ch Blog: Landschaftsfotografie und die Vermarktung von Fotolocations Ich distanziere mich von obigen Angeboten, resp. dem Blog, ich habe sie einfach fairnesshalber verlinkt (mit einem nofollow für Google), damit man weiss um was es eigentlich geht. Wenn du dir aber sagst, "Hey ich bin erwachsen, meine Kinderstube war so was von Grün!" Dann empfehlen wir dir unsere Online-Workshops ohne heuchlerische Hinweise auf den Naturschutz, dafür mit Infos welche du an einem "Vor Ort Workshop" nie erhältst. Wir behandeln dich als erwachsene Person ohne den Mahnfinger zu erheben. Und nicht zuletzt garantieren wir dir absolute Diskretion beim Kauf eines Preisplans, das ist für uns selbstverständlich! Fotospots in der Schweiz - der Online Workshop Zufriedene Kunden, darüber freuen wir uns immer am meisten!

Nochmals zur Info: Ich bin kein Lightexplorers Mitglied mehr.

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